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Wenigentaft - Philippsthal - Schenklengsfeld

 

Offiziell beginnt der BahnradwegHessen in Bad Hersfeld am Bahnhof (Kilometer Null). Der dann folgende Teil des Radwegs bis nach Schenklengsfeld entspricht dem Solztalradweg auf der Trasse der ehemaligen Hersfelder Kreisbahn. Die Verbindung von Milseburgradweg (Hilders/Aura) nach Wenigentaft zum Kegelspielradweg ist Teil des Ulstertal-Radwegs und dort beschrieben. Der Abschnitt von Wenigentaft die Ulster abwärts nach Philippsthal ist ebenfalls Teil des Ulstertal-Radwegs. In Wenigentaft besteht außerdem Anschluss an den Oechsenbahn-Radweg.

Ab Philippsthal folgt die Strecke der Werra bis nach Heimboldshausen. Ab hier geht es entlang der stillgelegten Trasse der Hersfelder Kreisbahn (in Vereinsbesitz, gelegentliche Nutzung durch Sonderfahrten), dann wieder abseits der Bahnstrecke auf Nebenstraßen nach Ausbach. In Ransbach trifft man wieder auf die Bahnstrecke und folgt ihr in groben Zügen weiter bergauf nach Schenklengsfeld.

Im Folgenden ist der Abschnitt Wenigentaft - Philippsthal - Schenklengsfeld beschrieben. 2011 war auch der Teil des BahnradwegHessen, der in Thüringen verläuft, mit den entsprechenden Logos und Kilometerangaben ausgeschildert.

Rund 16 km lang ist die Strecke von Philippsthal nach Schenklengsfeld. Der Abschnitt ist nur mit Einschränkungen familientauglich, da einige Abschnitte auf der Straße verlaufen. Aus dem Werratal heraus in die hügelige Landschaft zwischen Hessen und Thüringen müssen rund 150 Höhenmeter bezwungen werden.

Im Jahre 2011 wurde endlich ein Schwachpunkt der Strecke beseitigt: Zwischen Ransbach und Schenklengsfeld wurde ein Feldweg entlang der alten Bahntrasse asphaltiert, so dass nun die gefährliche Fahrt auf der Landesstraße L3172 entfällt! Zwar ist die Streckenführung mit einem mäßigen Anstieg verbunden, dennoch wurde durch den Neubau die Qualität der Strecke erheblich verbessert. Das Teilstück Ausbach-Heimboldshausen/Röhrigshof verläuft immer noch auf der Nebenstraße K11.

 

 

Hinweis: Auf dem kleinen Höhenprofil links oben einen Abschnitt mit der Maus markieren, dadurch wird dieser Abschnitt des Tracks auf der Karte angezeigt.

 

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Höhenprofil der Strecke Wenigentaft - Philippsthal - Schenklengsfeld

Strecke mit Google Earth ansehen und GPS-Trackdownload:

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Übersichtsskizze:

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Der BahnradwegHessen (gelb) nutzt die bereits vorhandenen regionalen und überregionalen Radwege. Diese verlaufen leider nicht immer getrennt vom motorisierten Verkehr.

Streckenbeschreibung und Bilddokumentation:

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Das alte Gebäude der Oechsenbahn ist der Ausgangspunkt unserer Fahrt die Ulster abwärts. Der Abzweig zum Kegelspielradweg ist nun beschildert.

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Wir folgen den Schildern des Ulstertal-Radwegs Richtung Philippsthal. Noch ein kurzes Stück des Radwegs ist asphaltiert.

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In diesem Grenzland zwischen Hessen und Thüringen begleiten uns die rostigen Schienen der ehemaligen Bahnstrecke. Auf hessischer Seite ist der Radweg nicht asphaltiert. Eine neue Schutzhütte und ein See sind entstanden.

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Bei Pferdsdorf dann wieder Asphaltbelag auf der Bahntrasse. Dieser Abschnitt gehört auch zum regionalen Radweg Waldhessen R14 (Hünfeld - Sontra, 85 km).

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Ab Unterbreizbach folgt der Radweg der Grubenbahn des Kalibergbaus. - "Monte Kali" dominiert die Region.

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Bei Philippsthal sind wir wieder in Hessen. Ab hier waren 2009 schon die neuen Schilder des BahnradwegsHessen installiert. Im Werratal, noch 32,8 km bis Bad Hersfeld

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Die Beschilderung des BahnradwegHessen führt uns auf die rechte Werraseite zu einem neu ausgebauten Weg nach Heimboldshausen. Die Strecke abseits des motorisierten Verkehrs durch den Wald ist landschaftlich reizvoll, auch eine Schutz -und Rasthütte ist vorhanden. Dieser Abschnitt gehört zum Hessischen Radfernweg R7.

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Auf der anderen Werraseite befindet sich das Kalirevier von Röhrigshof. Die betonierte Strecke führt uns vorbei an uralten Bäumen.

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Schließlich erreicht man das Stauwehr und folgt der Beschilderung links ab zur Brücke über die Werra zwischen Harnrode und Heimboldshausen. Auch die Industriebahn zwischen Heimboldshausen und Gerstungen wird überquert.

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In Heimboldshausen geht es links ab nach Nippe. Der Anstieg beginnt. Der Radweg folgt der L3172.

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Abzweig nach Ausbach, ab hier muss man auf der Landstraße (K11) fahren. In Ausbach trifft man auf die Beschilderung des Radwegs Waldhessen R15 (Wenigentaft - Heringen -Bebra- Bad Hersfeld, 74 km)

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Nun geht es auf asphaltiertem Wirtschaftsweg über die Felder nach Ransbach. Schon sind 80 Höhenmeter geschafft. Der Monte Kali zeigt sich nochmal in der Ferne.

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An dieser Einmündung in Ransbach überquert man die alte Bahnlinie. Ein Abstecher führt zum Bahnhof.

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Erbaut 1912 steht auf dem Schild. An der Einmündung der Landesstraße steht eine Erinnerung an den Bergbau der Region.

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Durch den Ort Ransbach geht es leicht bergauf. Rund 500 Meter nach dem Ortsende biegt die Strecke nach links ab auf den neu gebauten Radweg entlang der Bahnstrecke. Auch ein Rastplatz ist hier entstanden. Bis zur Straßenbrücke steigt die Strecke nocheinmal kräftig an (Blick zurück).

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Weiter bergauf entlang der alten Bahnlinie Richtung Wehrshäuser Brücke führt der Radweg. An der Kuppe rechts ab über die Brücke, dann wieder links auf die asphaltierte Strecke (Blick zurück).

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Wir folgen der Bahnlinie abwärts Richtung Schenklengsfeld. Vor der Unterquerung der Landesstraße L3172 geht es nocheinmal über die Bahnstrecke. Die Beschilderung ist nicht zu übersehen (hier in Gegenrichtung).

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Die verlassene Bahnlinie begleitet uns in den Ort Oberlengsfeld. Hier trifft man auf den Waldhessen R13 (Schlitz - Sontra, 57 km).

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In Schenklengsfeld ist ein Abstecher zur 1000 jährigen Linde auf de alten Marktplatz ein Muss! Dies ist einer der ältesten Bäume Deutschlands.

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Der alte Bahnhof in Schenklengsfeld. Nur noch einige 100 m abwärts durch den Ort führen uns die Schilder zum Solztalradweg nach Bad Hersfeld.




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