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Vía Verde de Ojos Negros II: Von Puerto Escandón nach Teruél


Von der Passhöhe hinab ins Tal des Flusses Alfambra führt uns der nächste, neu ausgebaute Abschnitt auf der alten Bahnstrecke. Es geht auf einer Splitt-Asphalt-Decke gemächlich abwärts, über etliche Brücken und Viadukte und durch Tunnel. Zunächst führt die Strecke noch durch ein Waldgebiet, dann aber durch eine schroffe Felslandschaft mit tiefen Einschnitten. Die tiefrote Erde wird von Gräben und Schluchten durchfurcht, die das extreme Klima dieser Region über die Jahrhunderte geschaffen hat. Den Radler erwartet eine einsame Landschaft, da die oft durch Landflucht dezimierten Dörfer abseits der alten Minenbahn liegen. Am Ende dieses Abschnitts erreicht man Teruel (915 m ü.NN), das fünf Kilometer von der Vía Verde entfernt ist und sich als Etappe für die Übernachtung hervorragend eignet. Die Stadt, die oberhalb zweier Flüsse liegt und deren Stadtteile durch Brücken verbunden sind, lohnt in jedem Fall einen Besuch.

 

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Die Beschilderung des neuen Abschnitts mit der Kennzeichnung als Camino Natural: 6 Kilometer zum alten Bahnhof Valdecebro.

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Sicherung der Trasse: Die Poller sind schlecht zu sehen! An den steilen Stellen des Bahndamms wurden Geländer angebracht.

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Mehrere Viadukte wurden ausgebaut und mit Holzgeländern gesichert. Die Rastplätze machen einen recht trostlosen Eindruck.

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Über ein großes Viadukt geht es direkt in einen Tunnel.

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Die neuen "Kilometersteine" ! Die riesige Steilwand wurde mit Drahtgeflecht gegen Steinschlag gesichert.

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Einfahrt in einen breiten Tunnel. Wie schon bei anderen Vía Verdes sind die Solarzellen schon wieder verschwunden, die Beleuchtung funktioniert natürlich nicht mehr.

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Blick zurück auf das recht große Viadukt mit seinen sechs Bögen. Schon folgt das nächste Bauwerk.

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Der folgende Tunnel mit nur 92 m Länge braucht keine Beleuchtung. Plötzlich öffnet sich die Landschaft in die Ebene vor Teruel.

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Vorbei an den roten Bergen geht es weiter bergab.

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Auch hier, an den steilen Einschnitten, muss man bei Regen mit Steinschlag rechnen!

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Und wieder ein Viadukt! Der Blick zurück zeigt eine rot-grüne Landschaft.

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Der Bahnhof von Valdecebro taucht auf. Das Gebäude ist eine baufällige Ruine, Betreten verboten und gefährlich!

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Oberhalb am Berg, in einer durch Erosion zerfurchten Landschaft liegt der kleine Ort Valdecebro. Bei Gewitter können unglaubliche Wassermengen durch die Gräben herabstürzen, wie wir in der Vergangenheit erleben konnten.

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Dann muss die Autobahn überquert werden. Wieder auf der Trasse ! Die Poller wurden herausgerissen, wie wir schon bei anderen Vías Verdes gesehen habe. So wurde wahrscheinlich der Abtransport der Solarzellen ermöglicht.

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Die beiden Fahrspuren der Autobahn kreuzen nochmal die Vía Verde - ein futuristisches Szenario!

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Eine mächtige Mauer schützte die alte Bahntrasse in dieser engen Schlucht. Und wieder kreuzt die Autobahn.

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Der Abzweig in die Stadt Teruel ist erreicht. Der alte Bahnhof der Minenbahn lag ja außerhalb am Rio Alfambra.

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Wieder geht es über ein Viadukt mit sechs Bögen. Und wieder geht es zwischen Felswänden hindurch, die Formationen wie Säulen ausgebildet haben.

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Wir fahren oberhalb der Ebene parallel zur Autobahn. In einer weiten Kurve geht es dann hinab ins Tal.

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Bei Kilometer 55 vor Ojos Negros wird der Rio Alfambra überquert. Zuerst geht es unter der Straße durch, dann auf der alten Brücke über den Fluss.

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Danach zweigt der Weg entlag des Rio Alfambra ab, der auch als Vía Verde de Valfambra (= Val de Alfambra)beschrieben ist. Die Beschilderung ist neu.

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Versteckt hinter den Bäumen liegt der alte Bahnhof von Teruél Los Baños.

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Auch die alten Lokschuppen sind erhalten. Hier traf die Strecke der Minenbahn auf die Bahnstrecke nach Alfambra, die nie fertiggestellt wurde. Der Rastplatz ist ungepflegt, ein Schild liegt zerstört am Boden.

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Noch steht der Wegweiser und die Informationstafel zur Strecke.

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