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Vía Verde del Ferrocarril Vasco-Navarro II (3)


Nach etwa einem Kilometer erreicht man den kleinen Ort Acedo. Hier öffnet sich die Landschaft, die Fahrt führt durch Felder und Weiden, dann durch die typischen Eichenwälder. Immer im Tal des Rio Ega folgen wir der alten Bahnstrecke in Richtung Estella am Jakobsweg, deren Ursprünge bis ins Jahr 914 n.Chr. zurück reichen.

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Der Tunnel ist gut ausgeleuchtet, dennoch empfehle ich dringend, eine eigene Beleuchtung am Fahrrad  mitzuführen. (Das Licht kann auch mitten im Tunnel ausgehen und 1,4 km sind eine lange Strecke im Dunkeln!)Entgegen der Beschilderung (2x drücken) ging das Licht durch Bewegungsmelder von alleine an.

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Durch einen tiefen Einschnitt, dann über die Felder geht es nach Acedo. Im Ort macht die Streckenführung einen provisorischen Eindruck, die Orginaltrasse ist überbaut. Das Bahnhofgebäude jedoch ist unverkennbar.

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Die Werkstatt-Gebäude sind heruntergekommen, das Dach ist undicht. Der Bahnhof selbst dient als Wohnhaus. Die Umfahrung führt uns an Bauernhöfen vorbei, dann geht es wieder auf die Trasse. Die Beschilderung ist in Ordnung, aber die Infotafeln sind beschädigt.

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Wie gewohnt überqueren Brücken die Trasse, die die staubige Ebene durchschneidet und dem Radler so einen guten Schutz vor Wind und Wetter bietet. Vom Río Ega trennt uns ein schwarz-gelbes Geländer.

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Ein kurzer Tunnel (46 m)  - der Túnel de Granada - und eine Brücke über den Fluss bringen uns zum Bahnhof von Granada, von dem nur noch eine Ruine übrig ist.

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Wir erreichen Ancín. Der Bahnhof ist wunderschön restauriert und dient als Rathaus. Der Radweg führt schnurgerade flussabwärts.

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Die Strecke führt vorbei an dem kleinen Ort Mendilibarri, dann erreicht man Murieta. Der ehemalige Bahnhof ist ein Schmuckstück in dem wieder einmal das Rathaus untergebracht wurde.

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Der achteckige Turm und die schönen Detailles dieses Gebäudes sind einen Zwischenstopp wert.

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Aber nur zwei Kilometer nach Murieta endet der Radweg abrupt an der Straße. Nach Estella muss man auf dem Seitenstreifen weiterfahren. Ab hier fehlt die Beschilderung.

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Wer durchhält erreicht bald den alten Bahnhof von Zubielqui, heute privates Wohnhaus. Ein schmaler Pfad führt gegenüber in die Felder, aber es ist nur ein kurzes Stück.

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Eine asphaltierte Nebenstraße führt uns zum letzten Tunnel der Strecke.

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Zügig geht es Richtung Estella, unverkennbar wieder auf der Trasse!

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In der Stadt gibt es wieder Informationen zur Bahnstrecke. Der Bahnhof selbst ist nicht mehr weit und liegt mitten im Zentrum. Das mächtige Gebäude wird als Busbahnhof benutzt.

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Alte Bilder auf einer Informationstafel zeigen den Zustand zu Zeiten des Bahnbetriebs.

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Estella lädt zum Verweilen ein. Etliche Jakobspilger finden den Weg in die alte Stadt. Einen Blick auf die Brücke über den Fluss Ega sollte man sich nicht entgehen lassen, bevor man die Rückfahrt antritt.




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