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Von Treffurt nach Heyerode (19 km)

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Start am alten Rathaus in Treffurt

Wir verlassen die Stadt in westlicher Richtung und folgen der Beschilderung des Werratalradwegs.

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An der Landesgrenze zwischen Hessen und Thüringen wird die alte Bahnlinie der Vogteier Bimmelbahn unterquert.

Etwas 2,5 km fahren wir nun auf hessischem Gebiet. Vorbei an einem alten Grenzhäuschen und Informationstafeln

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Wer den Spuren der alten Bahnlinie folgen will, muss nach dem Bahnhof in die Straße des Friedens abbiegen. Ein wunderschön restaurierter alter Turm erinnert an die Zeiten der Dampfloks.

Auf dem Bahndamm führt ein schmaler Weg durch das Naturschutzgebiet der Werra-Auen

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Auf dem Durchlass befinden sich Reste der alten Gleise, von Gras überwuchert.

Der folgende Einschnitt vor der Feldmühle ist unpassierbar und muss umgangen werden. Eine alte Brücke überspannt die Bahnstrecke. Leider dient sie wohl als Abwurf für Plastikmüll („Biotop“!)

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Über eine kleine Straße erreicht man die B250. Die überwucherte Bahntrasse führt auf der anderen Seite der Bundesstraße an der Feldmühle vorbei leicht aufwärts. Kurz darauf trifft man auf den Radweg.

Wer dem offiziellen Radweg gefolgt ist, muss bei Heldra vom Werratal-Radweg rechts abbiegen (beschildert!) und dem Unstrut-Werra-Radweg folgen. Der Weg ist zunächst asphaltiert, dann wird`s ein Feldweg.

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An der Feldmühle muss die B250 muss überquert werden, dann geht es auf die bewachsene Bahntrasse.

Die Beschilderung des Unstrut-Werra-Radwanderwegs

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Ruppiger Kiesbelag des Radwegs auf diesem (hessischen) Abschnitt.

Die ehemalige DDR-Grenze ist erreicht. Vorsicht beim Überqueren der Betonplatten des früheren Kolonnenweges!

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Infotafeln und eine weitere “Poller”-Variante auf Thüringer Seite

Befestigung nahe der ehemaligen Grenze.

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Ein alter Hektometerstein der „Bimmelbahn“ nahe der Grenze

Weiter aufwärts auf recht schmalem weg durch die Natur

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Die Wirren der Nachkriegsjahre und der Deutschen Teilung: Ein gepflegter Gedenkplatz erinnert an ein lange zurückliegendes Verbrechen.

Wir erreichen den ehemaligen Haltepunkt Normannstein mit Eisenbahnrelikten und Informationstafeln. Im Mai 2008 machte der Rastplatz einen vergessenen Eindruck.

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Eine alte Weiche

Nach einer kurzen Rampe bergauf erreicht man das alte Kalkschotterwerk Normannstein.

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Die verfallenen Anlagen wurden inzwischen abgerissen, das Verwaltungsgebäude restauriert (Privatbesitz!)

Zum Haltepunkt Normannstein

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Der folgende Wegabschnitt wurde freigeschnitten, der Weg ausgebessert.

Am Ortsrand von Wendehausen verlässt der Radweg die Bahntrasse: links abbiegen und den Wegweisern durch den Ort folgen.

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Am alten Bahnhof trifft man nach kurzem Anstieg wieder auf die Bahntrasse.

Über eine kleine Brücke führt der nun mit Verbundsteinen gepflasterte Weg zum Sportlerheim Wendehausen.

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Hier wurde eine neue Infotafel zum Radwandern in der Region aufgestellt.

Nicht verbessert wurde hingegen die Qualität des Radwegs: ungepflegt, Pfostensperren, unfallträchtige Reste der Befestigungen mitten auf dem Radweg (auch 2011 fast unverändert).

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Der geschütze Bereich des Bahndamms Wendehausen muss von den Radlern umfahren werden. Das Schild ist beschädigt, der Damm von Holzabfuhr benutzt. Man fragt sich, welchen Schaden hier ein Radweg anrichten könnte!

Steil bergab geht es neben der Bahntrasse entlang.

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Es geht ein kurzes Stück abwärts zum Bach, die Relikte der Bahntrasse sind zwischen den Bäumen gut zu erkennen.

Am Bach entlang geht es weiter unmerklich bergauf.

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An einem Querweg kurz vor Diedorf wieder eine Unterführung der parallel verlaufenden Bahntrasse.

Auf einem Wirtschaftsweg erreicht man Diedorf.

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Nach einem kurzen Anstieg ist man wieder auf der Bahntrasse. Es geht am alten Bahnhof von Diedorf vorbei (heute Wohnhaus).

Eine alte Schranke und eine Wasserbefüllanlage für die Loks sind noch vorhanden.

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Jetzt beginnt der neue Teil des Radwegs auf der Bahntrasse, breit ausgebaut mit glattem Asphaltbelag, auch für Rollstühle und Inline-Skater ein Genuss. Leider nicht pollerfrei und an der Straßenquerung der L2104 auch Drängelgitter mit den üblichen Unfahrungsspuren. Durch einen tiefen Einschnitt geht es weiter langsam bergauf.

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Mit der Gestaltung hat man sich Mühe gegeben: Ruheplätze, Infotafeln mit Blindenschrift

Der folgende Abschnitt teilen wir uns mit dem Anliegerverkehr, die überflüssige Klappsperre steht wohl meist offen. Wir erreichen das Viadukt von Heyerode!

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Ein imposantes Bauwerk mit tollem Ausblick in die Landschaft und über den Ort.

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Nach einer kurzen Fahrt weiter aufwärts endet der Ausbau an einer Abzweigung: Hier fehlte noch ein Wegweiser. Geradeaus führt die Bahntrasse direkt zum Bahnhof Heyerode. Dieser Abschnitt wurde bei unserem Besuch 2011 gerade weiter ausgebaut. Rechts bergab führt ein asphaltierter Weg zur L2104 nach Oberdorla und durch das Tor des Grenzhauses.

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Grenzhaus Heyerode

Bahnhof Heyerode, Gastronomie, Biergarten. 2008: täglich geöffnet 11-20 Uhr, kein Ruhetag!

Der Scheitelpunkt der Strecke bei 427 m über NN ist erreicht. Ab hier beginnt der neue Radweg auf der Bahntrasse, der 2011 fertiggestellt wurde. Ab hier ist die Strecke nicht asphaltiert.

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