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Draisinenstrecke auf der Eichsfelder "Kanonenbahn"


 

Streckenverlauf: Hauptstrecke von Lengenfeld unterm Stein nach Küllstedt (13 km) - Zusatzstrecke talwärts: Lengenfeld - Geismar 3,5 km

Achtung: Auf dieser Seite können Sie keine Fahrten buchen, denn hier ist kein Online-Reisebüro! Die Kontaktadresse und Telefonnummern finden Sie hier: Eichsfelder Kanonenbahnverein (externer Link, anklicken)

Anstelle der Umwandlung alter, nicht mehr genutzter Bahnstrecken in Fahrradwege, bietet sich auch die Verwendung als Draisinenstrecke an. Idealerweise könnte man 2-zweigleisige Abschnitte sogar in Draisinenstrecke und parallelem Radweg umwandeln. Dies wäre sicherlich auch für den Abschnitt der Kanonenbahn (Berlin-Wetzlarer Bahn) von Dingelstädt nach Geismar im thüringischen Eichsfeld eine attraktive Gestaltung. Für die Radler wäre die Strecke in dieser Mittelgebirgslandschaft entschärft - alleine 5 Tunnel von zusammen etwa 2,5 km und mehrere Brücken sind Teil dieses Abschnitts - und die Fahrt mit einer (Fahrrad-) Draisine ist nicht nur für Kinder ein toller Spaß!

Nicht nur für die “Unwissenden”: Die Erfindung der Draisine geht auf den badischen Erfinder Karl Drais (1817) zurück, die Entwicklung führte von der Laufmaschine zur Eisenbahn-Draisine und auch zum Fahrrad.

Mit großem Engagement hat der Eichsfelder Kanonenbahnverein in Lengenfeld unterm Stein (nicht mit Lengefeld verwechseln!) den Abschnitt Lengenfeld - Küllstedt in eine Draisinenstrecke verwandelt. Auf der Webseite des Vereins findet man alles über Anmeldung, Termine und Preise.

Die einfache Fahrtstrecke Lengenfeld - Küllstedt beträgt ca. 13,6 km, Lengenfeld - Geismar 3,5 km. Als Fahrzeit für die Hauptstrecke bergauf und zurück zum Bahnhof sind maximal 4 Stunden eingeplant. Die Draisinen müssen zu einer festen Uhrzeit gewendet werden

Die Fahrt bergauf führt über das 244 m lange Lengenfelder Viadukt und durch fünf Tunnel. Der längste Tunnel der Strecke, der Küllstedter Tunnel (1530 m).

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Wer Spaß an der Sache hat, findet bei www.bahntrassenradeln.de eine Übersicht über alle Draisinenstrecken in Deutschland.

Höhenprofil

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Übersichtskarte der Draisinenstrecke

 

Strecke mit Google Earth ansehen und Trackdownload

[Googlebild.jpg]  anklicken, Google Earth muss installiert sein!

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Streckenbeschreibung

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Wenn man von Frieda - Geismar aus nach Lengenfeld kommt, fährt man kurz nach der Einfahrt in den Ort rechts ab Richtung Bahnhof. Die Draisinen-Wegweiser sind gut sichtbar angebracht. Das riesige Viadukt (23,5 m hoch, 237 m lang) führt quer durch den Ort und dominiert das gesamte Bild.

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Bahnhof Lengenfeld unterm Stein. Am Bahnhof warten die Draisinen in ihrer “Garage” auf die Abfahrt.

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Inzwischen ist für größere Gruppen auch eine Fahrt mit der Elektrodraisine möglich. Fahrkarten für die Fahrten erhält man jetzt im restaurierten Postwagen.

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Letzter Check an der großen 7-er Draisine, bei der 3 kräftige Radler treten dürfen, dann geht es aufwärts zum Viadukt.

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Die Fahrt über das Viadukt ist sicher einer der Höhepunkte der Strecke!

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Am Schloss Bischofstein, heute eine Internatsschule, wird eine Straße überquert: Vorsicht!

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Jetzt geht die Fahrt durch den 288 m langen Entenbergtunnel! Noch einmal kräftig in die Pedale treten, dann ist Großbartloff erreicht.

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Der alte Haltepunkt liegt direkt vor dem nächsten Tunnel: Heiligenbergtunnel, 198 m lang.

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Licht am Ende des Tunnels! Die nächste Plattform ist am Haltepunkt Rottenbach.

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Schon folgt der Große Mühlbergtunnel (343 m), gleich sind wir am Haltepunkt Effelder.

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Der kleine Mühlbergtunnel (155 m) ist der einzige kerzengerade Tunnel der Strecke. Wir passieren nun einen felsigen Abschnitt.

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Nach dem Haltepunkt Luttergrund passieren wir eine kleine Brücke. Es geht merklich weiter bergauf, vorbei am Haltepunkt Hübental.

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Dann liegt das Westportal des Küllstedter Tunnel vor uns. 1875 steht über dem Bogen.

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1530 m Dunkelheit erwarten uns, im Tunnel ist es kalt. Das Ostportal hat schöne Türmchen, hier steht 1879 über dem Bogen.

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Schrankenposten 10 mit Infotafel. Es geht über das Büttstedter Viadukt.

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Weiter Richtung Bahnhof Küllstedt. Vorsicht an der Weiche!

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Vorbei am alten Bahnhof. Vorläufiges Ende der Strecke! Bald soll es noch weiter gehen. Nun werden die Draisinen gewendet (geht ganz einfach).

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Erst mal stärken, dann geht es zurück - aber jetzt bergab!


 

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Weiter Richtung Leinefelde überspannt das rund 26 m hohe und 50 m lange Viadukt von Kefferhausen die Unstrut

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In der anderen Richtung, talabwärts Richtung Frieda, schlummert der teilweise zugeschüttete Frieda- oder Dachsbergtunnel, der heute nur noch den Fledermäusen gehört.




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