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Ecopista do Vouga (4)

 
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Die alte Bahntrasse hat nun fast das Niveau der Talsohle des Rio Vouga erreicht. Nach der Abfahrt durch den Wald endet der Radweg plötzlich an der Leitplanke der N16, denn hier wurde die Trasse übverbaut. Direkt gegenüber, direkt an der Leitplanke, befindet sich das Gebäude des Bahnhofs Termas do S. Pedro do Sul. Das ganz mit Azulejos verzierte Gebäude ist in traurigem Zustand.

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Der überbaute Abschnitt muss über einen kleinen Hügel umfahren werden, dann geht es hinab auf den Weg an der Straße entlang. Noch ein kurzes Stück weiter auf der Trasse, an der nächsten Querstraße, steht man plötzlich vor einem neuen Radwegabschnitt.

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2,5 Kilometer feinster Radweg mit LED-Beleuchtung liegen vor uns. Dieser Abschnitt wurde erst am 7. Mai 2017 eröffnet.

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Direkt hinter dem Durchbruch durch die Felsen überquert die Trasse den Rio Vouga.

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Die Ponte do Pego aus dem Jahre 1914 ist ein Prunkstück dieses Radwegs, 10 Steinbögen, 87,7 m lang und 23 m hoch (so steht es auf der Informationstafel am Rastplatz an der Brückenauffahrt).
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In flotter Fahrt geht es Richtung S.Pedro do Sul - wären da nur nicht die vielen lästigen Sperren an jedem noch so kleinen Querweg! Einige Sperren haben bereits aufgegeben.
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Der Bahnhof S.Pedro do Sul, ein schön restauriertes Gebäude. Offensichtlich war hier eine Gaststätte vorgesehen, aber leider war bei unserem Besuch alles verwaist. Dafür laden die modernen Trimmgeräte zu sportlicher Betätigung ein.
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Direkt im Anschluss leitet die Brücke von Negrelos über den Rio Vouga die nächste Kehrschleife ein, denn nun geht es wieder hinauf in die Berge. Hier endet auch schon wieder der Ausbau des Radwegs (Blick zurück).
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Zur Erinnerung an die Bahnstrecke hat man ein altes Gleis aufgestellt. Reste der Schienen erkennt man auch auf der Trasse, die nun stetig aufwärts führt.

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Eine alte Brücke überspannt einen kurzen, zugewachsenen Abschnitt der Strecke (Hier kann man auch die parallel verlaufende Straße benutzen.) Bald wird der Weg wieder besser.

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Auf der langen Höhenschleife spürt man den Anstieg durch die einsame Waldlandschaft kaum. An der Kehre lag der ehemalige Haltepunkt Fataunços. Der Blick weit über die Landschaft wird frei.

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Mit dem Fernglas erkennt man weit unten im Tal den Bahnhof von S.Pedro do Sul, den wir gerade passierrt haben. Die lange Höhenschleife ist geschafft. Noch durch einen tiefen Felseinschnitt, dann biegt die Strecke nach Südosten ab.

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Am Dorf Monsanto hat noch eine Brücke die Zeit überdauert, die karge Landschaft weicht nun den Weinanbaugebieten.

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Vor Real das Donas mündet die Trasse in die Straße ein. Am ehemaligen Haltepunkt steht hinter Glas eine Lok CP E103 (No. 3422) der Eisenbahnschmiede Emil Kessler (Esslingen) aus dem Jahre 1907.
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Etwa 500 m nach dem Ort zweigt die Trasse nach links von der Straße ab. Die Stelle ist leicht zu übersehen, ein kleiner MTB Wegweiser steht am linken Straßenrand. Dieser Wegeabschnitt ist sehr ruppig, aber wer auf der Straße weiter fährt, verpasst den kurzen Tunnel (Nr. 16).
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Nach dem Tunnel wird der Weg wieder besser und dient auch als Fahrweg für Einheimische. Am nächsten Bahnhof, in Moçamedes, liegen noch Schienenreste.
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Die Bahntrasse windet sich wieder in großen Schleifen durch die Landschaft und umrundet den Ort São Miguel do Mato. Noch vor dem Haltepunkt erscheint ein beängstigend schmaler Spalt voraus auf dem Weg
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Aber die Durchfahrt durch den grob aus dem Felsen gehauenen letzten Tunnel ist besser als erwartet. Vom ehemaligen Haltepunkt São Miguel do Mato ist nur noch ein beschädigtes steinernes Schild übrig geblieben.
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Die alte Kirche von São Miguel, inzwischen renoviert, versteckt sich etwas abseits hinter dem Gestrüpp. Auch der Weg auf der Trasse ist von den Büschen eingeengt.
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An der Kirche von Bodiosa (Nova) vorbei und durch eine restaurierte Brücke nähert man sich dem Bahnhof Bodiosa.
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Er liegt jenseits der Straße, das Gebäude wurde restauriert und erweitert. Kerzengerade folgt man dem breiten Weg auf der alten Bahntrasse durch ein Waldgebiet.
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Weiter durch den Ort Queirela, dann durch ein "Felsentor". Am Haltepunkt Travanca de Bodiosa überquerte die Trasse die N16.

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Hier endet unsere Fahrt auf der Linha do Vouga.

Man kann den Spuren der alten Bahnstrecke noch ein Stück weit folgen, bald verlieren sich die Spuren zwischen den Schnellstraßen und Neubaugebieten. Etwa 7-8 km sind es noch bis zum ehemaligen Bahnhofsgelände in Viseu. Dort beginnt die Ecopista do Dão auf der stillgelegten Bahnstrecke nach Santa Comba Dão. Auf dem Grünstreifen am Kreisvrerkehr steht der alte Wasserhälter für die Dampfloks, verloren zwischen dem quirligen Autoverkehr der N 2.

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Streckenverlauf der alten Bahntrasse von  Travanca de Bodiosa nach Viseu - ggf. nicht mehr befahrbar! (Orientierungskarte, ohne Gewähr)

 

 



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