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Von Wächtersbach nach Fulda zum Milseburgradweg (60 km)

 

In Wächtersbach hat man Anschluss an den Vogelsberger-Südbahnradweg, oder man kann auf dem Hessischen Radfernweg R3 weiter nach Fulda/Petersberg zum MIlseburgradweg fahren. Für diejenigen Radler die inzwischen die Kräfte verlassen haben, besteht in Wächtersbach Anschluss an die Regionalbahn Richtung Frankfurt oder Fulda. Sowohl der Anstieg in den Vogelsberg nach Hartmannshain als auch die Fahrt über den Landrücken nach Fulda, erfordert einige Reserven. Die Strecke ist gut ausgebaut und beschildert, allerdings ist die Streckenführung in einigen Abschnitten nicht optimal: Unnötige Anstiege vor Flieden, mangelhafte Radwege im Stadtbereich Fulda zum Milseburgradweg. Wer die Innenstadt von Fulda vermeiden will, kann bis Horas auf dem R1/R3 an der Fulda entlang fahren und den neuen Radweg über Niesig nach Lehnerz und Petersberg/Götzenhof fahren: weitgehend autofrei, aber auch hier wartet ein kräftiger Anstieg auf die Radler.

Hinweis: Auf dem kleinen Höhenprofil links oben einen Abschnitt mit der Maus markieren, dadurch wird dieser Abschnitt des Tracks auf der Karte angezeigt.

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Höhenprofil des Abschnitts Wächtersbach - Fulda -  Götzenhof

Strecke mit Google Earth ansehen und Trackdownload:

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Streckenbeschreibung und Bilddokumentation:

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An der Abzweigung des Vogelsberger-Südbahnradwegs vom R3: rechts fahren Richtung Aufenau.  An der Bahnstrecke entlang geht es Richtung Bad Soden-Salmünster.

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Sporadisch findet man hier die Schilder des Main-Kinzig Radwegs. Besser beschildert ist der R3 mit Infotafeln bei den größeren Ortschaften.

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Die  landschaftlich schöne Strecke führt an der Kinzig entlang, hier gibt es keine Steigungen, keinen Autoverkehr.

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Vor Bad Soden wird die Salz überquert- rechts über die Brücke!

Wieder kleine Schilder des Kinzigtal-Radwegs

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Die Altstadt von Bad Soden wird gestreift, dann geht es links ab Richtung Schlüchtern. Die A 66 überquert den Radweg und das Kinzigtal.

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Durch das Örtchen Ahl, dann erreicht man die Kinzigtalsperre.

Maximal 7,2 Millionen Kubikmeter fasst der Stausee, der als Wasserausgleich und zur Stromerzeugung dient.

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Eher dürftig sieht der Ausfluss aus dem See aus.

Die Strecke am See entlang ist nicht asphaltiert.

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Wir erreichen die "Märchenstadt" Steinau an der Straße. Hier sind die Brüder Grimm, die hier ihre Jugend verbrachten, allgegenwärtig.

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Über Niederzell führt der Radweg Richtung Schlüchtern. (Den Schlenker auf holpriger Piste durch die Felder kann man sich sparen, lieber durch den kleinen Ort fahren). Vor dem ehemaligen Benediktinerkloster in Schlüchtern steht das Ulrich von Hutten Denkmal (Hutten ist ein Stadtteil von Schlüchtern).

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Ab Schlüchtern sind die Muskeln der Radler gefragt: es geht aufwärts über den Landrücken nach Neuhof. Der Radweg führt entlang der ehemaligen B 40 (heute durch die A 66 ersetzt) Richtung Flieden.

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Noch vor Kautz biegt der Radweg nochmals links ab über Felder, anstatt der ehemaligen Bundesstrasse zu folgen, eine Berg-und Talfahrt nach Flieden. Dann kommt Neuhof in Sicht, geprägt vom riesigen Schuttberg des Kaliabbaus. Hier ist der Ausbau der A66 in vollem Gang, am Kreisel an der Bundesstraße erinnert ein Denkmal an den Bergbau der Region.

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Früher war Neuhof eine Postkutschenstation an der Reichstraße Frankfurt - Leipzig.

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Langsam nähern wir uns der Fulda: Über Dorfborn und Kerzell führt der Radweg auf der Kreisstraße 100 entlang der Fliede nach Ziegel. Ab dort geht es wieder autofrei über die Felder zur Probstei Johannesberg.

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Ab hier führt die Strecke gemeinsam mit den Fernwegen R1 und R2 durch die Fuldaauen, rund 3 Kilometer sind es noch bis nach Fulda.

Vorbei am Dom und durch das Paulustor führt der R3 zum Milseburgradweg bei Petersberg-Götzenhof.




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