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Vía Verde del Ferrocarril Vasco-Navarro II (46 km)


Allgemeines zur Strecke

Die Anreise zum 2. Abschnitt der Vía Verde del Ferrocarril Vasco-Navarro ist mit der Bahn nicht möglich. Wer von Vitoria-Gasteiz aus mit dem Fahrrad anreist, wird über den Teil 1 der Strecke und die Umfahrung des Tunnel von Laminoria die Südostseite des Tunnel jenseits des großen Steinbruchs erreichen. Diese Fahrt führt durch eine entlegene Berglandschaft, ein berggängiges Fahrrad ist erforderlich! Vom Ort Maeztu aus kann man auch auf der Trasse zum Anfang des Abschnitt II der Vía Verde fahren.
Mit dem weiteren Ausbau der Strecke zwischen Maeztu und Antoñana in den vergangenen Monaten sind die beiden Vía Verdes (Maeztu und FC Vasco-Navarro II) zusammengewachsen. Somit sind vom Steinbruch von Laminoria bis nach Estella 46,6 Kilometer Radweg durchgängig befahrbar.
Die großen Bauwerke der Strecke sind das Viadukt von Arquijas mit seinen neun Bögen, 156,8 m Länge und 27,5 m Höhe über dem Fluss Ega und der Tunnel von Acedo mit 1415 m Länge (!) . Der Tunnel war 2010 gut beleuchtet.

Die Stadt Estella/Lizarra (Navarra) hat rund 15000 Einwohner und liegt am Jakobsweg und hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten, besonders den historischen Stadtkern.

Stationen:

Túnel de Laminoría (südöstlich des Steinbruchs)- Arraia/Maeztu - Atauri- Atanoñana - Campezo - Zuñiga - Acedo - Ancín - Murieta - Zubielqui -  Estella/Lizarra

 

 

Hinweis: Auf dem kleinen Höhenprofil links oben einen Abschnitt mit der Maus markieren, dadurch wird dieser Abschnitt des Tracks auf der Karte angezeigt.


Steckbrief der Vía Verde del Ferrocarril Vasco-Navarro II (incl. Via Verde de Maeztu)

Geographische Lage: Baskenland (Álava) und Navarra
Start/Ziel: Túnel de Laminoria, Eremita de Santo Toribio/Cicujano (bei Maeztu) - Estella/Lizarra
Anfahrt/öffentliche Verkehrsmittel: keine direkte Eisenbahnanbindung, ggf. Vitoria-Gasteiz
Länge
: 46,6 km, überwiegend auf der Trasse
Höhendifferenz: Ausgangspunkt 690 m ü.NN - Endpunkt 430 m ü.NN
Beschilderung: als Camino Natural beschildert, Kilometer Null in Estella/Lizarra.
Oberfläche: verfestigte Erde (nicht asphaltiert)
Bauwerke: 5 Tunnel (beleuchtet), 2 Viadukte, mehrere Brücken
Schwierigkeitsgrad: leicht
Eignung: alle Fahrräder außer Rennräder
ehemalige Bahnstrecke: aus mehreren Abschnitten bestehende Bahnstrecke, ursprünglich von Estella/Lizarra über Vitoria-Gasteiz nach Mekolalde-Bergara (Verbindung mit der Strecke Maltzage-Zumarárraga). Abzweig der Nebenstrecke zum Kloster Estíbaliz. Der erste Abschnitt wurde 1889 eröffnet, der letzte Abschnitt erst 1927 fertiggestellt.Die Strecke wurde später elektrifiziert! Stilllegung der Bahnstrecke Ende 1967.
Besonderheiten: Die Vía Verde FC Vasco-Navarro besteht aus mehreren Teilabschnitten. Die durchgängige Verbindung zur Hauptstadt Vitoria-Gasteiz ist durch die Überflutung des 2250 m langen Tunnel von Laminoria unterbrochen und nur durch eine mühsame Umfahrung möglich. Weitere Abschnitte des Radwegs sind die Nebenstrecke zum Kloster Estibaliz und der Teil I der Strecke
nordwestlich vom Tunnel von Laminoria  nach Vitoria-Gasteiz. Ein weiterer Abschnitt der ehemaligen Bahnstrecke Vasco-Navarro ist die "Vía Verde del Zadorra" genannte Strecke zwischen Vitoria-Gasteiz und dem Pass von Arlabán.
Umgebung
weitere Radwege: Vía Verde del Bidasoa, Vía Verde del Plazaola, Vía Verde del Urola, Vía Verde del Zadorra
Sehenswürdigkeiten: Vitoria-Gasteiz (Hauptstadt des Baskenlandes), Estella (am Jakobsweg), Berge und Täler der Region um die Flüsse Berrón und Ega. Naturpark von Izki.

