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Vía Verde del Valle de Turón (12,4 km)


Allgemeines zur Strecke

Die Vía Verde del Valle de Turón ist kein durchgängig ausgebauter Radweg! Start und Ende des Radwegs sind nicht klar erkennbar und in den Beschreibungen werden unterschiedliche Angaben gemacht. Die gesamte Beschilderung ist mehr als verbesserungsbedürftig - wie schon von einigen Radlern auf den offiziellen Seiten der Vías Verdes kritisiert. Dennoch lohnt die etwa 12 km lange Strecke die Mühe, da sie den Besucher mit der industriellen Vergangenheit dieser Region konfrontiert. Die Region des Turón-Tales zählte zu den wichtigsten Kohle-Bergbaugebieten Nordspaniens. Zahlreiche aufgegebene Grubenanlagen künden noch von der einstigen Bedeutung diese Gebietes und die alten Maschinen und Anlagen bilden eine Art Freilichtmuseum. Zwei kuriose Stahlbrücken der alten Minenbahn im oberen Abschnitt der Strecke sind sehenswert, aber leider durch die mangelhafte Pflege von der Vegetation überwuchert (Stand 09/2011).
Eigentlich besteht dieser Bahntrassenradweg aus drei unterschiedlichen Strecken, die miteinander verbunden wurden. So erklärt sich, dass man mehrere
steile Rampen in Kauf nehmen muss (siehe Höhenprofil). Die Qualität des Weges ist ebenfalls sehr unterschiedlich, etwa 5 km sind asphaltiert, der Rest ist unbefestigt (Weg).

Stationen:

Ujo/Figaredo - La Veguina - Puente Villandio - Urbiés de Turón

Hinweis: Auf dem kleinen Höhenprofil links oben einen Abschnitt mit der Maus markieren, dadurch wird dieser Abschnitt des Tracks auf der Karte angezeigt.

Steckbrief: Vía Verde del Valle de Turón

Geographische Lage: Spanien - Asturien
Start/Ziel: Ujo/Santa Eulalia - Figaredo - Urbiés de Turón

Anfahrt/öffentliche Verkehrsmittel: Mieres, Ujo

Länge: 12,4 km
Höhendifferenz: Figaredo/Río Caudal 240 m ü.NN - Radweg Ende bei Urbiés 480 m ü.NN

Beschilderung: lückenhaft
Oberfläche: Asphalt (5km) /Weg (7 km)

Streckenführung: Figaredo - La Veguina - Puente Villandio - Urbiés de Turón

Bauwerke: zwei Tunnel, zwei Stahlbrücken

Schwierigkeitsgrad: mittel

Eignung: MTB, ATB, Fußgänger

Ehemalige Bahnstrecke: Schmalsspur- Minenbahn, 3 Abschnitte (Inbetriebnahme 1893 - Stilllegung 1972).

Bedeutung des Radwegs:  touristische Bedeutung

Sehenswürdigkeiten: alte Schächte und Minenanlagen mit Maschinen und Fahrzeugen

Unterkunft: in Mieres und Figaredo

GPS-Track:
Turon.gpx

 

[ProfilTuron.png]


Strecke mit Google Earth ansehen und GPS-Track (gpx) Download:

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In Ermangelung einer eindeutigen Hinweistafel oder eines Wegweisers starten wir an der alten Eisenbrücke über den Río Caudal zwischen Ujo und Figaredo. Nach kurzer Fahrt von nicht einmal 500 m auf der alten Bahntrasse muss innerorts die As-242 überquert werden (Blick zurück).

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Kaum zu finden ist der Zugang auf die alte Trasse (ohne Beschilderung).

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Etwas weiter nördlich, bei der Kreuzung am Hotel Palacio Figaredo, ist dann ein Radweg beschildert, und man findet eine Infotafel über die regionalen Wege am Río Turón.

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Wir folgen aber zunächst dem Weg auf der Bahntrasse an der Sporthalle vorbei. Dort steht noch ein alter Waggon. Eine Brücke führt über den Fluss (Blick zurück) ....

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....und endet an einer Treppe. Auf der anderen Straßenseite erkennt man schon den Radweg Richtung Berge. Ein schön asphaltierter Abschnitt folgt der Straße - nicht ganz ohne gefährliche Stolperfallen!

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Die Grubenanlage Figaredo (Pozo Figaredo) ist längst außer Betrieb. Weiter aufwärts taucht eine alte "Depuradora" (Kohlereinigungsanlage) auf.

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Ganz eben ist die Trasse hier nicht, es geht durch eine kleine Senke. Einige alte Maschinen stehen auf dem Gelände.

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Eine kleine Rampe bringt uns auf eine Nebenstraße nach Turón/La Veguina.

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Am Ortseingang steht eine alte Lokomotive. Der Tafel ist zu entnehmen, dass die Schmalspurbahn von 1893 bis 1972 in Betrieb war.

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Bei unserer Fahrt durch den Ort kommen wir an weiteren alten Loks vorbei.

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Am Kreisverkehr an der Grube SanJosé, am Lokdenkmal, biegt die Vía Verde rechts ab und führt eine steile Straße hinauf Richtung Friedhof. Von hier aus hat man einen schönen Blick ins Tal.

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Hier findet man auch wieder Wegweiser. Zunächst verläuft der Weg noch eben am Hang entlang....

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....doch dann geht es wieder eine steile Rampe hinab ins Tal. An einem alten Brunnen steigt der Weg wieder kräftig bergauf. Ein Gedenkstein an die Mineros steht am Wegrand.

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Wir folgen einem schönen Pfad am Felshang entlang. Wir sind auf Höhe der rostigen Fördertürme.

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Ebenerdig geht es weiter, war dies die alte Minenbahnstrecke? Auf der anderen Straßenseite liegt die Grube Espinos. Ein Eisensteg führt hinüber zu der alten Anlage mit dem auffälligen Förderturm.

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Die alten Anlagen können besichtigt werden.

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Zurück über die Brücke folgt man dem Weg Richtung Puente Villandio. Reste alter Rohrleitungen begleiten uns. Viel Platz bleibt hier am Hang nicht!

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Der Weg knickt nach rechts ab, wir wechseln auf die andere Flussseite. Auf einenm asphaltierten Weg erreicht man die Grube Fortuna. Über einem Schacht wurde ein Denkmal errichtet.

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