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Vía Verde del Tarazonica (22 km)


Allgemeines zur Strecke

Die Vía Verde del Tarazonica beginnt offiziell in Tudela (Navarra) und überquert die Grenze nach Aragón zwischen Tulebras und  Malón. Wer nur die Vía Verde kennenlernen möchte, beginnt besser in Tarazona (ist ja auch der Namensgeber der Strecke), denn dann fährt man die 22 Kilometer bergab. Mit der Eisenbahn kann man nach Tudela anreisen, nach Tarazona verkehren Busse. Die Charakteristik der Strecke ist nicht so spektakulär wie die Vía Verdes im zerklüfteten Küstenbereich. Erher gemütlich geht es durch die landwirtschaftlich genutze Ebene im Vorland der Sierra del Moncayo, deren Gipfel über 2300 Meter in den Himmel ragen. Besonders im unteren Abschnitt stellt der Ebro reichlich Wasser zur Verfügung, so dass eine intensive Landwirschaft möglich ist

Sehenswürdigkeiten der Region sind zum Beispiel das Zisterziensinnenerkloster Santa María de la Caridad bei Tulebras aus dem 12. Jahrhundert(Öffnungszeiten beachten!) und die Kirche Virgen del Romero in Cascante mit ihrer überdachten Gallerie.

Stationen:

Tudela - Murchante - Cascante - Tulebras - Malón -  Tarazona

Hinweis: Auf dem kleinen Höhenprofil links oben einen Abschnitt mit der Maus markieren, dadurch wird dieser Abschnitt des Tracks auf der Karte angezeigt.

Steckbrief der Vía Verde del Tarazonica

Geographische Lage: Navarra und Aragón
Start/Ziel: Tudela (km 0)  -
Tarazona (km 22)
Anfahrt/öffentliche Verkehrsmittel: Eisenbahnanbindung in Tudela (Navarra)
Länge
: 22 km, auf der Trasse
Höhendifferenz: Ausgangspunkt 268 m ü.NN - Endpunkt 513 m ü.NN (245 Hm)
Beschilderung: als Vía Verde beschildert, Kilometer Null in Tudela (Bhf).
Oberfläche: verfestigte Erde, halbseitig Splitt/Asphalt
Bauwerke: 1 Metallsteg
Schwierigkeitsgrad: leicht
Eignung: alle Fahrräder (Einschränkung für Rennräder, Benutzung aber möglich)
ehemalige Bahnstrecke: Tudela - Tarazona, Schmalspurstrecke (Spurbreite 1 m), Inbetriebnahme 1885, endgültige Stillegung 1972.
Besonderheiten:
Möglichkeit zur Anfahrt aus dem Ebrotal in die Sierra de Moncayo
weitere Radwege: Vía Verde del Cidacos und Préjano, Vía Verde del Moncayol (nicht ausgebaut, Wanderweg)
Sehenswürdigkeiten: Tarazona, Tudela und das Zisterzienserkloster bei Tulebras. Sierra del Moncayo (2315 m ü.NN)

Unterkunft:
In den Ortschaften,
Tarazona, Tudela, Tulebras

GPS-Track:
Tarazonica.gpx
(Download mit Rechtsklick, Ziel speichern unter..)

Strecke mit Google Earth ansehen und GPS-Track (gpx) Download:


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[GPSLogo.jpg]

(Download mit Rechtsklick, Ziel speichern unter..)

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Höhenprofil:

 

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Bilddokumentation und Beschreibung:

Entgegen der Kilometrierung beginnen wir die Fahrt in Tarazona und fahren die Strecke bergab nach Tudela. Zwischen Malón und Tulebras überquert die Vía Verde die Grenze zwischen Aragón und Navarra.

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Im Nordosten der Stadt Tarazona liegt der alte Bahnhof. Das Gebäude scheint leer zu stehen, die üblichen Schmierereien zieren die Wände - wie so oft.

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Das Skelett der Bahnhofsuhr ist noch vorhanden, die Inschrift wurde wohl einmal erneuert.

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Die ehemaligen Gleisanlagen machen einen desolaten Eindruck, aber die Bahnsteige sind noch gut erhalten. Die übrigen Gebäude des Bahnbetriebs sind wohl eher Ruinen.

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Die Benutzungsanleitung für die Vía Verde erinnert eher an deutsche Bürokratie: immerhin, Höchstgeschwindigkeit 20 kmh und nicht 10 kmh wie sonst üblich! Durch einen Schilfgürtel geht es stadtauswärts.

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Die Beschilderung ist Vías- Verdes- konform und gut zu erkennen, wenn sie nicht durch Vandalismus zertstört ist.

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Der Blick zurück lässt die Gipfel der Sierra del Moncayo erkennen, die über 2300 m in den Himmel ragen. Richtung Tudela geht es eher ruhig voran.

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Die Markierung ist auch an den Pfostensperren angebracht. Alte Brücken überqueren die Trasse in den Einschnitten.

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Die Rastplätze sind eher von diskretem Charme, aber der Schatten der riesigen Bäume ist willkommen in der Sommerhitze. An der Beschilderung gibt es nichts auszusetzen.

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Einfahrt ins Bahnhofsgelände von Malón. Das Bahnhofsgebäude ist eine Ruine.

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Schade um das schöne Gebäude. Die filigranen Lampen sind sogar noch erhalten- bis auf die Gläser.

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Auch Informationstafeln findet man hier. Bei der Ausfahrt aus dem Bahnhofsbereich ist Vorsicht geboten: eine Klappsperre liegt quer über der Fahrbahn!

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Schier endlos geht es geradeaus, dann taucht der nächste Bahnhof auf.

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Tulebras mit seinem sehenswerten Kloster ist erreicht. Die Wasserstelle funktioniert leider nicht richtig, der Hahn lässt sich nicht öffnen.

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Die alten Stellanlagen sind ebenfalls noch vorhanden. 

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Nächster Haltepunkt ist der Bahnhof von Cascante, ein einsames Scenario.

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Der Ort mit seiner großen Kirche liegt etwas abseits der Bahnstrecke. Weiter talwärts neben der Trasse kommt man an einem Lager für alte Maschinen vorbei, fast wie ein Museum!

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