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Vía Verde del Bidasoa (36 km)


Allgemeines zur Strecke

Im Baskenland, direkt an der Grenze zu Frankreich, führt ein Radweg auf einer ehemaligen Bahnstrecke in die Berge der westlichen Pyrenäen. Der Weg folgt immer dem Fluss Bidasoa aufwärts, zunächst als Grenzfluss, in südöstlicher Richtung. Südlich von Bera de Bidasoa wird die Grenze zwischen dem Baskenland (Gipuzkoa) und Navarra überquert.
Auf der gesamten Wegstrecke existiert keine durchgängige Beschilderung. Nur im ersten Abschnitt (6 km) zwischen Behobia und Endarlaza, der auf dem Gebiet von Gipuzkoa (Baskenland) liegt und neu ausgebaut wurde, findet man Schilder. Die Oberfläche des Weges ist unterschiedlich: zunächst Splitt und verfestigte Erde (6km), dann Wegecharakter teilweise mit grobem Splitt und Steinen, an manchen Stellen Schlaglöcher, die besonders nach Regenfällen in den Tunneln große Wasserpfützen bilden. Dennoch ist der Radweg insgesamt mit allen Fahrrädern (außer Rennrädern) gut befahrbar. Vor Sunbilla (Sumbilla) geht die Strecke dann in eine Betonfahrbahn über. In den Ortschaften ist diie Durchfahrt asphaltiert.
Das Kapital dieses Radwegs ist die bemerkenswerte Fluss- und Berglandschaft mit ihrer üppigen Vegetation. Die Strecke verläuft meist abseits des Autoverkehrs, der auf der neu ausgebauten Nationalstraße zwischen der Küste und Pamplona vorbeirauscht.

Nenneswerte Schwierigkeiten, wie z.B. heftige Steigungen, gibt es auf der gesamten Strecke keine, Verpflegung und Übernachtungsmöglichkeiten findet man in den Ortschaften entlang der Strecke.
Die üppige Vegation lässt vermuten, dass öfters mit Regenschauern zu rechnen ist. Entsprechende Kleidung ist anzuraten.

Stationen:

Behobia - Bera de Bidasoa - Lesaka - Sumbilla - Doneztebe (Santesteban)


Steckbrief der Vía Verde del Bidasoa

Geographische Lage: Baskenland (Gipuzkoa) und Navarra (Nafarroa)
Start/Ziel: Behobia (bei Irun) - Endarlaza - Santesteban (Doneztebe)
Länge: 36 km
Höhendifferenz: Ausgangspunkt 12 m ü.NN - Endpunkt 125 m ü.NN
Beschilderung: keine (!)
Oberfläche: Behobia - Sumbilla: Splitt/Weg Sumbilla - Doneztebe: Beton. In den Ortschaften: Asphalt
Bauwerke: 8 Tunnel, alle unbeleuchtet
Schwierigkeitsgrad: leicht/mittel
Eignung: alle Fahrräder außer Rennrad, breite Reifen empfehlenswert
ehemalige Bahnstrecke: als ehemalige Minenbahn, ab 1888 erbaut, zunächst zwischen Irún und Endarlaza, später bis Elizondo. Stillegung 1956
Besonderheiten: Der Radweg folgt der Flusslandschaft des Rio Bidasoa, trotz fehlender Beschilderung (Stand 2010) ist die Strecke einfach zu finden.

Umgebung
weitere Radwege: Vía Verde de Arditurri, Vía Verde del Plazaola, Vía Verde del Urola
Sehenswürdigkeiten: Antlantikküste, Flusslandschaft des Río Bidasoa, Pyrenäen

Unterkunft:
In den Ortschaften. Günstig gelegen, etwa auf halber Strecke Hotel/Gasthof Venta de Etxalar

GPS-Track: Bidasoa.gpx
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Strecke mit Google Earth ansehen und GPS-Track (gpx) Download:


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Höhenprofil:

 

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Bilddokumentation und Beschreibung:

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In Behobia bei Irún geht es los. Hier in der Mitte des Flusses Bidasoa liegt eine kleine Insel, die Fasaneninsel, die ein Kuriosum verbirgt: Die Hälfte des Jahres wird das Gebiet von Frankreich verwaltet und die andere Hälfte von Spanien (Gipuzkoa).

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Am Ortsausgang bei der Brücke Richtung Frankreich folgen wir dem gut ausgebauten und kurz noch asphaltierten Radweg

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Die N1 wird im Ort überquert: Wir folgen dem Fluss in Richtung Südosten. Dieser Teil der Strecke wurde erst kürzlich neu ausgebaut und verlängerte die Vía Verde von Endarlaza nach Behobia (6 km).

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Noch geht es entlang der neu ausgebauten Nationalstraße, dann biegt der Radweg ab und führt durch die Auen entlang des Río Bidasoa.

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Die alte Straße oberhalb des Radwegs ist verlassen und kaum noch befahren. Eine Auffahrsperre muss passiert werden.

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Nun sind wir direkt am Fluss, der bis Endarlaza die Grenze zu Frankreich bildet.

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An der Grenze zu Navarra endet der ausgebaute Radweg. Ein kurzes Stück ist sogar noch betoniert.

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Im Grenzbereich oberhalb der Straße steht ein alter Turm, auf der anderen Flusseite erkennt man das Gebäude eines alten Kraftwerks.

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Die alte und die neue Brücke überqueren den Bidasoa-Fluss. Dann verengt sich das Tal.

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Um die Bahnstrecke in diesem Abschnitt zu bauen, mussten 5 Tunnel in die Felsen gehauen werden.

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In den Tunneln ist es dunkel und feucht, man muss mit Pfützen und Schlaglöchern rechnen. Eine Beleuchtung am Fahrrad wird empfohlen!

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Oberhalb der Tunnel verläuft die neue Straße, in dem engen Tal bleibt wenig Platz! Einschnitte in die steilen Felswände waren für den Bau der Bahnlinie notwendig.

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Dann öffnet sich das Tal, mehrere alte Brücken überqueren die Trasse. Vor Bera dann ein Stück asphaltierter Radweg.

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Eine Brücke spiegelt sich im aufgestauten Fluss, der Blick in die Berge wird langsam frei von Wolken.

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In Bera muss die Nationalstraße überquert werden (gefährlich schnelle Autos!), eine Beschilderung fehlt. Auf der anderen Seite ist man wieder auf der Trasse.

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Ein schöner Abschnitt führt uns weiter langsam bergauf durch den Wald.

 

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