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Ulstertalradweg Teil 4: Von Hilders nach Wüstensachsen

Gemeinsamer Abschnitt mit dem Rhönradweg (bis „Kesselrain“)

Auf dieser Seite wird der Abschnitt Hilders - Ulsterquelle beschrieben, der auch der neuralgische Punkt dieses Radwegs ist. Die Neuerungen in diesem Bereich sind vor allem die neue Beschilderung sowie der Radwegausbau im Abschnitt Batten - Thaiden. Die Beschilderung in diesem Bereich ist ein echter Fortschritt, denn die vorherige Ausschilderung war insgesamt mangelhaft.Die Trassenführung selbst bringt nur bescheidene Neuerungen und ist in einigen Bereichen nicht zufriedenstellend. Insbesondere die Überquerung der Rhön ab Wüstensachsen bis zur Ulsterquelle ist derzeit als Radweg noch nicht akzeptabel, da ein Teilabschnitt im Bereich des Naturschutzgebietes Kesselrain nicht asphaltiert wurde, um diesen sensiblen Bereich zu schonen. Der recht ordentliche Anstieg auf der Schotterpiste kann dennoch nicht als Fahrradadweg bezeichnet werden und ist allenfalls für MTB-Fahrer ein Genuss! Für sportlich nicht so Trainierte oder Rollstuhlfahrer ist dieser Abschnitt nicht fahrbar.
Inzwischen ist noch ein kurzes Stück von der Ulsterbrücke bis zum Waldrand asphaltiert worden (2007), der eigentliche Anstieg ist weiterhin ein holpriger Schotterweg.

Landschaftlich gibt es an der Strecke kaum etwas auszusetzen, herrliche Ausblicke, Wiesen und Wälder! Man kann die Runde zur Wasserkuppe fahren, oder weiter dem Rhönradweg nach Bischofsheim und Bad Neustadt folgen.

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Profil der Strecke: Hinter Batten die ersten kurzen und kräftigen Steigungen. Steiler Anstieg von Wüstensachsen zum Naturschutzgebiet Kesselrain

 

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Winterimpressionen am Bahnhof Hilders (Privatbesitz). An der neu gebauten Schutzhütte findet man reichlich Wegweiser und Informationen.

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Parkplätze und Radlerskulptur am Ende des Milseburgradwegs. Ein Schilderwald zur touristischen Infrastruktur, aber leider keine Bewirtung direkt am Radweg. Jenseits der Straße geht es weiter.

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Die ehemalige Rhönbahn endete nicht in Hilders, sondern führte weiter aufwärts über Batten und Thaiden nach Wüstensachsen. Die Relikte der Bahnstrecke mussten inzwischen einem Parkplatz weichen.

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Blick zurück Richtung Norden auf das alte Schotterbett, im Hintergrund Hilders.

Blick Richtung Süden: Der Radweg ist rechts neben der Trasse im Bildrand zu erkennen.

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Die Trasse Richtung Batten: Der Radweg nach Findlos und Batten wurde neu geteert. Es geht neben der Trasse aufwärts durch den Wald. Der leichte Anstieg ist gut zu fahren. Vor Findlos geht es wieder abwärts.

In Findlos biegt der Radweg links ab ins Tal, dann muss die B 458 überquert werden. Nochmal links fahren, dann rechts bergauf am Bahnhof Batten vorbei. (Wer hier an der B458 rechts abbiegt Richtung Brand, kommt über Reulbach zur Wasserkuppe)!

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Es geht kräftig aufwärts an der Mariengrotte vor bei auf einem neu gebauten Teilstück des Radwegs.

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Das Viadukt von Thaiden: 200 m lang, 6 Betonbögen - schade, dass es nicht in den Radweg einbezogen wurde. Die Bahntrasse wechselt hier auf die andere Talseite.

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Nach Thaiden hat der Radweg hat einige Steigungen zu bieten (Blick zurück Richtung Norden). Während der motorisierte Verkehr der Ulster folgt, müssen die Radler einige kräftige Steigungen hinnehmen!

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Abzweig nach Seiferts, geradeaus bergauf weiter nach Melperts.

Ab Melperts geht es wieder kräftig bergauf.

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Kräftiger Anstieg Richtung Wüstensachsen.....

während die B278 und die zugewachsen Bahnstrecke auf der anderen Seite im Tal verlaufen.

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Über die Kuppe geht es abwärts nach Wüstensachsen.

In Wüstensachsen mündet der Radweg unvermittelt auf die Bundesstraße. Dann links abbiegen Richtung Ortsmitte und Oberelsbach.

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In Wüstensachsen links abbiegen Richtung Oberelsbach (den Rhönradweg-Schildern folgen).

Nach dem Ort geht es wieder auf geteertem Weg Richtung „Lange Rhön“. Dies ist ein schöner Abschnitt des Radwegs!

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Bald erreicht man den Waldrand. Der Abschnitt wurde 2007 erneuert und ein Stück weiter bergauf asphaltiert.

Ab hier wird es ungemütlich: kräftig aufwärts auf Kies und Schotter! Hier wäre eine geteerte Oberfläche das Mindeste, damit der folgende Anstieg für einen größeren Teil der Radler ohne Schieben zu schaffen wäre.

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Die Landschaft entschädigt für die Mühe. Der Sendemast des Heidelstein taucht auf.

Der Blick zurück ins Tal

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Nach dem Anstieg geht es ein Stück am Waldrand entlang.

In der Ferne erkennt man die Kuppel der Wasserkuppe.

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Noch ein kurzes Stück Feldweg....

.....dann mündet der Weg auf die L 3395 (Wüstensachsen-Oberelsbach): 800 m über NN

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Nur ein kurzes Stück auf der Straße bergauf, dann biegt der Weg zur Ulsterquelle rechts ab.(Ulstertal-Radweg) Hier findet man Infotafeln zum Radweg und zur Region, sowie reichlich Wegweiser. Wer dem Rhönradweg folgen will fährt weiter Richtung Schornhecke und nach Oberelsbach.

Zur Ulsterquelle geht es rechts ab. Der Weg ist als Ulstertal-Radweg beschildert. Wir sind jetzt am Skilift am Rande des Biosphärenreservats Kesselrain.

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Nach kurzer Fahrt durch den Wald ist die Ulsterquelle erreicht. Im Frühjahr 2007 nach dem Sturm Kyrill zeigt sich ein Bild der Verwüstung:

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Die Stempelstelle und die Ulsterquelle sind von umgestürzten Bäumen zerstört worden.

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2008 ist die Ulsterquelle wieder "aufgeräumt", neue Bänke wurden angebracht.

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Die Landschaft der Hochrhön.

Hessischer Radfernweg R1 und Ulstertal-Radweg auf den Waldwegen am Heidelstein, die im Winter als Langlaufloipen dienen.

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Ein neu gestalteter Rastplatz an der alten Skihütte.

Die neue Hütte am Parkplatz Rotes Moor lädt zu einer Verschnaufpause (Montags Ruhetag).

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Nach Überqueren der B 278 erreicht man das Rote Moor. Hier endet (oder beginnt) der Ulstertal-Radweg.

Bald trennen sich die Wege nochmals: Der Hessische Radfernweg R1 führt links weiter Richtung Gersfeld (6 km), rechts geht es Richtung Wasserkuppe (4 km).

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Wir fahren den Abstecher zur Wasserkuppe. Mit geringer Steigung weiter aufwärts.

Das letzte Stück bis zum Flugplatz und Museum fährt man besser auf der Landstraße.



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