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Vía Verde del Pilugo (Pelurgu) - 3 km


Allgemeines zur Strecke

Die Vía Verde del Pilugo ( Pelurgu)  ist ein nur 3 km langer Radweg auf der Trasse einer alten Minenbahn. Von der kleinen Ansiedelung La Gándara nahe dem Dorf Udías im Küstengebirge Kantabriens aus, Luftlinie nur 4 km vom Meer entfernt, führt die Vía Verde in die Berge. Die nächste größere Stadt ist Torrelavega (ca. 22 km entfernt). Die Strecke führt durch eine sehenswerte Karstlandschaft zur aufgegebenen Minenanlage Mina Peñamontero. Die Strecke ist kaum ausgebaut, teilweise ragen noch die rostigen Nägel der Gleisbefestigungen aus dem Boden und so eignet sich die kurze Strecke auch für eine kleine Wanderung. Die zwei engen Tunnel sind nicht beleuchtet, aber notfalls auch ohne Licht passierbar. Wenn man die grob uas den Felsen gehauenen Portale sieht, glaubt man kaum, dass hier einmal eine Eisenbahn fahren konnte.

Von der alten Mine ist noch ein Maschinenhaus über dem Schacht übriggeblieben, heute eine Ruine. Weiter talwärts nahe dem Ausgangspunkt, stehen die sehenswerten Häuser der Ingenieure (heute Privathäuser) und die massiven Stützmauern der alten Abfüllanlagen, sowie die alten Lokschuppen. Ein dritter Tunnel, gleich am Parkplatz, ist begehbar, aber zugewachsen (Betreten auf eigenes Risiko).

Stationen:

La Gándara - Mina Peñamontero


Steckbrief der Vía Verde del Pilugo ( Pelurgu)

Geographische Lage: Spanien - Kantabrien
Start/Ziel:
La Gándara - Mina Peñamontero
Anfahrt/öffentliche Verkehrsmittel: -
Länge
: 3 km
Höhendifferenz: Ausgangspunkt 190
m ü.NN - Endpunkt 235 m ü.NN
Beschilderung: nicht vorhanden
Oberfläche: Weg/Pfad

Streckenführung:
La Gándara - Mina
Peñamontero

Bauwerke: 2 Tunnel (nicht beleuchtet), 1 Brücke

Schwierigkeitsgrad: leicht

Eignung: MTB/ATB, Fußgänger

ehemalige Bahnstrecke: Minenbahn

Bedeutung des Radwegs:
lokale Bedeutung

Sehenswürdigkeiten: Karstlandschaft der Kantabrischen Berge

Unterkunft:
Cabezón de la Sal, Carrejo, Cobijón

GPS-Track: Pilugo.gpx
(Download mit Rechtsklick, Ziel speichern unter..)


[Pilugo096a.jpg]

 


 

Strecke mit Google Earth ansehen und GPS-Track (gpx) Download:

[GoogleBild.jpg]

[GPSLogo.jpg] (Download mit Rechtsklick, Ziel speichern unter..)

Höhenprofil:

 

[ProfilPilugo.png]


 
 

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Von der Autobahn A-8  (Cabezón de la Sal) über die Ca-374/375 geht es Richtung Cobijón. Noch vor dem Ort rechts bergauf erreicht man den Parkplatz bei La Gándara (nicht ganz leicht zu finden, am besten GPS-Track benutzen!) Auf der Tafel steht "Vía de Pelurgu", die Strecke wird als Wanderweg bezeichnet.

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Die alten Lokschuppen sind erhalten geblieben, ebenso wie die massiven Mauern der alten Abfüllanlagen.

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Ein Tunnel direkt am Beginn des Radwegs wurde nicht saniert.

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Die Wanderung beginnt. Die Häuser der Ingenieure der Mine mit ihren Palmen links neben der Trasse werden als Wohnhäuser genutzt. Ein weiter Blick ins Tal tut sich auf.

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Über einen Damm gewinnt man an Höhe, die einzige Brücke der Strecke wird überquert. Die Trasse ist nur ein schmaler Weg.

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Rechts vom Weg schaut man hinab in die Doline, die von der üppigen Vegetation ausgekleidet ist. Plötzlich liegt der erste Tunnel vor uns, nur eine vage Öffnung in Felsen.

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Ein finsterer, enger Gang, der schon ohne den Qualm der Dampfloks beängstigend wirkt. Wieder am Tageslicht! (Blick zurück)

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In einem felsigen Einschnitt steigt die Trasse leicht an. Links von uns eine weitere große Doline, die landwirtschaftlich genutzt wird.

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Wieder rücken die Felswände näher. Neben der Strecke, in der Karstlandschaft, gehen Höhlengänge in die Tiefe.

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An einer langen Geraden steht eine Aussichtsbank, der richtige Platz für eine Rast. Fast wie ein Tunnel umschließt uns die Vegetation.

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Noch ein felsiger Einschnitt, dann folgt der 2. Tunnel, kerzengerade.

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Ausblühungen an den Wänden haben fantastische Muster hinterlassen.

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Die Stabilität der Tunneldecke scheint nicht überall vertrauenserweckend - also nicht zu lange verweilen! In den tiefen Felseinschnitten der Minenbahn ist man fern von der Außenwelt.

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Vorsicht ist immer angebracht: Für Radler sind die Nägel in den alten Schwellen evtl. unangenehm!

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Noch einmal geht es geradeaus leich bergauf.... dann taucht der Förderturm der alten Mine auf.

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Pozo Peña Montero: Verlassen stehen die Ruinen der alten Anlage im Gehölz.

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Das Maschinenhaus mit einer alten Winde

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Noch ein Blick auf den altenFörderturm, dann geht es wieder in Tal zurück. Weiter aufwärts hat der Regen nur noch einen schlammigen Dschungelpfad hinterlassen.

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