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Vía Verde de Ojos Negros II: Von Sarrión nach Puerto de Escandón


Sarríon, in der Sierra de Javalambre gelegen, liegt auf knapp 1000 m über dem Meer. Der Ort war im Spanischen Bürgerkrieg hart umkämpft. Die Region kämpft heute gegen die Entvölkerung, nur der Tourismus (z.B. Skigebiete, Wandern) bietet Aussichten für eine bessere Zukunft. Die rauhe Landschaft ist von eigenem Reiz und eröffnet Wanderern und Radlern ein Erlebnis abseits der Massen. Von Sarrión bis zur Passhöhe Puerto de Escadón auf 1240 m Höhe über dem Meer ist sind nur noch etwa 200 Höhenmeter zu überwinden. Dann geht es abwärts ins Tal des Rio Alfambra zum alten Bahnhof von Teruél Los Baños. Die Strecke war 2010 vollständig ausgebaut und asphaltiert.

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In Sarrión halten die modernen Triebzüge der RENFE, leider werden nur 3 Fahrräder pro Zug mitgenommen. Der Bahnhof der RENFE liegt auf der anderen Seite des Radwegs etwas außerhalb des Ortes.

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Wir verlassen Sarrión in nordwestlicher Richtung auf dem neu asphaltierten Radweg. Auch hier ist Vorsicht geboten vor den umgeklappten Pfostensperren!

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Nächster Zwischenstopp ist La Puebla de Valverde, ein kleiner Ort mit knapp 500 Einwohnern. Die Strecke ist gut ausgebaut, die Querwege haben Stoppschilder!

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Vorbei am Bahnhof Sarrión der Vía Minera und einem ehemaligen Wasserbehälter.

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An der Beschilderung gibt es nichts auszusetzen, hier Kilometer 97 (bis Ojos Negros). Durch die Eichenwälder der Hochebene (Paraje de la Dehesa) von Sarrión auf kerzengerader Strecke.

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Und wieder tiefe,felsige Einschnitte in die Landschaft. Ein Rastplatz mit einem Brunnen und den originellen Fahrradständern am Wegesrand.

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Wie auf einem Damm geht es durch die Dehesa (so nennt man die typischen spanischen Eichenwälder). Auf eine verrostete Brücke überquert die Trasse der Minenbahn die Strecke der RENFE. Wir benutzen lieber die Steinbrücke links am Bildrand!

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Es geht wieder eimal über eine Brücke, die Strecke der RENFE begleitet uns linker Hand. Ein Weg kreuzt die Trasse.

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Der alte Bahnhof von El Fraile liegt versteckt auf der anderen Seite der Bahnlinie. Apeaderos de la Parra (Haltepunkt). Achtung auf die Sperren in der Mitte der Fahrbahn!

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Der Barranco de Peñaflor wird überquert: „Puente Chispo“ heißt das Viadukt von 89 m Länge, 22 m hoch. Auch die RENFE überquert die Schlucht auf der Paralleltrasse.

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Vor La Puebla de Valverde kommen wir wieder in den Bereich der Autobahn, teilweise ist die Trasse zerstört. Der Radweg wurdeneu gestaltet. Über eine Brücke mit blauen Geländern kann man die nahe Tankstelle erreichen, wenn man Proviant benötigt. Dann geht es weiter Richtung Passhöhe.

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Die beiden Bahnhöfe von La Puebla de Valverde

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Durch mächtige Einschnitte nähern wir uns der Passhöhe von Escandón.

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Besonders bei Regen und Gewitter ist mit Steinschlag und Erdrutsch zu rechnen! Dann erreicht man die Hochebene am Bahnhof in über 1200 m Höhe.

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Das alte Gebäude wurde renoviert, es halten aber nur zwei Züge pro tag (TRD), die keine Radler mitnehmen!

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Ab hier führt der Radweg bergab Richtung Teruel ins Tal des Rio Alfambra.

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Nach kurzer Fahr entlang der Autobahn (hier wurde die Trasse zerstört, der Radweg und musste neu gebaut werden) geht es durch eine Unterführung. Hier ist mit schlechter Wegstrecke durch Geröll auf der Fahrbahn und Überflutung zu rechnen! Ein neues Schild wurde bereits wieder herausgerissen!

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Auf der anderen Seite erreicht man wieder die alte Trasse. Hier beginnt der zuletzt ausgebaute Teil der Vía Verde. Noch sind wir 72 Kilometer von Ojos Negros entfernt.

Die Beschilderung trägt ab hier das Logo der Caminos Naturales des Umweltministeriums. Ein großes Schild erklärt uns, dass hier 850.000 € in den Radweg investiert wurden.

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