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Gelster-Radweg (Witzenhausen - Großalmerode) 17 km


Allgemeines zur Strecke:

Eher wenig bekannt ist der Radweg entlang der alten Bahnstrecke von Witzenhausen im Werratal nach Großalmerode (und Kassel, und damit an die Fulda zum Hess. Radfernweg - R1).

Streckenverlauf: Witzenhausen - Hundelshausen - Trubenhausen - Großalmerode (- Helsa - Kaufungen - Kassel)

Auch ein Rundkurs von ca. 85 km, über Helsa, Kassel, Hann.Münden und zurück nach Witzenhausen ist möglich.

Auch wenn nur ca. 1 km des Radwegs (Gesamtstrecke 17 bzw. 15 km) auf der ehemaligen Bahntrasse verlaufen, so folgt doch die Strecke in groben Zügen der Bahnlinie. Erst bei Erreichen der B 451 hinter Trubenhausen nimmt die Steigung zu, dies ist auch ein kurzes, verbesserungsbedürftiges Teilstück des Radwegs. Schade, dass das Viadukt bei Uengsterode nicht in den Radweg einbezogen wurde! So muss derjenige, der nach Kassel weiterfahren will, besonders in Großalmerode und auch nach dem Ort eine stärkere Steigung in Kauf nehmen, einschließlich eines kurzen Stücks auf der B451 . Dafür gibt es danach eine angenehme Abfahrt!

Hinweis: Auf dem kleinen Höhenprofil links oben einen Abschnitt mit der Maus markieren, dadurch wird dieser Abschnitt des Tracks auf der Karte angezeigt.

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Profil der Strecke von Witzenhausen über Uengsterode und Großalmerode nach Kassel.

Die Strecke mit Google-Earth™ ansehen und Trackdownload:

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Bilddokumentation und Streckenbeschreibung:

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Bahnhof Witzenhausen Süd, heute Wohn- und Geschäftshaus. Von hier aus liegen noch die Gleise. Der Radweg verläuft auf der anderen (westlichen) Seite, diesseits entlang der Bahntrasse (Stadtseite) führt kein durchgängiger Weg.

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Am Schnittpunkt mit der L 3464 (Richtung Bad Sooden Allendorf und B27) beginnt der Radweg in südwestlicher Richtung. GPS: N51 20.094 E9 51.894Die Strecke ist gut beschildert.

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Vorbei an zwei Durchlässen folgen wir der Bahnstrecke. Der Radweg ist Teilstrecke des Herkules-Wartburg-Radwegs, auch wenn die Schilder so verschmutzt sind, dass man sie kaum noch lesen kann (04/2011)

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Leicht bergauf und wieder bergab folgt der Radweg der alten Bahnstrecke, die rechts des Radwegs brach liegt.

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Nach 1,5 km geht es auf die Trasse, kerzengerade, vorbei an der Papierfabrik.

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Am Abzweig nach Dohrenbach endet der Abschnitt auf der Bahntrasse. Am Bach entlang durch eine schöne Landschaft geht es unmerklich aufwärts nach Hundelshausen.

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Am Sportplatz und einer alten Brücke vorbei führt der Weg in den Ort.

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Der Bahnhof Hundelshausen ist bewohnt. Es folgt eine Brücke, ab hier ist die Trasse überbaut.

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Durch den Ort der Beschilderung folgen! Am Ortsende rechts halten, die Bahntrasse links von uns. Nicht durch die Unterführung!

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Aufwärts durch die Felder!

Auch der Bahnhof Trubenhausen ist bewohnt. Die Brücke über die Straße nach Weissenbach fehlt, entlang der Gelster der Beschilderung nach!

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Ein kurzes Stück an der Straße entlang, dann wieder links zum Bach hinab (gut beschildert!). Dann verlässt der Radweg den Verlauf der Bahnstrecke. Wer zum Viadukt will, muss geradeaus weiterfahren, durch das Tal des Laudenbach Richtung Uengsterode!

Der beschilderte Radweg überkreuzt die L 3238 und folgt der Gelster links neben der B451 durch die Felder bergauf Richtung Erbsmühle.Dort endet der Radweg an der Bundesstraße. Für die Weiterfahrt nach Großalmerode muss man 1,5 km auf dieser Hauptstraße in Kauf nehmen .

 
 

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Das Viadukt von Uengsterode - Bald taucht das große Bauwerk vor uns auf, der Ort ist schon in Sichtweite.

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Das etwa 100 m lange Viadukt überspannt das Tal des Laudenbachs.

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In Uengsterode überquert man die Straße. Auf der anderen Seite führt ein Feldweg bergauf. Dort steht eine Informationstafel zur Bahnstrecke. Eine Brücke überquert die Trasse oberhalb des Viaduktes am ehemaligen Haltepunkt.

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Blick auf die verlassene Bahnstrecke und das Viadukt, das noch gut erhalten zu sein scheint.

 

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Folgt man dem Wirtschaftsweg weiter, geht es auf schlechter Wegstrecke über die Kuppe und weiter bis zur Bundesstraße etwas westlich der Erbsmühle. Ab hier habe ich keine akzeptable Alternativstrecke gefunden, ca. 2,5 km sind es noch bis Großalmerode, die Hälfte davon muss man auf der Bundesstraße 451 fahren: das ist unbefriedigend, gefährlich, ungeeignet für Kinder und Rollstuhlfahrer! Höchste Zeit, dass die Bahntrasse ausgebaut wird, das würde auch die etwas kräftigere Steigung vermeiden!

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An diesem Straßendurchlass kann man rechts abbiegen Richtung Großalmerode. Der ehemalige Ostbahnhof, der keine Bahnverbindung zum Westbahnhof hatte (zu steil für die Bahn), ist heute ein stattliches Wohnhaus.

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Der Durchgang vom Radweg zum ehemaligen Bahnhofsgelände ist versperrt, Privatbesitz. Kräftig aufwärts durch den Ort kommt man zum Westbahnhof, ebenfalls Wohnhaus.

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Schön renoviert präsentiert sich das Bauwerk. Übermalt wurde die Bahnhofsinschrift an der Westfassade.

Ein alter Waggon erinnert noch an vergangene Eisenbahnzeiten.

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Am Schuppen ist die alte Inschrift noch erkennbar.


 


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