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Vía Verde de Castro-Alén (5,5 km)


Allgemeines zur Strecke

Die Vía Verde de Castro-Alénist ein nur 5,5 km langer Radweg auf der Trasse einer alten Minenbahn. Er bildet zusammen mit der Vía Verde de Castro-Traslaviñadie beiden Vías Verdes de Castro UrdialesAusgangspunkt des Radwegs ist der kleine Ort Santullán nahe der Stadt Castro Urdiales. Die beiden Radwege treffen sich an dieser Stelle, eine weitere Querverbindung findet man in Otañes ca. 3 km talaufwärts.

Beide Radwege sind zwar nicht ausgebaut oder beschildert, sind aber mit allen Fahrrädern (außer Rennrädern) befahrbar. Die Vía Verde de Castro-Alén führt nur bis zu den Lagern des abgebauten Eisenerzes von Callejamala, die Bahnstrecke aber führte weiter durch Tunnel zu den Minen, die schon auf baskischem Gebiet (Sopuerta und Arcentales) lagen.Der Charme dieser Radwege besteht für den Radler im Eintauchen in eine einsame, grüne Landschaft und dem Kontakt mit einer vergangen Ära, die durch den Niedergang des Bergbaus in dieser Region beendet wurde. Die Minenbahnen transportierten das abgebaute Eisenerz zu den Cargaderos an der Küste, zu den "Eisenmonstern", von den nur eines noch erhalten ist (Cargadero de Dícido).

Wer von Castro Urdiales aus mit dem Fahrrad anfährt, kann den neu ausgebauten Tunnel von Mioño der Vía Verde de Castro-Traslaviña benutzen und in Santullán auf den Radweg von Castro-Alén abbiegen. Ansosnsten findet man Parkmöglichkeiten für das Auto in Santullán.

Die Vía Verde de Castro-Alén endet an den Ruinen der Verladeeinrichtungen von Callejamala in den Bergen 3 km südlich von Otañes. In dieser Gegend wird intensiv Holzanbau betrieben, große Eukalyptuswälder prägen das Landschaftsbild im Tal des Río Callejamala. Mit
Holztransportern und Ladetraktoren muss auf der Strecke gerechnet werden, Vorsicht vor allem im unbeleuchteten Tunnel! 

Stationen:

(Castro-Urdiales - Mioño -) Santullán - Otañes - Callejamala


Steckbrief der Vía Verde de Castro-Traslaviña

Geographische Lage: Spanien - Kantabrien
Start/Ziel: Santullán - Verladeeinrichtungen von Callejamala

Anfahrt/öffentliche Verkehrsmittel: -
Länge
: 5,5 km
Höhendifferenz: Ausgangspunkt Santullán 75
m ü.NN - Steinbruch 85 m ü.NN - Endpunkt Callejamala 200 m ü.NN
Beschilderung: nicht vorhanden
Oberfläche: Weg

Streckenführung:
Santullán - Otañes - Callejamala

Bauwerke: 1 Tunnel (nicht beleuchtet)

Schwierigkeitsgrad: leicht

Eignung: alle Fahrräder (außer Rennräder)

ehemalige Bahnstrecke: Minenbahn von Castro-Alén zwischen den Lagerstätten von Callejamala und dem Hafen von Castro Urdiales (Kantabrien).
Inbetriebnahme 1896, Stilllegung 1936

Bedeutung des Radwegs:
lokale Bedeutung

Sehenswürdigkeiten: Berglandschaft der Kantabrischen Berge, Castro Urdiales, Cargadero von Dícido

Unterkunft:
Castro Urdiales, Mioño

GPS-Track: CastroAlen.gpx
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Vía Verde de Castro-Alén

Vía Verde de Castro-Alén

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Vías Verdes de Castro Urdiales

Vías Verdes de Castro Urdiales

Höhenprofil:

 

[ProfilCastroAlen.png]


 
 

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In Santullán beginnt unsere fahrt, wenn man nicht von Castro Urdiales aus auf der Vía Verde de Castro-Traslaviña mit dem Fahrrad anreist. Nach dem Ort in südlicher Richtung auf der Ca-250 erreicht man den riesigen Steinbruch (Cantera). Eine kleine Straße führt rechts ab den Berg hinauf. Etwa 10 Höhenmeter, dann erkennt mann links den Beginn der alten Bahntrasse (Entfernung vom Ortszentrum ca. 1/2 km). Etwas ruppig ist der Weg zu Beginn der Strecke, Schilder fehlten 2011.

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Hinein in die Eukalyptuswälder, immer am steilen Hang entlang. Die Felswände rücken bedrohlich näher.

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Links vom Weg geht es steil bergab.....und rechts steil hinauf.

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Dann wird der Blick ins Tal des Río Mioño frei.  Doch schon folgt der nächste tiefe Felseinschnitt.

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Gerade genug Platz für die Schmalspurstrecke. Im Blick zurück erkennt man den Zacken der Peña de Santullán, einem felsigen Bergmassiv.

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Wir unterqueren eine kleine Straße, die in den Ort Otañes führt. Malerisch liegt das Dorf im Tal des Río Mioño.

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Wir folgen nun dem Río Callejamala (was übersetzt etwa schlechte Gasse bedeuten könnte), aber der Weg wird hier eher besser. Ein kurzer Tunnel liegt vor uns (Vorsicht, evtl. Kfz Verkehr!)

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Wir sind nun fast am Ziel dieses Abschnitts, an den alten Lagerstätten für das Erz aus den Minen jenseits der Bergkette.

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Verlassen stehen die Ruinen am Rande des Weges, teils bereits von der üppigen Vegetation zurück erobert. Hier lagerten wohl große Mengen Eisenerz, das auf seine Abtransport zu den Cargadores in der Bucht von Castro Urdiales wartete, um dort auf die Schiffe verladen zu werden. Hier endet diese Vía Verde - vorerst?

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Für die Rückfahrt bietet sich ein Abstecher nach Otañes an, evtl. die Weiterfahrt auf der Vía Verde de Castro-Traslaviña




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