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Maare-Mosel-Radweg: Bernkastel-Kues - Daun (58 km)


Allgemeines zur Strecke

Der Maare Mosel-Radweg zählt zu den bekanntesten und schönsten Bahntrassenradwegen in Deutschland. Aus dem Moseltal heraus durch die Berge der Vulkaneifel führt die Strecke auf der alten Bahntrasse zwischen Bernkastel-Kues und Daun. Ohne große Mühe auf dem asphaltierten und weitgehend verkehrsfreien Radweg geht es durch vier lange, beleuchtete Tunnel, über zwei große Viadukte. Zu den Maaren muss man den Radweg verlassen, nur das Holzmaar liegt direkt neben der Strecke.
Bei der Gestaltung des Radwegs hat man sich viel Mühe gegeben, sowohl im Hinblick auf die Sicherheit und Familientauglichkeit (Vorsicht ist in den Ortsdurchfahrten und Straßenquerungen geboten), als auch in der Einbeziehung der Relikte der ehemaligen Bahnstrecke. Zum Schutze der Fledermäuse in den Tunneln hat man Zwischendecken eingezogen, so dass lange Sperrungen der Durchfahrt, wie zum Beispiel am Milseburgradweg, vermieden werden konnten.
Da es keine starken Steigungen und Gefälle gibt (mit Ausnahme der Bereiche an den fehleneden Brücken) ist die Strecke für alle Radler geeignet. Aufgrund der Länge von fast 60 Kilometern wird nicht jeder Radler die Strecke hin und zurück fahren wollen, so steht ein Radshuttle zur Verfügung (RegioRadler MaareMosel - RegioLinie 300, zwischen Bernkastel-Kues und Daun). Für die Genussradler bietet sich die Richtung überwiegend bergab von Daun aus an.

Die Anfahrt mit der Bahn ist nach Wittlich möglich (z. B. von Koblenz aus), der nächste Linienbahnhof in der Nähe von Daun ist Gerolstein (17km entfernt).

Etwas Spezielles hat man sich für Kinder einfallen lassen: Der Abschnitt zwischen Gillenfeld und Daun wurde als Kinderradweg mit besonderen Informationen für Kinder ausgeschildert.

Stationen:

Bernkastel-Kues - Lieser - Maring/Noviand - Platten - Wittlich - Plein - Greimerath - Hasborn - Laufeld - Wallscheid Manderscheid/Pantenburg - Eckfeld - Holzmaar - Gillenfeld - Udler/Saxler - Schalkenmehren .- Mehren - Daun


Steckbrief des Maare-Mosel Radwegs
Geographische Lage: Rheinland.Pfalz (Vulkaneifel)
Start/Ziel: Bernkastel-Kues - Daun
Anfahrt/öffentliche Verkehrsmittel: Bahnhof Wittlich (z.B. ab Koblenz), Bahnhof Gerolstein: VEB (Vulkaneifelbahn, Touristkverkehr Gerolstein-Daun-Kaisersesch). Radshuttle "Regioradler"
Länge
: 58 km (incl. Mosel Radweg Bernkastel-Kues -Lieser: 6 km)
Höhendifferenz: Ausgangspunkt (Mosel) 125 m ü.NN - Scheitelpunkt am "großen Schlitzohr" 480 m -  Endpunkt 410 m ü.NN (Daun)
Beschilderung: als Maare-Mosel-Radweg, eigenes Logo, normgerechte Wegweiser
Oberfläche: durchgängig Asphalt, Inliner-geeignet
Bauwerke: 4 Tunnel, 2 große Viadukte
Schwierigkeitsgrad: leicht-mittel, weitgehend verkehrsfrei
Eignung: alle Fahrräder
ehemalige Bahnstrecke: Bernkastel-Kues  - Wittlich - Daun, Stilllegung 1981-83
Besonderheiten: "Kinderradweg" Gillenfeld - Daun, besonders ausgeschilderter Abschnitt auf dem Maare-Mosel-Radweg.

Umgebung
weitere Radwege: Mosel-Radweg, Kylltalradweg ab Gerolstein
Sehenswürdigkeiten: Vulkaneifel, Maare

Unterkunft:
In den Ortschaften

GPS-Track:
Maare-Mosel-Gesamt.gpx
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Strecke mit Google Earth ansehen und GPS-Track (gpx) Download:


[GoogleBild.jpg]

[GPSLogo.jpg]

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Höhenprofil:

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Bilddokumentation und Beschreibung:

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Wir starten an der Mosel in Bernkastel-Kues. Am südwestlichen Ortsende Richtung Lieser findet man auch einen Parkplatz, falls man mit dem Auto anreist.

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Wir folgen dem Mosel-Radweg, zunächst noch entlang der Straße, dann aber abseits des Autoverkehrs entlang des Flusses.

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Gut 6 km sind es von der Innenstadt von Bernkastel zum Abzweig in Lieser.

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Dieser Wegweiser bei Lieser war (2010) verdreht, natürlich muss man nicht durch die Mosel schwimmen, es geht rechts ab!

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Jetzt geht es auf der Bahntrasse an Maring vorbei. Die Reste des ehemaligen Haltepunkts sind noch erhalten. Die Brücke der K58 überquert den Radweg.

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Nächster Haltepunkt ist Siebenborn. Der alte Bahnhof gehört heute zu einem Sägewerk.

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An der Klostermühle steht dieses originelle Warnschild: Inliner Vorsicht, Buckelpiste. Weiter geht es durch die blühende Landschaft.

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Die alte Kilometrierung ist noch vorhanden: Kilometer 4,3. Wir folgen dem Flüsschen Lieser aufwärts.

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Nächster Halt ist der alte Bahnhof von Platten. Richtung Wittlich ist die Trasse durch Bauarbeiten unterbrochen, eine Umfahrung ist eingerichtet (2010).

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Diese gefährliche Engstelle bei Wengerohr ist kein Highlight des Radwegs! Auch der nächste Abschnitt entlang der Straße ist verbesserungsbedürftig.

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Doch dann geht es am Sterenbachsee vorbei und durch eine Unterführung entlang der alten Bahnstrecke nach Wittlich.

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Hier sieht man die Beschilderung und die Warntafeln, die am gesamten Maare-Mosel-Radweg verwendet werden. Wir erreichen einen großen Parkplatz und den alten Bahnhof von Wittlich.

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Das Gebäude wird restauriert. Durch die Stadt muss man gut auf die Beschilderung achten, die Wegweisung ist auch auf den Boden gemalt! Noch 36 km bis nach Daun.

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Am Nordende von Wittlich geht es langsam aufwärts. Auch hier findet man die Reste der Kilometrierung.

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Wir erreichen ein großes, baufälliges Viadukt, dessen Bögen durch Stahlanker gehalten werden. Betreten verboten! Einsturzgefahr!

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In einem kleinen Schlenker wird das Hindernis umfahren. Dann taucht der erste Tunnel auf: Der Grünewaldtunnel, 126 m lang.

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