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Südharz-Eisenbahn-Radweg (25 km)

 

Allgemeines zur Strecke:

Auf der Trasse der ehemaligen Südharz-Eisenbahn (SHE) führt ein Radweg von Walkenried nach Braunlage (rund 25 km). Die schon Anfang der 1960er Jahre stillgelegte Bahnstrecke führt mit gemäßigter Steigung von einer Höhe von 275 m ü. NN auf über 600 m und hinab nach Braunlage (550 m).

Die faszinierende Wald- und Berglandschaft ist so auch für den weniger geübten Radler zu bewältigen, auch wenn die Qualität des Radwegs teilweise doch sehr verbesserungswürdig ist. Auch die Beschilderung bekommt keine guten Noten, da die kleinen Schilder an wichtigen Abzweigungen leicht zu übersehen ist und insgesamt ein einheitliches Logo und die normierte Fahrradweg-Beschilderung fehlt. Als Erleichterung empfiehlt sich für Ortsunkundige, den GPS-Track auf sein Gerät zu laden (wenn man denn ein GPS-Gerät hat), wenn man nicht unnötig Zeit mit Suchen verbringen will..

Als Familienradweg ist der Schotter- und Splittbelag der Bergstrecke doch eher weniger geeignet und vor allem für Kinderräder mit ihren kleinen Laufrädern sind dies keine wirklich guten Voraussetzungen. Hier wäre nur ein Asphaltbelag wirklich hilfreich, wie man es ja auch bei der Bergstrecke des Mommelsteinradwegs (Thüringen) realisiert hat. Kritik ist auch an den Straßenquerungen (Kaiserweg und B4/B242) angebracht, wo die Autos und Motorräder mit hoher Geschwindigkeit vorbeifahren.

Der 2008 geschotterte Radweg endet dann auch am Parkplatz Kaiserweg, ab dort ist vorerst die alte Bahntrasse nicht befahrbar. Nach der Überwindung eines kurzen Anstiegs auf einem ruppigen Waldweg und anschließender kurzer Abfahrt, erreicht man dann wieder den Weg auf der Bahntrasse. Auch weiter Richtung Braunlage, an der Kreuzung mit der B4 ist ein kurzes Stück nicht ausgebaut.

Die landschaftliche Schönheit mit Ausblicken in die Bergwelt des Harz rechtfertigen dennoch die Empfehlung für diesen Radweg der sich am besten mit einem MTB/ATB befahren lässt.

Übersichtskarte:

Hinweis: Auf dem kleinen Höhenprofil links oben einen Abschnitt mit der Maus markieren, dadurch wird dieser Abschnitt des Tracks auf der Karte angezeigt.

Höhenprofil:

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Strecke mit Google Earth ansehen und Trackdownload:

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Bilddokumentation:

Der erste Teil der Strecke führt uns von Walkenried nach Wieda. Dieser Abschnittverläuft im Tal der Wieda leicht bergauf, im Ort Wieda selbst ist die Streckenführung etwas unübersichtlich, teils nicht besonders gut ausgebaut. Der Bereich des Kurparks muss auf der Straße umfahren werden, wenn man nicht durch den Park schieben will. Der zweite Abschnitt, die Bergstrecke bis Braunlage, verläuft großenteils auf der Bahntrasse durch eine einsame Waldlandschaft.

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Der Bahnhof der Staatsbahn und im Hintergrund der Bahnhof der Südharz-Eisenbahn: hier beginnt die Fahrt.

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Zunächst noch ausgezeichnete Beschilderung, es geht oberhalb des Bahnhofs in westlicher Richtung. Doch schon bei Erreichen des Naturschutzgebiets Priorteich kommt die erste Hürde: hier fehlt ein Wegweiser.

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Es geht rechts vorbei auf die alte Bahntrasse: ein Einschnitt, dort steht dann doch noch ein kleiner Wegweiser. Beim Verlassen des Waldes beginnt ein asphaltierter Abschnitt.

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Achtung die Reinigungtruppe, oder?!

Schurgerade geht es leicht bergauf.

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Am Mönchswald muss die Straße überquert werden, Vorsicht!

Auf den folgenden 2 km haben die Wurzeln der Bäume den Radweg in eine Holperstrecke verwandelt.

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Ein Kilometerstein, nicht mehr lesbar, zeugt von der Geschichte der Strecke.

An der Brücke über die Wieda (Sackfabrik) erreicht man den Ortseingang - ehemaliger Haltepunkt "Zündholzfabrik"

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Entlang der Straße

Wieder muss die Wieda überquert werden: die Brücke ist Anfang 2009 noch gesperrt. Man fährt etwas weiter Richtung Ortsmitte und biegt an der nächsten Brücke links ab. So sah es noch 2008 aus.

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Der Straße bis zur defekten Brücke folgen! Erst dort rechts ab auf die Trasse!

Auf der Bahntrasse bis zum Sportplatz.

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Etwas provisorisch mutet die Streckenführung schon an!

Der Sportplatz wird umfahren.

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Schließlich erreicht man das Kurhaus.

Etwas weiter rechter Hand der ehemalige Bahnhof Wieda.

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An den Felsen entlang der Wieda durch den Ort, auf der anderen Seite des Flusses verläuft die Straße

Die Häuser rücken näher heran, oberhalb erkennt man das Glockenhäuschen

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Das Glockenhäuschen, Ersatz für einen Kirchturm

Der Weg führt am Hang entlang

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Dann ist die Trasse überbaut und muss umfahren werden

rechts abbiegen auf einen schmalen Weg

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Das Geländer ist verrottet, ein wohl wenig gepflegter Abschnitt

Der Kurpark ist erreicht. Hier wechselt man am besten auf die Hauptstraße (schlecht beschilderter Abzweig, vor allem in Gegenrichtung)

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Schnell ist das Ortsende erreicht, dort findet man wieder eine ordentliche Beschilderung

Es geht links ab auf den Weg auf der alten Bahntrasse.

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