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Ruwer-Hochwald-Radweg: Trier-Ruwer - Hermeskeil (48 km)


Allgemeines zur Strecke

Der Ruwer-Hochwald-Radweg ist ein weiterer Höhepunkt der Bahntrassenradwege im Hunsrück. Die 48 Kilometer lange Strecke von Trier/Ruwer nach Hermeskeil zählt mit zu den schönsten Radwegen auf Bahntrassen in Deutschland. Der größte Teil der Strecke verläuft auf der Trasse der ehemaligen Hochwaldbahn, nur der Abschnitt Zerf - Kläranlage Mandern nutzt einen Wirtschaftsweg (Naturschutz).
Der Radweg folgt zunächst in südlicher Richtung dem Fluss Ruwer aufwärts und überquert ihn im Verlauf auf zahlreichen Brücken (die Bahnstrecke hatte 28 Ruwerbrücken). Im unteren Verlauf zwischen Ruwer und Pluwigerhammer dominiert der Weinanbau, danach taucht die Strecke in einen einsamen waldreichen Abschnitt durch das Ruwertal. Nach Zerf macht der Radweg einen Bogen in Richtung Osten und verlässt aus Naturschutzgründen die Bahntrasse. Auf einem Wirtschaftsweg geht es mit mäßiger Steigung nach Mandern. Vor dem Ort wechselt der Radweg wieder auf die Bahntrasse bis nach Kell am See. Dort verlässt die Ruwer,
die hier Richtung Norden abbiegt, den Radweg. Etwa bei Kilometer 38, kurz vor Reinsfeld, ist der höchste Punkt der Strecke erreicht. Auf der Hochebene durch eine Senke und dann wieder leicht bergab erreicht man den Bahnhof von Hermeskeil mit seinem Museumsbahnbetrieb.

Das Kapital dieses Radwegs ist vor allem die einsame Landschaft des oberen Ruwertals und der Höhen des Hochwalds.

Anreise: Wer mit der Bahn nach Trier anreist, hat nur ungefähr 6 km ausgeschilderten Radweg bis nach Ruwer zu bewältigen. Hermeskeil ist vom Bahnhof Türkismühle (Nahetalbahn) erreichbar, der allerdings ca. 20 km von Hermeskeil entfernt ist. Im Sommer gibt es eine Verbindung mit dem RegioRadler Bus (Ruwer-Hochwald Linie R200) - verkehrt an Wochenenden und in der Ferienzeit.

Stationen:

Trier/Ruwer – Mertesdorf – Kasel – Waldrach – Korlingen – Sommerau – Gusterath –  Pluwig – Hinzenburg – Lampaden - Hentern – Zerf –  Schillingen – Kell am See – Reinsfeld – Hermeskeil


Steckbrief des Ruwer - Hochwald - Radwegs
Geographische Lage: Rheinland.Pfalz (Hunsrück)
Start/Ziel: Trier/Ruwer - Hermeskeil
Anfahrt/öffentliche Verkehrsmittel: Trier (Bhf.) 6 km,  Türkismühle Bhf.- ca. 20 km ( zwischen Türkismühle und Hermeskeil Museumsbahnbetrieb)
Länge
: 48 km
Höhendifferenz: Ausgangspunkt Trier/Ruwer 130 m ü.NN - Scheitelpunkt 525 m -  Endpunkt Hermeskeil Bhf. 475 m 
Beschilderung: Ruwer-Hochwald-Radweg, eigenes Logo, normgerechte Wegweiser
Oberfläche: durchgängig Asphalt, Inliner-geeignet
Bauwerke: zahlreiche Brücken über die Ruwer
Schwierigkeitsgrad: leicht-mittel,  verkehrsfrei
Eignung: alle Fahrräder
ehemalige Bahnstrecke: Trier - Hermeskeil - Türkismühle, Stilllegung (Personenverkehr) 1986, endgültige Stilllegung 1998.

Umgebung
weitere Radwege: Kylltalradweg, Moselradweg (Radfernweg)
Besonderheiten:
Museumsbahnbetrieb Hermeskeil - Türkismühle

Sehenswürdigkeiten: Landschaft des Hunsrück, oberes Ruwertal, Hochwald

Unterkunft:
In den Ortschaften

GPS-Track:
Ruwer.gpx
(Download mit Rechtsklick, Ziel speichern unter..)


Strecke mit Google Earth ansehen und GPS-Track (gpx) Download:


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[GPSLogo.jpg]

(Download mit Rechtsklick, Ziel speichern unter..)

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Logo des Ruwer-Hochwald-Radwegs

Höhenprofil:

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Bilddokumentation und Beschreibung:

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Nur 6 Kilometer sind es vom Bahnhof Trier zum Beginn des Ruwer-Hochwald-Radwegs in Ruwer. Beim Industriegebiet Nord folgt die Beschilderung der Bahnstrecke.

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Am alten Haltepunkt in Ruwer geht es los, hier findet man erstmalig auch das Logo des Ruwer-Hochwald-Radwegs (RHR).

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Kilometer 2,5 der alten Bahnstrecke. Es geht vorbei an der Hüster Mühle.

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Nächster Haltepunkt ist Mertesdorf. Die Sperren sind nervig für Tandems, Rollstühle und Kinderanhänger.

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Bahnhof Mertesdorf, heute Gaststätte "California"

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Ein altes Signal ist erhalten geblieben.  Wir erreichen Kasel.

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Vorbei am Bahnhofsgelände.

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Weiter nach Waldrach. So ist es besser - Staßenkreuzung ohne Sperren, auch für Behinderte geeignet!

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Am alten Bahnhof in Waldrach. Wir passieren eine der vielen Brücken.

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Noch eine Brücke.....und eine mit einem Dach!

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Schön erhaltene Kilometrierung. Der nächste Ort ist Sommerau.

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Der Ort duckt sich ins Flusstal.    Hier hat es einige Bäume erwischt!

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Kilometer 12,2 - Gasthof Reh mit Terrasse.  Abzweig nach Pluwig Ortsmitte (2 km).

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Und wieder eine der vielen Ruwerbrücken. Die alte Steinbogenbrücke wurde mit einer Betondecke versehen. Der Bahnhof Pluwiger Hammer ist Privathaus.

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Die Straßenkreuzung mit den Sperren zeigt die üblichen Umfahrungsspuren. Der Radweg auf der Bahntrasse durchschneidet die felsige Landschaft.

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Ein wildromantischer Streckenabschnitt. Die nächste Kreuzung bei Lampaden (1,5 km entfernt) ist wieder barrierefrei.

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Und nochmal folgt ein mächtiger Einschnitt in die Felsen, dann erreicht man Hentern.

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