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Voie Verte de Bourgogne du Sud (77 km)

 

Allgemeines zum Radweg:

Wer in Frankreich auf der Fahrt Richtung Süden die Autobahn A6 benutzt, trifft in Chalon-sur -Saône auf einen Bahntrassenradweg, der durch die Landschaft des Burgund Richtung Süden führt und in einem Bogen in Macon wieder die Saône erreicht. Nicht nur die Länge dieser Strecke ist mit 77 Kilometern bemerkenswert, hier befindet sich auch der längste Fahrradtunnel Frankreichs (nicht aber Europas, wie oft zu lesen ist). Mit 1,6 km Länge ist der Tunnel du Bois Clair die Attraktion dieses Radweges, obwohl er deutlich hinter dem Tunnel von Uitzi des nordspanischen Radwegs Via Verde del Plazaola (Navarra-Baskenland, 2,7 km) rangiert. Die "Röhre" ist gut ausgebaut und beleuchtet und bietet im Winter den Fledermäusen Unterschlupf (Wintersperre ca. 15. Oktober bis 31.März).Im Gegensatz zum restlichen Radweg ist die Zufahrt zum Tunnel von Bois Clair etwas mühsam, denn nicht alle Abschnitte dieser Strecke nutzen eine ehemalige Bahntrasse.

Im Bereich zwischen Chalon und Cluny ist der Radweg auch für ungeübte Radler kein Problem, denn die Steigung liegt durchschnittlich nur bei etwa 1,5 % und auf dem 3 m breiten durchgängigen Asphaltbelag rollt es sich hervorragend. Allein die Länge des Bahntrassenanteils von 48,7 km ist zu bedenken, wenn man die Strecke zwischen Chalon und Cluny in beide Richtung befahren will. Ansonsten besteht die Möglichkeit, die Strecke Mâcon - Chalon (oder umgekehrt) mit dem Zug zu fahren, denn die aktuelle Bahnstrecke folgt der Saone und die Fahrradmitnahme in den Nahverkehrszügen ist möglich.

 Auf die Sehenswürdigkeiten der Region Burgund soll hier nicht eingegangen werden - das würde den Umfang dieser Seite sprengen - aber allein die Abtei von Cluny, die zum Europäischen Kulturerbe zählt, legt einen Zwischenstopp nahe. Wie in vielen Teilen Frankreichs gibt es in der Region zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten nicht nur in Hotels, sondern auch in den als "Chambres d´Hôtes" bezeichneten Privatunterkünften.

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Höhenprofil

 

Die Strecke mit Google Earth ansehen und GPX-Trackdownload:

ansehen: [Googlebild.jpg] GPX Download [GPSLogo.jpg]
zum Ansehen anklicken (Google Earth muss installiert sein) GPX-Track zum Downloaden rechts klicken und "Ziel speichern unter..." auswählen.

Stationen:

Chalon-s.-Saône - Givry - St. Désert - Buxy - St. Boil - Etiveau - St. Gengoux - Malay - Cormatin - Massilly - Cluny - Tunnel du Bois Clair - Charnay-Condemine - Mâcon

Die Strecke:

Wir starten am Bahnhof in Chalon-sur-Saône, den man im Nahverkehr (Fahrradmitnahme) erreichen kann. Von hier aus folgt man der Beschilderung durch die Stadt in südlicher Richtung, und erreicht in Saint Rémy den Beginn des Radwegs auf der ehemaligen Bahntrasse (Ecke Rue Fourier/Rue Proudhon, nahe der Grundschule "Ecole primaire les Charreaux").

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Chalon ist eine sehenswerte Stadt, Blick über die Saône und über den Platz vor der Kathedrale. Vor dem Bahnhof stehen die Wegweiser zum Radweg (Voie Verte)

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In Saint Rémy, nahe der Grundschule, beginnt der Radweg auf der Trasse.

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Die Autobahn A6 wird unterquert. Eine alte Brücke überquert die Trasse.

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Kerzengerade durchzieht der Radweg die flache Landschaft, vorbei am Bahnhof Givry (nach einer kurzen innerörtlichen Umfahrung).

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Bahnhof St. Désert, knapp 4 km weiter. Der alte Waggon dient als Restaurant.

