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Werratal-Radweg - Abschnitt Creuzburg-Eschwege - 47 km


Allgemeines zur Strecke:

Schon lange außer Betrieb ist die Bahnlinie durch das landschaftlich reizvolle Werratal von Wartha nach Schwebda. Schon im April 1945 wurden Teile der Strecke außer Betrieb genommen (Mihla-Heldra), der letzte Abschnitt (Großburschla-Schwebda) ging erst 1996 außer Betrieb. Näheres zur Bahnstrecke erfährt man bei Vergessene Bahnen”. Die Bahnlinie wechselte in ihrem Verlauf im Grenzgebiet zwischen Thüringen und Hessen immer entlang der Werra mehrfach die Flussseite, die Brücken sind jedoch alle zerstört.

Einige der Abschnitte wurden zum Radweg umgebaut und führen durch eine Flusslandschaft, die auch heute noch vom großen Verkehr verschont geblieben ist. Die hier beschriebene Strecke von etwa 43,5 km Länge beginnt an der alten Brücke (erbaut 1223) des thüringischen Städtchens Creuzburg mit seiner gleichnamigen mittelalterlichen Burg und führt bis ins hessische Eschwege mit seinem ebenfalls mittelalterlichen Stadtkern.

Streckenverlauf :

Creuzburg - Buchenau - Mihla - Ebenshausen - Frankenroda - Falken - Treffurt - Heldra - Altenburschla - Wanfried - (Frieda - Schwebda - ) - Eschwege

Immer entlang der Werra werden aus den gerade mal 21 Kilometer Luftlinie zwischen Creuzburg und Eschwege 43,5 Kilometer Fahrradstrecke (2 Varianten). Es gibt keine nennenswerten Steigungen zu überwinden.

 Übersichtskarte:

Hinweis: Auf dem kleinen Höhenprofil links oben einen Abschnitt mit der Maus markieren, dadurch wird dieser Abschnitt des Tracks auf der Karte angezeigt.

GPX-Trackdownload: Gesamtstrecke Creuzburg-Eschwege rechte Werraseite

[GPSLogo.jpg] GPX- Download (Ziel speichen unter...)

 Für den ersten Abschnitt der Strecke ab Creuzburg gibt es zwei Möglichkeiten:

  • 1. Variante: Auf der rechten Werraseite nach Mihla (offizielle Version, beschildert, bei Hochwasser evtl. gesperrt).

  • 2. Variante: Auf der linken Werraseite über Ebenau bis Buchenau, dann auf die rechte Werraseite nach Mihla (ein kurzes Stück auf der Landstraße)

Beide Varianten treffen in Buchenau zusammen.

Der Radweg ab Ebenshausen wurde mit dem Ausbau der Bahntrasse neu gestaltet und auf die Bahntrasse verlegt (neue Werrabrücke).

 

Die offizielle und beschilderte Variante der Strecke beginnt in Creuzburg an der alten Werrabrücke. Der Werratalradweg, hier auch als Herkules - Radweg Kassel - Eisenach beschildert - beginnt an der Liborius-Kapelle. Die landschaftlich schöne Strecke führt durch den engen Werradurchbruch entlang des Flusses ebenfalls bis zur zerstörten Werrabrücke bei Ebenau. Am Steinbruch Buchenau geht es über eine Rampe wieder auf die Bahntrasse Richtung Mihla.

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An der alten Werrabrücke in Creuzburg

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Die Liborius-Kapelle - Hier führt die offizielle Strecke  (rechte Werraseite) entlang.

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Der Radweg führt durch das Naturschutzgebiet des Creuzburger Werradurchbruchs: für Radler und Paddler einer der schönsten Abschnitte der Werra.

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Im März 2011 war der Weg durch Hochwasser stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Holzgeländer dieses engen Abschnitts waren im August 2015 großenteils verrottet, Vorsicht bei der Passage, vor allem mit Kindern!

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Blick auf die andere Werraseite mit der Bahntrasse. Am Steinbruch geht es wieder hinauf auf die Trasse.

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Hier fehlt eine Brücke zum "Radweg"auf der anderen Seite. Weiter Richtung Buchenau.

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Der Radweg ist zwar nicht asphaltiert, aber gut befestigt (fester Sand-Splittbelag)

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Vor Buchenau verlässt der Radweg die Bahntrasse, im rechten Bild sind die Reste des Gleisbettes noch erkennbar. Man biegt kurz links ab und folgt der Beschilderung durch die ATP-Allee ortsauswärts. Die alte Bahntrasse führt als Sackgasse durch ein Industriegebiet.

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Die Reste der Bahnanlage sind noch erkennbar (Sackgasse!). Folgt man der Beschilderung, kommt man nach etwa einem Kilometer an die Werrabrücke zur L 1017, die Verbindung links der Werra zwischen Creuzburg und Mihla. Hier trifft man sich mit der Variante 2.

Wir fahren nicht über die Auto-Brücke, sondern kurz geradeaus an dem neuen Industriekomplex vorbei und dann auf einen Feldweg rechts Richtung Wald. Am Waldrand findet man auch einen Wegweiser: Werratal - Herkules Wartburg . Wir sind wieder auf der alten Bahnstrecke.

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Herrlich entlang der Werra geht es durch den Wald. Die Trasse endet aber schon wieder nach etwa 1,6 km.

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Es fehlt wieder eine Brücke, deren Reste noch im Gestrüpp zu erkennen sind. Dann ist die Trasse durch ein Industriegelände überbaut. Wir folgen der Straße in den Ort Mihla. Auf der Pflasterstraße rappelt es ordentlich, vorbei an alten Straßenlaternen aus DDR-Zeiten erreichen wir den Bahnhof Mihla.

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Von der Straße aus ist das schöne Gebäude durch Lagerschuppen verdeckt (Gewerbebetrieb). In Mihla macht die Werra eine große Schleife. Wir müssen auf das linke Ufer wechseln. Von der Brücke aus sieht man die zerstörte Bahnbrücke, die nie wieder aufgebaut wurde.



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