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Via Verde de las Vegas del Guadiana y las Villuercas (1)

 

Diese Via Verde führt von Villanueva del la Serena Richtung Nordosten nach Logrosán. Sie verläuft fast vollständig auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Villanueva und Talavera de la Reina, mit Ausnahme eines kurzen Abschnitts zwischen den Vororten von Villanueva und der Brücke über den Guadiana und einem kurzen Abschnitt vor dem Bahnhof Rena. Die größten Bauwerke der Strecke sind die drei Brücken über das Tal des Rio Guadiana. Es gibt in diesem Abschnitt keine Tunnel, aber zahlreiche Einschnitte und Brücken über die Trasse. Dia alten Bahnhöfe sind sämtlich Ruinen.

Die alte Bahnstrecke mit einer Gesamtlänge von 168 km wurde nie fertig gestellt. Nach Beginn der Arbeiten zwischen 1928 und 1930 wurde die Strecke (nach der Unterbrechung durch den Spanischen Bürgerkrieg) 1962 endgültig aufgegeben. Sie bestand aus drei Abschnitten. Der nördliche Abschnitt zwischen Calera y Chozas (südlich von Talavera) und Santa Quiteria (Bei Puerto de San Vicente) ist zur Via Verde de la Jara ausgebaut.
Der mittlere Abschnitt durch die Sierra de Guadalupe blieb unvollendet. Vom längsten Tunnel, dessen Länge 2264 m betragen sollte, wurden nur einige 100 m fertig gestellt. Zwei weitere Tunnel, 896 m und 568 m mussten gebaut werden, um die gebirgige Landschaft zu überwinden. Das größte Bauwerk dieses Abschnitts ist das Viadukt über den Rio Guadalupejo (kurz vor Guadalupe), das sich mit 230 m Länge hoch über das Flusstal spannt. Mit 11 Bögen, davon 4 mit 40 m Breite, ähnelt es dem Viadukt von Azutan, auf dem die Via Verde de la Jara den Tajo überquert. (Quelle: Federation Castellano Manchega de Amigos del Ferrocarril). Scheitelpunkt der Strecke war der Bahnhof von Santa Quiteria (Via Verde de la Jara) mit 675 m ü.NN.

Hinweis: Auf dem kleinen Höhenprofil links oben einen Abschnitt mit der Maus markieren, dadurch wird dieser Abschnitt des Tracks auf der Karte angezeigt.

Die Übersichtskarte zeigt den Verlauf des Radwegs abseits der großen Straßen. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es außer in Villanueva de la Serena in Madrigalejo (4 km) und Logrosán (1 km), etwas abseits und von Madrigalejo Bhf. aus am ehesten noch erreichbar in Zorita (17 km!) Angaben ohne Gewähr!

 

Das Höhenprofil zeigt einen flachen Anstieg wie bei einer Bahntrasse zu erwarten, ohne nennenswerte abrupte Steigungen. Nur im Anfangsbereich bei der Umfahrung zum Rio Guadiana ist eine kleine Zacke zu erkennen.

 

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Die alten Bahnhöfe sind sämtlich Ruinen: Rena (km 10) - Campolugar (km 20) - Madrigalejo (km 30) - Zorita (km 43,5) - Logrosán (km 57,8).

Strecke mit Google™ Earth ansehen und Trackdownload:

 

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In Villanueva in der Nähe des Bahnhofs beginnt der Radweg entlang der großen Bahnstrecke am Paseo de Castelar. Zunächst noch ein Kiesbett, dann ein richtiger Weg.

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Hier an der Brücke waren die offiziellen Wegweiser, zerstört und besprüht wie so oft. Eine steile Rampe führt von der Straße herab.

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Hier war mal eine Tafel! Durch die Brücke sieht man schon die Berge in der Ferne.

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Umgeklappte Pfostensperren am gesamten Radweg erfordern erhöhte Wachsamkeit! Ob da 10 km/h helfen?

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Typisch Bahntrasse!

Eine schnurgerade Trasse führt Richtung Rio Guadiana.

 

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Das Schild hat schon etwas Schieflage bekommen.

Ein Bewässerungskanal wird überquert.

 

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Die Natur holt sich den Radweg zurück.

Gefährlich: versteckte Pfostensperren!

 

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Der Weg ist schon recht schmal geworden

Dann, etwa bei Kilometer 4,5, folgt die erste Umfahrung, ab hier ist die Bahntrasse bis zum Fluss nicht mehr befahrbar. Den Schildern nach rechts folgen.

 

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Etwa 2, 8 km folgen wir der Beschilderung auf dem Feldweg durch die Tomatenfelder.

Die Ba-060 wird überquert, dann geht es kurz bergauf und wieder hinab ins Tal des Guadiana. Hier wird gerade eine neue Straßenbrücke errichtet.

 

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Über drei Brücken führt der Radweg über das Tal des Guadiana.

 

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Kerzengerade führt die Trasse durch das Flusstal.

Der Blick zurück zeigt den Einschnitt Richtung Villanueva de la Serena, der Teil der Trasse, der nicht befahrbar ist.

 

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Vorsicht an dieser Enstelle, die zusätzlich durch Pfostensperren gesichert ist.

Nach der Unterquerung der N-430 folgt die 2. kurze Umfahrung.

 

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Der Radweg ist nur noch ein abenteuerlicher Pfad, die Bahntrasse begleitet uns etwas abseits linker Hand.

Abruptes Ende an einem Olivenfeld, dann ein Schlenker nach rechts und man ist wieder auf der Bahntrasse.

 

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Weiter geht es Richtung Bahnhof Rena

Die Umrisse des alten Gebäudes tauchen auf.

 

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Die Gebäude des Bahnhofs Rena (km 10) sind nur noch Ruinen

 

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Entfernungsangaben für die nächsten Bahnhöfe der Strecke, noch 46 km bis Logrosán

Kerzengerade geht es weiter durch die Ebene.

 

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