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Vogelsberger-Südbahnradweg (Hartmannshain - Wächtersbach) 35 km

 

Allgemeines zur Strecke:

Der Vogelsberger-Südbahnradweg stellt eine wichtige Verbindung zwischen dem Vulkanradweg und dem Hessischen Radfernweg R3 her. Von Hartmannshain nach Wächtersbach im Kinzigtal führt der Radweg über 35 Kilometer in Anlehnung an die ehemalige Bahnstrecke, die schon zwischen 1958 und 1967 stillgelegt wurde, meist auf Wirtschaftswegen abwärts durch eine beeindruckende Mittelgebirgslandschaft . In Wächtersbach ist der Anschluss an die Bahnlinie Frankfurt - Fulda - Kassel - für die Radler interessant. Weitere Informationen, insbesondere zum Fahrradshuttle (Wochenende), findet man auf der offiziellen Webseite.

Streckenverlauf:

Grebenhain-Hartmannshain – Völzberg Lichenroth – Fischborn – Birstein – Brachttal-Hellstein – Schlierbach – Weilers – Neudorf – Wächtersbach

Höhenprofil:

 

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Das Profil der Strecke ist bemerkenswert: Hartmannshain in etwa 570 m Höhe über NN bis nach Wächtersbach ca. 180 m NN! Das bedeutet eine rasante Abfahrt oder ein ordentlicher Anstieg! Damit es nicht allzu einfach wird, sind in beiden Richtungen einige “Schikane” zu bewältigen (siehe Höhenprofil). Kurze, heftige Steigungen ( 8 - 14 %) sind inbegriffen und zeigen, dass der Radweg wenig mit den sonst üblichen Bahntrassenradwegen gemein hat: durch die lange Zeit, die seit der Stilllegung der Bahnlinie und dem Ausbau zum Radweg vergangen ist, bemerkt man kaum noch die Trasse der alten Bahnlinie.

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Gesamtprofil Hünfeld - Hartmannshain - Wächtersbach (VB-Südbahnradweg)

 

 

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Die Strecke mit Google Earth™ ansehen und Trackdownload:

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Bilddokumentation der Strecke:

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Auf Teilstrecken ist mit landwirtschaftlichem Verkehr zu rechnen, Vorsicht und Rücksicht!

 

 

Hinweis: Auf dem kleinen Höhenprofil links oben einen Abschnitt mit der Maus markieren, dadurch wird dieser Abschnitt des Tracks auf der Karte angezeigt.

 

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In Hartmannshain zweigt der Vogelsberger Südbahnradweg vom Vulkanradweg ab: danach links halten!

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Beschilderung nach Birstein: 20 km

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Die Strecke ist ein Teilabschnitt des BahnradwegHessen.

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Vor den Windkraftanlagen rechts ab der Beschilderung folgen. Die gesamte Strecke (35 Kilometer) ist asphaltiert! In schneller Fahrt geht es abwärts durch den Wald.

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Dann über eine weite Feldlandschaft. Von einer Bahntrasse ist nichts mehr zu bemerken. Kurze, heftige Gefällstrecke (oder Steigung!), hier 8 %, bahntrassen-untypisch!

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Die Pfostensperren sind inzwischen alle abgebaut. Damit die Bahnlinie nicht ganz in Vergessenheit gerät: Info-Tafeln am Wegesrand, hier bei der Sangmühle.

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Sangmühle an der “Salz”. Bei der Durchfahrt durch das Gehöft aufpassen auf die “Holperschwellen“! Eine mäßige Steigung ist zu überwinden.

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Vor Wettges biegt die Strecke links ab (hier im Bild noch die inzwischen abgebauten Pfostensperren)

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Das folgende Wegstück erinnert sehr an eine Bahntrasse. Die L 3195 (Unterreichenbach-Birstein) muss überquert werden. Achtung-Schild und Drängelgitter.

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Auf der anderen Seite eine überdachte Sitzgruppe und Informationstafeln. Danach wird die Strecke auch von Traktoren benutzt. Achtung: Vorbeifahrt gewähren!

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Auch diese Pfostensperre ist inzwischen abgebaut. Schnell ist Birstein erreicht: nutzlose Drängelgitter, um die man einfach herumfahren kann (auch Autos).

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Dann das Lokdenkmal der Vogelsberger Südbahn (1898 -1967). Hier ist ein kleiner Rastplatz mit Schutzhütte entstanden.

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Diesellok der Gelnhäuser Kreisbahnen (VL 13). Der Einstieg in den Radweg ist vom nahe gelegenen Parkplatz aus beschildert.

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Der folgende Abschnitt durch den Wald ist der jüngste Teil der Strecke und neu geteert. Etwas älter und wirklich schlecht passierbar sind diese Doppelsperren.

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Durch das Brachttal geht es weiter auf Wächtersbach zu. (Die Pfostensperre war 2006 neu und ist wohl jetzt auch abgebaut?)

 

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Einen richtigen Zickzack-Kurs macht der Radweg dann vor Wächtersbach: um die B276 zu umgehen, werden vorhandene Wirtschaftswege genutzt, ein ziemlicher Umweg. Die Streckenführung hat uns nicht begeistert! Die Bahnlinie wird zweimal gekreuzt, zum Schluss geht es durch ein Industriegebiet, dann über die Brücke zum Bahnhof Wächtersbach. Etwa 800 m Verbindungsweg entlang der Bahntrasse könnten das Problem lösen.

Am Bahnhof Wächtersbach ist der Anschluss an die Bahnlinie Frankfurt - Fulda - Kassel erreicht.



 

Hier ist auch der Einstieg in den möglich (Rhein-Main-Kinzig Radweg) – Rüdesheim (Rhein) -Tann (Rhön) : etwa 240 km! Der Abschnitt Hanau - Wächtersbach gehört inzwischen zum BahnradwegHessen.



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