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Vía Verde de Ojos Negros II: Barracas - Teruel - Santa Eulalia (100 km)

 

Allgemeines zur Strecke:

Die Vía Verde de Ojos Negros II von Barracas bis Santa Eulalia ist nach dem Ausbau 100 km lang, 5 Tunnel, 14 Viadukte und 3 Metallbrücken. Seit dem Jahr 2010 die Strecke komplett mit einer Teer-/Splittdecke versehen. Etwa 23 Kilometer trennen den Endpunkt am ehemaligen Bahnhof von Santa Eulalia noch von den Minen von Ojos Negros, dem "Nullpunkt". Wer die Strecke komplett abfahren will, sollte sich rechtzeitig mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut machen: Wer auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen will, wird einen sehr eingeschränkten Bahnverkehr auf der Strecke der RENFE finden, etwa zwei Züge täglich Richtung Norden und zwei Züge Richtung Süden von Teruél (oder Zaragoza) aus. An manchen Haltestellen wird nach Bedarf gehalten. Fahrradmitnahme ist nur nach Voranmeldung möglich, es werden nur 3 Fahrräder (!) pro Zug zugelassen(Stand Sommer 2010).

Streckenverlauf:

Barracas (990 m NN) - Albentosa (960m)- Sarrión (990 m) - El Fraile (1120m) - La Puebla de Valverde (1160m) - Puerto de Escandón (Passhöhe, 1240 m) - Valdecebro (1070m) - Los Banos (Teruél, 920 m) - Caude (980m) - Cella (1000 m) - Santa Eulalia (1035 m).

Wichtiges zum Radweg:

Die Unterteilung der Vía Verde de Ojos Negros in zwei Abschnitte ist rein willkürlich, allerdings überschreitet die Strecke die Provinzgrenze zwischen Valencia und Aragón. Der Abschnitt des Radwegs zwischen Barracas und Sarrión beinhaltet als Höhepunkt das gewaltige Viadukt von Albentosa sowie den gleichnamigen Tunnel (400 m) und den Tunnel von Sarrión (350 m). Von Albentosa aus geht es allmählich bergauf, die Höhendifferenz bis zum Pass von Escandón beträgt knapp 300 Höhenmeter. In dieser Höhe ist mit raschen Wetteränderung, evtl. auch mit kräftigen Wind zu rechnen.

Dann beginnt eine schöne Talfahrt bis in die Ebene des Rio Alfambra, der bei Teruel Los Baños überquert wird. Das letzte und neueste Teilstück der Vía Verde führt durch die Ebene, ab Cella entlang des Río Jiloca und dann wieder leicht bergauf bis an die Ausläufer der Sierra Menera.

Am alten Bahnhof von Santa Eulalia, heute eine Ruine, endet abrupt der Ausbau. Die letzten 23 Kilometer kann man auf Nebenstraßen bis zu den Minen von Ojos Negros fahren.

Die Eisenbahnlinie, genannt “Ferrocarril minero da la Sierra Menera (Bau von 1903-1907), wurde als Schmalspurtrasse parallel zu der bereits bestehenden Bahnstrecke der Compania del Ferrocarril Central de Aragón mit üblicher spanischer Breitspur gebaut, da der Minengesellschaft die Transportkosten für das Erz auf der “fremden” Strecke zu teuer waren. So wurde eine eigene Bahntrasse gebaut, 205 km lang, 13 Tunnel und 37 teils gewaltige Viadukte oder Brücken sowie 3 Metallbrücken. (Angaben unterschiedlich in verschiedenen Quellen!) Das Nebeneinader der beiden Bahnstrecken ist auch im zweiten Teil des Radwegs als markantes Merkmal vorhanden. Bis nach Santa Eulalia begleitet uns die Bahnstrecke der RENFE, allerdings entfernt sich die ehemalige Minenbahn ab Cella langsam von ihrer "großen Schwester". Eine in Breitspur auf der ehemaligen Minenbahn zwischen Santa Eulalia und Ojos Negros gebaute Bahnstrecke ist schon lange stillgelegt. Bei Ojos Negros wurden inzwischen die Gleise entfernt. Vielleicht wird auch dieser letzte Abschnitt in Zukunft noch zum Radweg ausgebaut.

 

 

Hinweis: Auf dem kleinen Höhenprofil links oben einen Abschnitt mit der Maus markieren, dadurch wird dieser Abschnitt des Tracks auf der Karte angezeigt.

 

Höhenprofil:

[ProfilOjos2.png]

 Strecke mit Google Earth™ ansehen und Trackdownload (Ojos Negros II)

[Googlebild.jpg]

[GPSLogo.jpg]

Bilddokumentation auf den folgenden Seiten

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