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Vía Verde de la Sierra (Olvera - Puerto Serrano) 36 km

 

     

Allgemeines zur Strecke:

 

Eine der eindrucksvollsten Strecken der Bahntrassenwege in Spanien ist die “Via Verde de la Sierra”, weit im Süden Spaniens (Andalusien). Die Länge der Strecke von Olveranach Puerto Serranobeträgt etwa 36 km und führt über vier Viadukte und durch dreißig (30!) Tunnel. Auf der Trasse fuhr niemals ein Zug, denn die umfangreichen Bauarbeiten in schwierigem Gelände wurden durch den Spanischen Bürgerkrieg unterbrochen.

 

Die Oberflächenbeschaffenheit des Radwegs reicht von sehr gut bis mangelhaft, etwa 2/3 sind asphaltiert (mit Mängeln!) der Rest verdichtete Erde und Kies. Insgesamt ist die Strecke gut befahrbar, allerdings kann es bei heftigen Winden auch mal ordentlich Staub aufwirbeln. Einige Anwohner nutzen die Trasse wohl gelegentlich auch als Abkürzung, obwohl die Guardia Civil die Strecke patrouilliert.

 

Vorsicht in den Tunneln! Die längeren sind beleuchtet, man muss am Anfang des Tunnels einen Schalter drücken, einige Lampen waren defekt. Der Radweg berührt das Naturschutzgebiet von Zaframagon, ein zerklüftetes Gebirgsmassiv, in dem noch Geier zu finden sind. Das Streckenprofil verläuft als Bahntrasse erwartungsgemäß flach und ohne Steigungen, von einer Höhe über NN von 450m (Olvera) bis auf 150m (Puerto Serrano). Nur kurz vor dem Ziel ist eine kurze Steigung (Tunnelumgehung?) zu überwinden.

Streckenverlauf:

Olvera - Navalagrulla - Zaframagón - Coripe - Puerto Serrano

 

Übersichtskarte:

 

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GPS- Wegpunkte: Puerto Serrano Bhf: N36 55.482 W5 33.252 Olvera Bhf : N36 56.475 W5 15.174

Höhenprofil:

 

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Bilddokumentation der Strecke:

 

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Der restaurierte Bahnhof von Olvera mit Übernachtungsmöglichkeit (begrenzte Anzahl!) und Gaststätte. Um hierhin zu gelangen muss man im Ort in einer Kurve einer steil abwärts führenden Straße folgen (unauffällige Beschilderung Via Verde).

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Sieht aus wie ein Toilettenhäuschen, wie man sie auch an den Trassen in Deutschland findet.Der erste Abschnitt des Radwegs ist nicht asphaltiert.

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Bald schon der erste Tunnel.  Uralte Olivenbäume sind typisch für diese Region Spaniens

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Einige Stellen mussten gegen Bergrutsch gesichert werden. Blick über die spanische Berglandschaft: unzählige Olivenbäume!

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Informationstafeln zum Radweg und technische Daten an den Tunneleingängen. Die längeren Tunnel sind beleuchtet, Bewegungsmelder oder Schaltung durch Lichtschalter finden sich am Tunneleingang.

 

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Die Guardia Civil fährt Kontrolle auf dem Radweg.  Tunnelblick”!

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Schier unzählige Tunnel mussten gebaut werden, um das Gebirge für die Eisenbahn zu erschließen. Der asphaltierte Abschnitt des Radwegs hat begonnen.

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Vorsicht vor Schlaglöchern! Kerzengerade abwärts – mit Gegenwind muss gerechnet werden!

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Ausblicke - Viehzucht und Olivenanbau bestimmen das Landschaftsbild.

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Verfallene Station Navalgrulla am Rande des Radwegs. Achtung Gitterrost!

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Gefahren lauern überall , zum Glück ist der Stier hinter dem Zaun!Das Gebirgsmassiv von Zaframagon taucht in der Ferne auf.

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Und weiter geht es durch unzählige Tunnel.Auf der kerzengeraden Trasse vorbei am Felsen von Zaframagon (Blick zurück gen Osten).

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Das Viadukt von Zaframagon, 135 m lang. Im Tal eine verfallene Mühle.

Auf der anderen Seite Blick in die Schlucht des Guadalporcun.

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Der renovierte Bahnhof von Zaframagon – einsam und verwaist.Gegenverkehr der spanischen Art ?

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Am Bahnhof von Coripe (Gasthof und Übernachtungsmöglichkeit).   Über das Viadukt von Coripe

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Ein beeindruckendes Bauwerk.  Der Túnel del Castillo verfügt mit 990 m Länge...

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.....zum Glück über eine Beleuchtung!Rastplatz mit Fahrradständer am Ufer des Rio Guadalete

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Am Rio Guadalete entlang nähern wir uns dem Ziel - dem Bahnhof von Puerto Serrano.

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Der Bahnhof von Puerto Serrano ist erreicht, schade! Gegenüber ein verfallenes Gebäude. Im renovierten Bahnhof befindet sich eine Gaststätte.

Wir waren beeindruckt vom bautechnischen Aufwand der Stecke mit ihren vielen Tunneln und von der landschaftlichen Schönheit. Auch wenn auf der Trasse nie ein Zug gefahren ist, hat sich die Arbeit nun für die Fahrradfahrer gelohnt, denn man fährt weitab der Hauptstraßen und entfernt vom Autolärm durch eine einsame Gebirgslandschaft, ohne die sonst mühsamen Steigungen. Bleibt zu erwähnen, dass man sowohl immer etwas Verpflegung und Getränke bei sich haben sollte und genügend Zeit für die Strecke einplanen sollte. Auch wenn man von Olvera abwärts fährt, kann ein zeitweise herrschender Gegenwind die Fahrtdauer erheblich verlängern. Der Naturpark von Zaframagon ist eine Thema für sich. Nicht unerwähnt bleiben soll der kulturelle Hintergrund dieser Landschaft, in der im 14. Jahrhundert die letzten Schlachten der Rückeroberung (Reconquista) gegen die Mauren geführt wurden.

 
 


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