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Vía Verde del Baix Ebre Teil 3

 

Hinter Xerta (Cherta) nähern sich die Berge dem Ebrotal, man passiert die Staustufe, die die beiden Kanäle rechts und links des Flusses mit Wasser versorgt. Die Bahntrasse musste nun mühsam durch die zerklüftete Berglandschaft geführt werden: 19 Tunnel wurden bis Pinell erforderlich.Die Beleuchtung in den Tunneln war auch 2013 in einigen Tunneln defekt, es wird dringend geraten, die Beleuchtung am Fahrrad einzuschalten (Gegenverkehr von Radlern!). Immer noch werden Fotovoltaikzellen gestohlen, bereits reparierte Lichtanlagen sind dann nicht mehr funktionsfähig! Besser selbst vorsorgen, der längste Tunnel ist 526 m lang. Der Verlauf der Trasse folgt dem Rio Canaletas aufwärts, die südländische Karstlandschaft ist beeindruckend, eine schroffe, einsame Berglandschaft, die man über Brücken und durch Tunnel durchquert. Die Ortschaften liegen meist fernab der Bahntrasse und vom motorisierten Verkehr ist man in diesen Bergen weit entfernt. Man bedenke, dass z.B. der Bahnhof Pinell de Brai 6 km von der Ortschaft Pinell entfernt ist und man für die Versorgung mit Proviant oder Trinkwasser selbst vorsorgen muss. Inzwischen ist der Bahnhof Benifallet zur Herberge mit Gaststätte ausgebaut, aber man muss auf die Öffnungszeiten achten (Bei unserem letzetn Besuch 2013 war die Gaststätte abends geschlossen).

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Noch vor der Staustufe (Assut de Xerta) kommt man durch einen kurzen Tunnel. Dann wird der Blick auf den Ebro frei.

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Der Blick zurück zeigt die Abzweigung des rechten Kanal.

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Auf der anderen Flussseite erkennt man ein verlassenes Zementwerk und alte Minenanlagen.

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Die Frequenz der Tunnel nimmt zu, die Berghänge reichen bis dicht an den Fluss heran. Einige Tunnel sind inzwischen ausgebessert worden......,

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....Beleuchtungen wurden repariert. Ein fantastischer Radweg am Fluss entlang mit Blick auf die einsame Landschaft am anderen Ufer.

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Noch folgt die Bahntrasse dem Fluss, der leichte Anstieg ist kaum zu spüren.

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Ein letzter Blick zurück auf den Ebro vor Benifallet, dann biegt die Strecke ab in die Berge. Jetzt folgt ein Tunnel auf den anderen....

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.......einige kleinere Brücken überqueren die Zuflüsse des Rio Canaletas. Schön gemauerte Tunnelportale, verzieren die aus dem Fels gehauene Trasse.

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Die Tunnelbeleuchtung noch intakt, die Solarzelle dafür steht auf dem Portal.

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Eine gewaltige Befestigungsmauer sichert die Einfahrt in den Bahnhof Benifallet (Bilder aus dem Jahr 2006).

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Inzwischen ist der Bahnhof restauriert und ein Hostal eingerichtet. Im Haupthaus hat eine Gaststätte den Betrieb aufgenommen.

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Nichts erinnert an die Ruinen, die wir hier bei unserem ersten Besuch vor 8 Jahren vorgefunden haben.

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Fast unmerklich gewinnen wir an Höhe. Ein Aussichtspunkt bietet freien Blick auf den Rio Canaletas.

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Ein großes Viadukt (Pont de la Riberola) überspannt den Fluss zwischen zwei Tunneln.

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Über das Geländer blickt man tief hinab in die Schlucht des Rio Canaletas.

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Markante Felsformationen leiten in eine sich verändernde Landschaft über.

In der Abendsonne erreichen wir Pinell de Brai (Bhf.).

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Einsam und verlassen haben die alten Gebäude fernab des Ortes Pinell die Zeit überdauert.

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Markierungs- Kilometer 26. Kurz danach beginnt - ohne Unterbrechung - die Via Verde de la Terra Alta - Val de Zafan.

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