Unterkunft:
In den Ortschaften, besonders Estella und Vitoria-Gasteiz. Parador-Hotel in Argomaniz

GPS-Track:
VascoNavarro.gpx
(Download mit Rechtsklick, Ziel speichern unter..)

Strecke mit Google Earth ansehen und GPS-Track (gpx) Download:


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[GPSLogo.jpg]

(Download mit Rechtsklick, Ziel speichern unter..)

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Höhenprofil:

 

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Bilddokumentation und Beschreibung:

Der früher als Vía Verde de Maeztu bezeichnete Radweg ist ein Teil der Bahnstrecke Vasco-Navarro. Heute ist dieser Abschnitt als Camino Natural del Ferrocarril Vasco- Navarro ausgeschildert, da diese Strecke nun durchgängig bis zum Ende des bisherigen Ausbaus bei Estella befahrbar ist. Die Kilometrierung verläuft in umgekehrter Richtung mit dem Kilometer Null bei Estella und Kilometer 45 bei der Ermita de Santo Toribio in der Nähe von Cicujano. Dort, vor dem Steinbruch vom Laminoria, endet der Radweg auf der Bahntrasse, da diese vom Steinbruch überbaut wurde und der Tunnel von Laminoria wegen Überflutung nicht befahrbar ist. Auf der anderen Tunnelseite führt der Radweg auf der alten Trasse nach Vitoria-Gasteiz. Eine Tunnelumfahrung ist eingerichtet, aber sehr mühgselig.

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Etwa 2,2 km von Maeztu entfernt, in der Nähe der Kapelle Ermita de Santo Toribio bei Cicjano, beginnt oder endet der Radweg auf der Bahntrasse. Die Umfahrung zur anderen Tunnelseite über die Berge ist ausgeschildert.

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Richtung Estella geht es bergab nach Maeztu. Eine dicke rote Rohrleitung begleitet den Radweg.

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Vor dem Ort Cicujano/Zekuiano kreuz eine alte Brücke die Trasse. Es geht vorbei am ehemaligen Bahnhof von Cicujano.

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Auch die Rohrleitung verläuft durch den folgenden (gut beleuchteten) Tunnel von Cicujano.

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Richtung Maeztu überquert man eine Brücke und erreicht dann den Steg über die Straße A-3114.

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Ein gut gesicherter Abschnitt führt uns über einen Damm in den Ort Maeztu mit seinem charakteristischen hohem Bahnhofsgebäude, in dem heute das Bürgermeisteramt untergebracht ist.

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Der Radweg führt auf der Bahnsteigseite des Gebäudes vorbei und am Fluss Berrón (einem Nebenfluss des Ebro) entlang (Blick zurück).

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Auch die Rohrleitung begleitet uns noch ein Stück weiter talwärts bis zur Kläranlage. Dann ist man wieder "allein".

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Ein neu gebauter Fahrradsteg führt auf die andere Seite der A-132. Der Radweg führt durch die Felder und Wiesen. Dieser kurze Abschnitt liegt nicht auf der alten Bahntrasse.

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Man passiert die kleine romanische Kapelle "Ermita de la Soledad", dann nähern wir uns dem Fluss und die Landschaft wird grüner.

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Ein Viadukt der alten Bahnlinie überquert den Fluss, der Radweg führt unten durch: die Bahnstrecke wurde durch den Straßenbau zerstört, das Viadukt von Atauri ist eine Sackgasse.

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Am anderen Ende des Viadukts liegt der gleichnamige Tunnel, der ebenfalls nicht in den Radweg einbezogen wurde.

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Die Umfahrung führt zuerst durch den Wald, dann durch den Ort Atauri. Ein kurzer Anstieg ist zu überwinden, dieser Abschnitt ist betoniert.

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Am Ortsende erreicht man die andere Seite des gesperrten Tunnels von Atauri. Wieder auf der Trasse geht es kerzengerade zum Asphaltwerk von Maeztu-Atauri. Ein schöner Rastplatz liegt an der Strecke.

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Der Bahnhof von Atauri ist nur noch eine Ruine. Wieder biegt der Radweg von der Trasse ab und unterquert die Straße. Der Río Berrón wird überquert.

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Nach der Fahrt über die Felder geht es nocheinmal auf die andere Flussseite. Wir treffen wieder auf die ehemalige Bahnstrecke und erreichen bald die Brücke von San Saturnio: Eine Informationstafel erklärt die Schwierigkeiten beim Bau dieser Betonkonstruktion von rund 40 m Länge. Dann taucht ein Tunnel vor uns auf.

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