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Bahnradweg Rotkäppchenland (Teil 2): Von Ottrau nach Neukirchen (8,4 km)


Der Bergrücken zwischen Fuldatal und Schwalm liegt nun hinter uns und wir folgen der alten Bahnstrecke durch das Grenfftal. Aber noch immer haben wir einige Höhenmeter abwärts entlang des Flüsschens vor uns, denn die Grenff weist ein ordentliches Gefälle auf. Vorbei Bahnhof Ottrau (der eigentliche Ort liegt 2 km weiter westlich) führt die Strecke durch den Wald am Fuße des 394 m hohen Sebbel. Auf dem Gipfel des Berges befindet sich heute ein kleiner See an der Stelle, wo früher Steine gebrochen wurden. Die baufälligen Ruinen der alten Industrieanlagen und die liegen versteckt im Wald neben der Bahntrasse. Das Flüsschen Grenff mit seinem starken Gefälle war in früherer Zeit für die Region von großer Bedeutung, denn es trieb in seinem Verlauf zwischen dem Ottrauer Bergland und der Mündung in die (alte) Schwalm bei Loshausen 17 Mühlen an. An mehreren dieser alten Mühlen fährt der Radler im Verlauf der Strecke vorbei, während sich die Berg- und Waldlandschaft langsam in eine Wiesen- und Auenlandschaft verwandelt. Bis auf die kurze Umfahrung des Bahnhofsgeländes in Neukirchen bleibt der neue Radweg immer auf der alten Bahntrasse.

 

 

Hinweis: Auf dem kleinen Höhenprofil links oben einen Abschnitt mit der Maus markieren, dadurch wird dieser Abschnitt des Tracks auf der Karte angezeigt.

 

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Am hohen Bahnhofsgebäude vorbei führt die Strecke zu einem kleinen Rastplatz mit Infotafel.

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Durch einen tiefen Einschnitt am Waldrand entlang, erreicht man die Straßenquerung bei der Steinmühle. Auch dort ist ein kleiner Rastplatz entstanden.
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Der alte Kilometerstein erinnert an die Bahnstrecke. Weiter talwärts, kurz nach dem Forsthaus, überquert man die Zufahrt zur Lenzenmühle.

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Die Gebäude von Kleinropperhausen kommen in Sichtweite. Vom ehemaligen Haltepunkt ist nichts mehr zu sehen, eine Brücke wird überquert.

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Kerzengerade führt die Strecke zur Straßenquerung an der Schneidmühle. Auch hier gibt es keine Barrieren (Blick zurück)! Am Hang des Grenfftals entlang ereicht man die Gemarkung von Nausis.

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Am "Helmut-Reich-Platz" hat man einige Relikte der alten Bahnstrecke aufgestellt: Die Kilometrierungssteine standen im Abstand von 100 m neben den Schienen, die geraden links die ungeraden rechts. Sie geben die genaue Entfernung vom Bahnhof Bad Hersfeld aus an (Gesamtstrecke 59,8 km).

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Das Bahnhofgebäude ist gut erhalten und dient als Wohnhaus. Eine Bank mit herrlichem Ausblick über das Grenfftal nach Nausis verlockt zu einer Pause.

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Über eine hübsch restaurierte Brücke überquert man die Straße nach Immichenhain. In unzähligen Schleifen begleitet die Grenff den Radweg, vorbei an der Bruchmühle in Richtung Neukirchen.

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Im Frühjahr durch das blühende Grenfftal

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Vom Rande der Trasse aus beobachten uns einige hölzerne Gestalten. Die Zuschauer von Kurt Makowski. Kurz vor dem Bahnhofsgelände Neukirchen beginnt die 700 m kurze Umfahrung auf einer Fahrradstraße. Vorsicht, motorisierter Verkehr!

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Nach dem Gewerbegebiet, vorbei am alten Bahnhofsgebäude, muss die Bahnhofsstraße überquert werden. Die Kreuzung ist vorbildlich gestaltet.

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Nun geht es durch den Stadtpark. Ein Abstecher in die Altstadt bietet sich an, für hungrige Wölfe gibt es eine Gaststätte direkt am Radweg.
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