<< nach unten >> 

Vía Verde del Valle de Turón (2)



[Turon102.jpg]


[Turon101.jpg]

Auf dem Gelände der Grube "Pozo Fortuna" findet man einige Maschinen und Geräte aus dem Bergbau. (Zur Information: Im Schacht "Pozo Fortuna"  wurde ein Massengrab aus der Zeit des Spanischen Bürgerkrieges gefunden. Ein Denkmal über der Grube erinnert an die grausige Geschichte und die Opfer.)

[Turon098.jpg]

[Turon099.jpg]

Unter den alten Maschinen ist auch eine Diesellok gennant "Zitrone" (wegen ihres Querschnitts) aus dem Jahr 1979, die untertage einegesetzt wurde.

[Turon104.jpg]

[Turon105.jpg]

Von der Grube aus jenseits der Straße, geht es eine steile Rampe hinauf auf eine alte Bahntrasse. Das alte Maschinenhaus, das als Werkstatt für die Lokomotiven diente, ist heute Ausstellungsraum (leider bei unserem Besuch 2011 verschlossen). Kurz hinter dem Gebäude erreicht man die erste der kuriosen Eisenbrücken, auf denen die Seitentäler überquert wurden. Hier ist ein Abschnitt der alten Minenbahn erreicht, der über Brücken und durch Tunnel der alten Bahnstrecke durch die "Cuencas Mineras" und die üppige grüne Landschaft Asturiens führt.

[Turon106.jpg]

[Turon110.jpg]

Ein tiefer Einschnitt liegt hinter uns. Die Eisenbrücke mit den alten Loren hat eine merkwürdige Form: Die Konstruktion  ist eckig, die Gleise sind aber (natürlich) in einem Bogen verlegt.

[Turon111.jpg]

[Turon116.jpg]

Leider ist das Bauwerk schon stark überwuchert, so dass man nicht ins Tal hinab schauen kann. Hinter der Brücke taucht der erste Tunnel auf: Bielsa, 55 m kurz.

[Turon122.jpg]

[Turon124.jpg]

Dann folgt die nächste Brücke, nach den Angaben in den offiziellen Führern von einem Eiffel-Schüler erbaut. Die üppige Vegetation hat alles im Griff.

[Turon132.jpg]

[Turon133.jpg]

Dann folgt der zweite Tunnel, Los Pisones, 33 m ( 30 m steht auf dem Schild das das Tunnelende beschildert!).

[Turon135a.jpg]

[Turon136.jpg]

Das andere Portal ist nicht gemauert. Im Sonnenlicht sieht die asturische Berglandschaft ganz anders aus.

[Turon140.jpg]

[Turon141.jpg]

Noch einmal geht es durch den Wald, dann führt eine Rampe hinunter auf die Straße und zu einem Parkplatz (Blick zurück).

[Turon142.jpg]

[Turon147.jpg]

Die Beschilderung ist "unübersichtlich". Eigentlich sollte es noch bis zu den Minen von "La Molinera" gehen. Aber von Radweg ist hier keine Spur. Wir folgen der Straße über Etrerríos zurück zur Grube Fortuna und nach Figaredo.

Dieser Radweg mit seinen steilen Rampen, teils ungepflegt, hat mehr den Charakter einer Expedition in die Geschichte der Region, als den Charakter eines Bahntrassenradwegs im üblichen Sinn. Wer sich die Zeit nimmt und sich auf die Gegebenheiten einlässt, kann dieser für uns wenig bekannten Welt im Norden Spaniens ein Stück näher kommen.




<< Vorherige Seite nach oben Nächste Seite >>