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Vía Verde del Ferrocarril Vasco-Navarro II (2)


Der folgende Abschnitt der Vía Verde bringt uns zum Ort Antoñana, wo bis zum Ausbau im letzten Jahr der Kilometer Null der V.V. Vasco-Navarro II begann. Von dort aus sind es noch 26 Kilometer bis zum Ende des jetzigen Ausbaus und noch 36 Kilometer bis nach Estella. Der Radweg führt uns aus dem Valle de Campezo in die Schluchten des Rio Ega und führt durch eine wilde Berglandschaft mit tiefen Einschnitten, über das Viadukt von Arquijas und durch den knapp 1,5 Kilometer langen Tunnel von Acedo (oder auch Tunnel von Arquijas genannt).

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Der Túnel de Fuenfría ist nur knapp 100 m lang, deshalb ist eine Beleuchtung nicht nötig. Hinter dem Tunnel, bei Kilometer 35, kann man bereits den Ort Antoñana sehen.

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Über eine Rampe geht es auf den neuen Steg über die Straße zum Bahnhof des Ortes. Die Ausbauten sind noch nicht ganz fertig.

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Hier gibt es einen Parkplatz für die Radler. Der Bahnhof selbst ist schön restauriert und heute ein privates Wohnhaus.

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Nach der Umfahrung des Bahnhofsgeländes geht es über eine alte Brücke und hinab auf die Bahntrasse.

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Geradeaus auf der Trasse, durch felsige Einschnitte hindurch, erreicht man das Viadukt über den Fluss Berrón.

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Eine alte Brücke überquert die Trasse. Der Radweg führt schnurgerade flussabwärts.

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Nochmal geht es über eine alte Betonbrücke. Dann erreicht man den neuen Holzsteg über die A-132.

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Aufpassen auf die kleinen Auffahrsperren in "Tarnfarbe"! Von hier hat man einen schönen Ausblick auf den aufgestauten Fluss und den "Parque de Fresnedo", ein Naherholungsgebiet. Eine lange Gerade bringt uns in die Nähe von Santa Cruz de Campezo, das auf der anderen Seite der Straße liegt.

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Ein kurzes Stück Asphaltstraße (evtl. motorisierter Verkehr!) führt an der ehemaligen Lokhalle von Santa Cruz vorbei, in der die elektrischen Triebwagen untergestellt waren. Der Radweg biegt wieder auf die Trasse ab (Kilometer 28).

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Der Blick fällt auf die Berge am Rande des Valle de Campezo, die sich in einiger Entfernung nördlich von uns erheben. Ab hier folgen wir dem Río Ega, einem Nebenfluss des Ebro, der uns bis nach Estella begleitet.

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Auf diesem Abschnitt überquert der Radweg die Grenze zu Navarra. Die Gebäude des Bahnhofs von Zuñiga (erbaut 1925) sind nur noch Ruinen.

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Bei Zuñiga knickt die Strecke nach Südosten ab, da ein mächtiges Bergmassiv den Weg versperrt. Eine Informationstafel erklärt den Verlauf der alten Bahnstrecke, die nun in das Gebiet des Naturparks Barranco de Lasia eintritt. Dieser Teil zählt zu den schönsten der Strecke.

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Tiefe, felsige Einschnitte mussten für die Bahnlinie aus dem Berg gehauen werden. In der Ferne taucht ein mächtiges Viadukt auf.

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Zuerst erreicht man den kurzen Túnel de Peñón, nur 20 Meter lang, dann das mächtige Viadukt von Arquijas über den Río Ega und die Na-132a.

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Neun Bögen von 11 m Spannweite, eine Länge von 156,8 m und eine Höhe von 27,5 m hat das Bauwerk nach Angaben auf dem Schild: Beim Zusammenstoß zweier Züge auf dem Viadukt im Jahre 1939, bei dem sich die Wagen verkeilten und deshalb nicht in die Tiefe stürzten, kam glücklicherweise nur ein Mensch ums Leben.

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Vorbei am Haltepunkt Arquijas, dessen Ruine völlig zugewachsen am anderen Ende des Viaduktes liegt, erreicht man den Tunnel von Arquijas oder von Acedo (km 22). 1415 m lang, kerzengerade und gut beleuchtet ist das Bauwerk aus dem Jahre 1924.

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