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Vía Verde de la Sierra de la Demanda (52 +2 km)


Allgemeines zur Strecke

Die Vía Verde de la Sierra de la Demanda beginnt in dem kleinen Ort Arlanzón etwa 20 Kilometer östlich von Burgos. Die Strecke ist geprägt von der Schönheit der Berglandschaft in über 1000 m über dem Meeresspiegel. Hauptmanko der Strecke ist die Sperrung des Tunnels von Manquillo bei Kilometer 31,5, die eine Umfahrung über die Passhöhe von El Manquillo erfordert. Von den drei Tunneln der Strecke ist nur einer befahrbar (Tunnel von Barbadillo, 175 m).
Die Strecke verläuft recht einsam durch die Bergwelt, die ersten 23 Kilometer kommt man an keinem Ort vorbei ( nur Urrez liegt 2 km abseits der Strecke bei Kilometer 6,6). Das Mitführen von Verpflegung, geeignete Kleidung und eine ordentliche Ausrüstung (bei Pannen) sind ein Muss auf diesem Radweg im Gebirge! Bis zur Passhöhe gibt es nur in Pineda de la Sierra einen Gasthof. Die Höhendifferenz bergauf beträgt etwa 370 hm.

Auf dieser Seite wird (vorerst) nur der erste Teil der Strecke bis zum Tunnel von Manquillo besprochen.

Die ehemalige Bahnlinie:

Die ehemalige Bahnstrecke war eine Minenbahn, die Kohle und Erz aus der Sierra de la Demanda zur Hauptstrecke Burgos - Bilbao bringen sollte. Der erste Abschnitt zwischen Villafria (Burgos) und Arlanzón war auch für den Transport von Passagieren geplant. Bereits 1910 wurde der Verkehr auf der Strecke eingestellt. Eine Wiederinbetriebnahme scheiterte, ein Großteil der Minen wurde 1924 geschlossen. Die Gleise wurden zwischen 1941 und 1947 abgebaut.
Der erste Teil der Strecke führte durch die Sierra de Atapuerca, wo man im "Eisenbahngraben" und den benachbarten Höhlen bemerkenswerte archäologische und paläontologische Funde machte. Auf dem 2. Teil der Bahnstrecke wurde 2003 der Radweg gebaut.

Stationen:

Arlanzón- Alto de Resalada - Embalse (Stausee) de Arlanzón) - Pineda de la Sierra - El Manquillo (- Riocavado - Barbadillo - Bezares - Monterrubio)


Steckbrief der Vía Verde de la Sierra del la Demanda

Geographische Lage: Kastilien und León
Start/Ziel: Arlanzón - (Túnel del Manquillo) - Monterrubio de la Demanda
Anfahrt/öffentliche Verkehrsmittel: keine direkte Eisenbahnanbindung, Burgos (21 km nach Arlanzón)
Länge
: 52 km, (+2 km nach Monterrubio),
31,5 km zum gesperrten Tunnel von Manquillo, überwiegend auf der Trasse
Höhendifferenz: Ausgangspunkt Arlanzón 980 m ü.NN - Tunnel 1350 m
ü.NN- Passhöhe 1415 m ü.NN - Endpunkt Monterrubio 1135 m ü.NN
Beschilderung: als Vía Verde oder Camino Natural beschildert, Kilometer Null in
Arlanzón. Beschilderung teils beschädigt oder unleserlich.
Oberfläche: verfestigte Erde (nicht asphaltiert)
Bauwerke: 1 Tunnel befahrbar, 2 Tunnel gesperrt, 8 Brücken
Schwierigkeitsgrad: mittel
Eignung: alle Fahrräder außer Rennräder
ehemalige Bahnstrecke: ehemalige Minenbahn von Villafria (Burgos) nach Monterrubio de la Demanda, erbaut bis 1902, stillgelegt 1910. Eine Wiedereröffnung ab 1920 scheiterte. Abbau der Strecke 1947. Vía Verde seit 2003.
Besonderheiten: Die Vía Verde Sierra Demanda hat eine beachtliche Länge von über 50 km. Leider ist der Tunnel von Manquillo (Länge 680 oder 800 m?) nicht befahrbar
, eine Umfahrung führt über die Passhöhe (65 hm).
Umgebung
weitere Radwege: Vía Verde del Rio Oja
Sehenswürdigkeiten: Berglandschaft der Sierra de la Demanda (2270 m), Ausgrabungen und Höhlen am Eisenbahngraben von Atapuerca ("Steinzeitmenschen").
Unterkunft:
In den Ortschaften, Burgos.

