<< nach unten >> 

Vía Verde del FC. Santander-Mediterráneo - Abschnitt Soria -Hontoria del Pinar (Teil 2)

 

Befahrung 09/2018
[Soria-249gr.jpg]
Durch das Waldgebiet der Pinares
 

Der zweite Teil der Strecke, der am Bahnhof Abejar beginnt, zählt rückwärts von 26,9 km zum Kilometer Null am Bahnhof San Leonardo de Yagüe. Von dort aus sind es noch 4,9 km zur Provinzgrenze Soria - Burgos bzw. 8,9 km zum Bahnhof Hontoria del Pinar, dem Ausbaunde (2018). In diesem Abschnitt haben wir keine Kilometrierung für den Radweg gefunden, aber die Hektometersteine der Bahnlinie zeigen  Kilometer 162,9 an der fehlenden Straßenbrücke in Hontoria (Ausbau-Ende).

Bei Abejar beginnen die ausgedehnten Kiefernwälder der Comarca de Pinares, die sich über die Provinzgrenze zwischen Soria und Burgos erstrecken. Größter Ort an der Bahnstrecke ist San Leonardo de Yagüe mit etwa 2000 Einwohnern.

Der alte Bahnhof von Hontoria del Pinar liegt am südlichen Ortsrand und wird als (Jugend)-Herberge genutzt. Nur ein kurzes Stück nach dem Bahnhofsgelände., an einer ehemaligen Brücke über die Ortsstraße, endete 2018 der Ausbau der Bahntrasse.

Der noch nicht zum Radweg ausgebaute Abschnitt Cascajares - Hontoria del Pinar
 
 
[Soria-201.jpg]
 
[Soria-203.jpg]

Nach dem Rastplatz am Bahnhof Abéjar liegt eine schier endlose Ebene vor uns. Die Fahrbahn aus lockerem Splitt fordert kräftigen Einsatz der Beinmuskeln. Dann erscheinen am Horizont die nächten Berge.

[Soria-208.jpg]
[Soria-210.jpg]

Der Bahnhof Cabrejas del Pinar (der Name ist ein Zwitter von Cabra und Oveja - Ziege und Schaf), nur noch eine Ruine.

[Soria-212gr.jpg]

Die mächtige Kirche der Eremita de La Blanca (1798)  ist drei Kilometer vom Ort Cabrejas (ca. 350 Einw.) entfernt.

[Soria-221.jpg] [Soria-226.jpg]

Jenseits der N-234 erreicht man das ausgedehnte Waldgebiet der Comarca de Pinares.

[Soria-235.jpg] [Soria-238.jpg]

Am ehemaligen Bahnhof von Pinar Grande gibt es einen Rastplatz. Das Bahnhofsgebäude ist verfallen, aber die Reste der Verladeeinrichtungen zeugen von der ehemaligen Bedeutung für die Forstwirtschaft der Region.

[Soria-242.jpg] [Soria-246.jpg]

Hier lässt es sich im Schatten der großen Pinie auch im Sommer aushalten.

[Soria-252.jpg] [Soria-329.jpg]

Etwa 1/2 Kilometer vor dem Bahnhof Navaleno kreuzt der Radweg eine kleine Straße (So-P 6002). Dort liegen noch die Gleise. Ein kurzer Abschnitt muss umfahren werden (0,75 km). Der Bahnhof von Navaleno steht auf Privatgelände, das Bahnhofsgebäude (priv. Wohnhaus) wurde restauriert und auch die Gepäckhalle ist gut erhalten. 

[Soria-257.jpg]

[Soria-260.jpg]

Danach geht es wieder auf die Trasse.

[Soria-263.jpg]

[Soria-264.jpg]
Schroffe Felsenformationen begrenzen den Radweg.
[Soria-268.jpg] [Soria-269.jpg]

 In einem weiteren Abshnitt liegen noch die Gleise. Hier wurden 1965 Teile des Films "Dr. Schiwago" gedreht.: Die Pinienwälder Spaniens ersetzten die Landschaft Russlands, die Sierra de Moncayo den Ural! Eine Informationstafel beschreibt das Szenario. Der Radweg folgt den Gleisen, die langsam vom Gras überwuchert werden.  

[Soria-273.jpg] [Soria-274.jpg]

Ein altes Signal steht gut erhalten am Rande der Strecke (Westinghouse, London).

 [Soria-278gr.jpg]

Einfahrt in den Bahnhof von San Leonardo de Yagüe.

 [Soria-283.jpg] [Soria-284.jpg]

Auf das Navi ist Verlass: 1049,6 m über dem Meeresspiegel!

[Soria-286.jpg]

[Soria-285.jpg]

Kilometer Null dieses Abschnitts (?), noch 4,8 km zur Provinzgrenze Soria/Burgos, bzw. 9,2 km zum Ausbauende.
[Soria-291a.jpg] [Soria-293.jpg]
Bei der Ausfahrt noch ein Signal und ein Ausblick zum stark befestigten Fort.
[Soria-296.jpg] [Soria-302.jpg]
Durch einen tiefen Einschnitt, dann passiert man die Grenze der Provinz. Eine breite Brücke führt über die Nationalstraße.
[Soria-309.jpg] [Soria-311a.jpg]
Nach einer langen Geaden kommt der Bahnhof von Hontoria del Pinar in Sichtweite. Ein hübsches Gebäude, das als Herberge dient.
[Soria-347.jpg] [Soria-348.jpg]

Sogar die alten Stellvorrichtungen sind noch vorhanden.

[Soria-315a.jpg]

[Soria-317.jpg]

"Ende im Gelände": Bahnkilometer 162,9

Hier war wohl einmal eine Brücke über die Ortsstraße, die Fundamente sind noch vorhanden. Eine Treppe aus Bahnschwellen führt von der Trasse hinab.

[Soria-335.jpg]

[SoriaStadtGeier-01.jpg]

In Hontoria besteht die Option zu einer Wanderung in den Canyon del Río Lobos mit seinen schroffen Felsformationen, ständig bewacht von den Geiern (Buitre Leonado). Noch fehlt der Anschluss Richtung Burgos auf der Bahntrasse. Die Strecke zurück nach Soria beträgt 66,4 km. Es gibt eine Busverbindung, Fahrräder werden aber nur verpackt (auch in blauen Müllbeuteln (!) mitgenommen, soweit Platz vorhanden ist.

[Soria-170gr.jpg]

Wem dann die Beine noch nicht weh tun, der kann in Soria den romantischen Weg am Duero (Senda del Duero) entlang spazieren.....

[Soria-164gr.jpg]

.....vorbei an der nachts blau beleuchteten Brücke der stillgelegten Bahnbrücke über den Fluss, vorbei an der alten Mühle (Gaststätte), und zur der Einsiedelei (Ermita de San Saturio) und auch noch weiter, soweit die Füße tragen: Der Wanderweg am Duero ist 755 km (bzw. 900 km) lang!

 




<< Vorherige Seite nach oben Nächste Seite >>