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Einfahrt zum Bahnhof Buxy. Hier kann man parken und es gibt ein Informationsbüro gegenüber dem Bahnhofsgebäude.

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In Buxy geht es die Serpentinen hinab. Blick von einer Brücke wieder kerzengerade Trasse Richtung Süden.

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Die vielen Barrieren sind weniger erfreulich, und auch Pfosten gibt es reichlich: aber hier hat mal der Radweg Vorfahrt (Bild re)!

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Auf dem Bahndamm durch den Wald: 3 m breite Asphaltpiste! Vorbei am Bahnhof St. Boil, versteckt hinter den Zweigen.

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Haltepunkt Etiveau. Dann ein Streckenposten unterhalb der Weinberge.

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Inzwischen hat der Radweg an Höhe gewonnen, ein weiter Blick über die Landschaft tut sich auf.

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Vorsicht an der Straßenkreuzung. Durch den tiefen Einschnitt geht es zum Bahnhof St. Gengoux le National.

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Weinanbaugebiet: hier stehen einige Utensilien auf dem alten Bahnsteig....und eine Dusche für die Radler, oder?

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Deutliche Umfahrungsspuren an den Sperren.                                      

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Eine Stahlbrücke führt über die Grosne.

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Am Bahnhof Malay: kunstvolle Ziegel am Dachfirst und eine alte Uhr.

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Durch den Bogen und über eine weitere Brücke über die Grosne vor Cormatin.

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Schloss Cormatin (17. Jh.), auf einer Insel in der Grosne. Weniger ein Schloss: der alte Bahnhof Cormatin.

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Blick zurück zum Bahnhofsgelände. Nach der Straßenüberquerung passiert man die Felsen eines alten Sandsteinbruchs.

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Warnung vor den gefährlichen Pfosten auf dem Radweg. Bei Taizé verläuft die Strecke durch eine Allee entlang der Straße.

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Und noch eine Brücke über die Grosne. Einfahrt in den Bahnhof Massilly.

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Blick zurück (li Bild).   Richtung Cluny erwartet uns ein grüner Tunnel.

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Noch ein flacher Einschnitt, dann taucht rechter Hand die Abtei von Cluny auf.

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Eine letzte Brücke vor dem Bahnhof Cluny.

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Im Bahnhofsgebäude hat sich ein Fahrradverleih eingerichtet: Spezialfahrzeuge!

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Nach dem Bahnhof endet die Ausbaustrecke auf der Trasse. Noch 5 km bis zum Tunnel von Bois Clair.

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Der Radweg begleitet die aktuelle Schnellbahntrasse. Es geht bergauf!

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Zeit für eine Rast!  Ein Schlenker nach links auf den Radweg Richtung Tunnel

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Noch einmal ein flacherer Abschnitt, dann geht es hinab: Spitzkehre!

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Infotafeln stehen am Wegesrand. Und es geht entlang der Nationalstraße N79 wieder hinauf und unter der Bahnstrecke hindurch - ein wenig romantischer Streckenabschnitt.

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Hinab zum Tunnel. Da ist er ja!

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Nordportal

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1602 m lang, ganz schön lang, gut beleuchtet, nass und kalt! Für die Fledermäuse wurde eine Zwischendecke eingezogen. Das Südportal ist durch hohe Stützmauern geschützt.

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Nun geht es in flotter Fahrt bergab und an den Felsen entlang (Blick zurück)

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Straßenkreuzung bei La Croix Blanche. Der Weg ist hier etwas schmaler...

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...und begleitet die Straße. Vorsicht vor diesen Stolperfallen, langsam fahren (2014, bei La Roche-Vineuse)!

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Noch eine Brücke, dann ist der Bahnhof von Charnay-Condemine erreicht.

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Hier wird der Radweg zum Pfad, dann zum holprigen Feldweg. Statt dem Zickzack des (schlechten) Radwegs zu folgen, kann man auch der D54 nach Mâcon folgen, aber Vorsicht vor dem motorisierten Verkehr!

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Die Türme der Église Saint-Pierre weisen den Weg. Die steinerne Brücke (Pont de Saint Laurent) führt über die Saône in den Ort Saint Laurent, der wie ein eine Insel vom Fluss umgeben ist.

Vom Fluss zum Bahnhof und dem Anschluss an die Nahverkehrszüge sind es nur ein paar hundert Meter.



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