GPS-Track:
DemandaTeil1.gpx
(Download mit Rechtsklick, Ziel speichern unter..)

Strecke mit Google Earth ansehen und GPS-Track (gpx) Download:


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[GPSLogo.jpg]

(Download mit Rechtsklick, Ziel speichern unter..)

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Höhenprofil:

 

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Bilddokumentation und Beschreibung:

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Gleich zu Beginn des Radwegs in dem kleinen Ort Arlanzón steht ein Schild des Umweltministeriums, der diesen Weg als Camino Natural in seiner Obhut hat. Knapp 2,5 Mio Euro wurden in den Ausbau investiert.

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Für diesen Preis fällt die Beschilderung eher bescheiden aus, dennoch kann man sich auf der Trasse wohl kaum verfahren. Das erste Bauwerk, die Brücke über den Río Arlanzón, wird noch im Ort überquert.

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Kräftige Auffahrsperren wurden hier installiert. Ein Stück am Ort vorbei auf der Trasse, dann muss das Wasserwerk umfahren werden. Danach beginnt die Fahrt bergauf.

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Die Fahrt führt durch eine charakteristische Waldlandschaft in über 1000 m über dem Meeresspiegel.

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Die Beschilderung mit Entfernungsangaben sagt uns: zum nächsten Ort direkt an der Trasse sind es 20,9 km.! Auch an Rastplätze hat man gedacht, allerdings ohne Unterstellmöglichkeit bei schlechtem Wetter.

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Hier ist die Beschilderung schon wieder zerstört worden. Kerzengerade führt die alte Bahnlinie in die Berge.

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Eine Heidelandschaft umgibt uns. In der Ferne tauchen die Höhen der Sierra Demanda auf.

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Etwa bei Kilometer 6 wird die Straße nach Urrez, das 2 km abseits gelegen ist, überquert. Danach gibt es bis Pineda keine bewohnte Ortschaft mehr.

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Die Natur arbeitet an der Rückeroberung der Trasse. Vorsicht an den Gittern!

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Eine kleine Lagune liegt rechts neben dem Radweg, etwas unheimlich ragen die alten abgestorbenen Bäume aus dem Wasser. Die Wegweiser sind nun "rustikal". Ein Drittel der Strecke bis Pineda ist geschafft.

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Wie auf einem Damm geht es über die zerklüftete Landschaft, dann folgt ein tiefer Einschnitte.

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Noch eine Lagune, hier mit einem Rastplatz, wird passiert. Plötzlich taucht eine heftige Steigung auf: wir sind am Portal eines verschütteten Tunnels. Absteigen wird empfohlen!

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Unterhalb der Felswand erkennt man das versperrte Portal. Nach einer etwas weniger steilen Abfahrt (Kilometer 10 der Vía Verde) erreicht man die andere Seite. Am Ende der zugewachsenen Bahntrasse liegt der Tunnelausgang.

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Diese Höhle ist unpassierbar! Eine wunderschöne Strecke liegt nun vor uns.

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In der Ferne grüßen die Gipfel der Sierra, von Wolken umrahmt. Vor uns fehlt eine Brücke, die Senke wird durchquert! (Vorsicht, rutschiger Belag!)

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Damit wir die Hintergründe der Strecke nicht vergessen: es handelt sich um eine Bahntrasse! Wieder geht es durch einen tiefen, felsigen Einschnitt. Die Drahtnetze schützen vor Steinschlag.

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