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Vía Verde del Plazaola Teil 3 : Von Leitza zum Rio Leitzarán

 

 

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Wir sind nun kurz vor dem Bahnhof von Plazaola, direkt an der Grenze zwischen Navarra und dem Baskenland. Hier befanden sich die Minen, die von der alten Eisenbahnlinie versorgt wurden. Heute befindet sich ein Kraftwerk am Rio Leitzarán an dieser Stelle. Noch etwa 20 km folgen wir nun dem Rio Leitzarán abwärts, ca. 350 Höhenmeter talwärts bis Andoain warten auf uns. Der Weg gilt nun als nicht befestigt, es handelt sich aber um einen Waldweg, der auch von Autoverkehr benutzt wird und nicht zuletzt dem Abtransport von Holz dient. Vorsicht ist geboten, es gibt reichlich Schlaglöcher und Pfützen nach den häufigen Regenfällen (je nach Jahreszeit!). Unbedingt in den Tunneln das Licht am Fahrrad einschalten, damit man auch gesehen wird!

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Die Elektrozentrale von Plazaola

   

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Doch zuerst muss die Autobahn A 15 unterquert werden.

Zur Erinnerung (Gorgoratu!) wir erreichen das Baskenland, 20 kmh! Der folgende Abschnitt wir auch von einigen wenigen Autos befahren, Vorsicht auf die Holztransporter.

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Ein nicht befahrbarer Tunnel endet hier: dies war der alte Bahnhof von Plazaola, heute eine Ruine. Die Beschilderung ist neu.

 

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Plazaola, das Tal des Rio Leitzarán, eine Infotafel bei km 0 des 2. Abschnitts der Via Verde del Plazaola.

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Es beginnt eine Fahrt durch einsame Landschaft mit 32 Tunneln auf 20 km.

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Die üppige Vegetation hat ihre Ursache: reichlich Wasser mal zum Trinken, mal auf der Fahrbahn.

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Die Fahrbahn ist ausgewaschen und die Transporter haben tiefe Schlaglöcher hinterlassen, die sich bei Regen in Pfützen verwandeln. Es gibt reichlich Tunnel, teils (spärlich) beleuchtet und feucht.

 

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Eher wie Höhlen wirken manche der alten Bauwerke, heute mit solarbetrieben Leuchten ausgestattet.

 

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Reichlich Holz und zahllose Tunnel: Beim Bau der Strecke wurden immer wieder seitliche Röhren gegraben und wohl wieder aufgegeben (vielleicht weil das Gestein nicht geeignet war?). In manchen Tunneln zweigen im Inneren weitere Tunnel ab, so dass der Eindruck eines natürlichen Höhlensystems entsteht.

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Mitten in der Einsamkeit passieren wir diese eindrucksvolle Brücke aus Natursteinen, die die alte Bahnstrecke überspannt. Das Bauwerk ist erstaunlich gut erhalten.

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Überraschung: die Brücke ist ein Aquädukt!

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Im Jahre 2004 war die Bahnlinie 100 Jahre alt. Über den Tunneleingängen sind Tafeln zur Erinnerung angebracht.

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Vorsicht vor Schlaglöchern in den unbeleuchteten Tunneln! Riesige Rohre führen die Wassermassen der Umgebung heran. Hier war früher der Haltepunkt "Ameraun".

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Kraftwerk am Rio Leitzarán

Der Weg wird breiter und besser, wir nähern uns bewohntem Gebiet.

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Die Fotovoltaikanlage dieses Tunnels war noch intakt, das Licht im Innern des Tunnels jedoch sehr spärlich. Keine Fatamorgana: eine doppelte Galerie. Wie in einer Tropfsteinhöhle.

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Immer wieder entdecken wir seitlich abzweigende Tunnel, teils zugewachsen von der üppigen Vegetation. Einige Tunnel der Strecke sind naturbelassen.

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Der Fluss wird überquert. Ein tiefer Einschnitt - die Umgehung eines Tunnels- wird durchfahren.

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Zur Zeit der Eisenbahn herrschte hier reger Betrieb, wie die Illustration auf der Infotafel zeigt. Eine alte Brücke ist erhalten geblieben.

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Wir sind nun ganz nahe am Fluss, das Tal wird breiter. Eine Felsnase ragt über die Trasse.

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