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Bei den Minen von Ojos Negros

 

Die alten Eisenminen von Ojos Negros liegen in einer Höhe von 1150 m über dem Meer in der Sierra Menera. Die Bahnstrecke, die von Santa Eulalia über Almohaja, Peracense und Villar del Salz nach Ojos Negros führt, ist nicht als Radweg ausgebaut. Über Nebenstraßen kann man dem Verlauf der Trasse folgen. Bis zum Barrio del Hospital (4,5 km vor dem Ort Ojos Negros) sind es 35 Kilometer durch eine bergige Landschaft. Eine Alternativroute durch das Tal des Rio Jiloca über Villafranca und Monreal ist weniger bergig, aber weiter (ca. 52 km vom Ende der Vía Verde am alten Bahnhof Santa Eualia aus).

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Über Almohaja führt die Strecke nach Peracense. Unterwegs hat man immer wieder Kontakt mit der alten Bahnstrecke und ihren Tunneln und Brücken. Die Ruinen des mächtigen Castillo de Peracense (aus dem 13. Jahrhundert?) wirken unwirklich in den roten Felswänden der Sierra Menera. Über Villar del Salz erreicht man Sierra Menera und das Ende der Bahnstrecke bei den Minen von Ojos Negros.

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Hier, in den alten Gebäuden, soll demnächst eine Herberge für ländlichen Tourismus entstehen. Regnerisches Wetter in den Bergen über den alten Gemäuern.

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Etwas unheimlich wirken die verlassenen Lokschuppen, besonders bei diesem trüben Wetter.

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Der Blick ins Innere der Schuppen lässt noch die alten Wartungsvorrichtungen erkennen.

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Hier endeten im Jahr 2006 die Schienen! GPS: N40 41.898 W1 31.168 Eine mit Kies befestigte Trasse führt in Richtung Ort

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Im Sommer 2010 waren die Schienen abgebaut. Der Verfall der alten Gebäude schreitet weiter voran.

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Dort, am Hauptplatz, befindet sich eine Infotafel und ein Denkmal für die alte Eisenbahnstrecke: “Ojos Negros - Puerto Sagunto - 1900 bis 2002, Ein Jahrhundert des Eisens” . Heute steht eine einsame Lok verloren am Rande des Platzes.

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Über der Ebene steht eine restaurierte Windmühle. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick über das Tal.

 
 

In den Minen von Ojos Negros arbeiteten zu Anfang des 20. Jahrhunderts um die 1000 Mineros, viele davon noch halbe Kinder. Unfälle waren an der Tagesordnung, der lange Arbeitstag in einer Höhe von 1400 m über dem Meer hatte seinen Preis. Das Eisenerz wurde im Tagebau ab 1903 abgebaut und nach England und die USA transportiert – so steht es auf einer Informationstafel am Eisenbahndenkmal. Die Mine wurde 1987 aufgegeben, obwohl noch ca. 110 Millionen Tonnen Erz dort liegen sollen.



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