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Vía Verde del Valle de Loredo (4,5 km)


Allgemeines zur Strecke

Die Vía Verde del Valle de Loredo ist ein kurzer Bahntrassenradweg nahe der Stadt Mieres am Río Caudal. Er gehört zu drei Radwegen, die auch als Vías Verdes de Mieres zusammengefasst werden: V.V. del Valle de Turón, V.V. de Río Turbio und V.V. del Valle de Loredo. Die ehemalige Bahnstrecke zu den Kohleminen in den Bergen am Rio Riosa (La Foz de Minas de Riosa) , ehemals  8 km lang, ist heute nur noch auf 4,5 km befahrbar und endet an einem vermauerten Tunnel nahe Peñamiel. Die restliche Strecke fiel einem Steinbruch zum Opfer. Vier der 11 Tunnel sind noch befahrbar, allerdings in keinem guten Zustand.
Das Kapital dieser Strecke sind die atemberaubenden Ausblicke von der Trasse ins Tal des Río Caudal, der sein Bett in eine felsige Landschaft gegraben hat. Diese Vía Verde ist gut als Wanderweg geeignet. Der Höhenunterschied beträgt nur rund 50 m.

Stationen:

La Pereda - Loredo/Lloreo - La Vega de San Pedro - Peñamiel

Hinweis: Auf dem kleinen Höhenprofil links oben einen Abschnitt mit der Maus markieren, dadurch wird dieser Abschnitt des Tracks auf der Karte angezeigt.


Steckbrief:  Vía Verde del Valle de Loredo (Lloreo)

Geographische Lage: Spanien - Asturien
Start/Ziel: La Pereda (Mieres) -
La Vega de San Pedro - Peñamiel (Túnel No.5)
Anfahrt/öffentliche Verkehrsmittel: Mieres, Estacion La Pereda (Strecke FEVE: Collanzo-Oviedo)
Länge
: 4,5 km
Höhendifferenz: La Pereda ca. 180 m ü.NN - Vega de San Pedro -  Peñamiel 230 m ü.NN

Beschilderung: als Vía Verde
Oberfläche: Weg

Streckenführung: La Pereda - Loredo/Lloreo - La Vega de San Pedro - Peñamiel

Bauwerke: Vier Tunnel, eine Brücke

Schwierigkeitsgrad: leicht

Eignung: alle Fahrräder (außer Rennräder), Fußgänger

ehemalige Bahnstrecke: Minenbahn, 8 km Länge (Inbetriebnahme 1921 - Stilllegung 1969), 11 Tunnel

Bedeutung des Radwegs: lokale Bedeutung

Sehenswürdigkeiten: Berglandschaft, Tal des Río Caudal

Unterkunft: in Mieres

Downloads:
  GPX-Track       KMZ (Google Earth)

 

 

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Wir starten am Haltepunkt von La Pereda der Bahnstrecke Collanzo-Oviedo (FEVE). Die Beschilderungen sind unheinheitlich.

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Nach kurzer Fahrt durch den Ort geht es eine kleine Rampe hinauf auf die Bahntrasse.

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An den alten Mauern vorbei geht es auf die Berge zu.

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Bald schon taucht der erste Tunnel auf, danach folgt eine schmale Brücke über die Trasse.

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Starke Mauern sichern die Trasse an diesem recht steilen Hang. Die Berge rücken näher.

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Wir haben deutlich an Höhe gewonnen: Blick ins Tal auf Loredo. In einer großen Schleife geht es um den Ort herum. Hier befindet sich auch die einzige kleine Brücke der Trasse über eine Dorfstraße.

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Einfahrt ins Bahnhofsgelände von Loredo. Der Bahnhof dient als Ausstellungsraum zum Thema Geschichte der Bahnstrecke.

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Wirklich informativ sind die Tafeln, sofern man spanisch kann. Loredo oder auch Lloreo!

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Ein neuer und ein alter "Horreo" (Kornspeicher). Der neue dient wohl als Schlafplatz?

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Unter einer Felswand entlang geht es an einer Quelle vorbei (Funtilixan).

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Der zweite Tunnel kommt in Sicht, die finstere Röhre hat eine Beleuchtung.

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Das Westportal macht keinen sehr stabilen Eindruck. Wir erreichen Vega de San Pedro.

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Noch ein Tunnel, ein felsiges Portal. Die Solarbeleuchtung ist defekt (2011). Das Westportal ist schön gemauert.

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Paraje de Frechura: Von hier aus hat man einen tollen Blick ins Tal.

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Eine mächtige, senkrechte Felswand versperrt uns den Weg. Ein Tunnel lässt uns passieren.

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Und noch ein Tunnel, No. 5, der längste der Strecke! Aber dieser ist vermauert, hier ist Schluss! Die Trasse wurde von einem Steinbruch zerstört.

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Hier führt kein Weg vorbei. Noch einmal ein Blick ins Tal auf den Fluss und die aktuelle Eisenbahnstrecke, dann geht es zurück ins Tal.

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