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Bahnradweg Rotkäppchenland (Teil 3): Von Neukirchen nach Treysa (13,4 km)


Der letzte Abschnitt des Radwegs Rotkäppchenland zwischen Neukirchen-Riebelsdorf und Schwalmstadt-Treysa wurde erst im Sommer 2013 fertiggestellt. Noch fehlt die Beschilderung, aber auch auf diesem Abschnitt wurden bereits die Infotafeln aufgestellt . Wie auf den vorigen Abschnitten gibt es auch hier keine Pfostensperren oder Drängelgitter, so dass Rollstuhlfahrer, Kinderanhänger, Tandems u.a ungehindert die Straßen überqueren können.
An der kritischen Kreuzung mit der Bundesstraße bei Zella regelt eine Bedarfsampel die Straßenüberquerung.
Rastplätze und Schutzhütten sind bisher nicht zu finden, aber die Arbeiten sind Ende 2013 ja noch nicht abgeschlossen (
Es ist mir nicht bekannt, ob derartige Einrichtungen geplant sind ). Ein Highlight ist der alte Bahnhof Ziegenhain Süd, der eine Gaststätte mit Biergarten beherbergt.
Der letzte Abschnitt des Radwegs verläuft bis zum Parkplatz in Treysa vollständig auf der alten Bahntrasse, ist in ganzer Länge asphaltiert und bietet keinerlei Schwierigkeiten. Es gibt keine nenneswerten Steigungen oder Gefälle (bis auf die Bahnbrücke in Teysa), die Strecke ist auch für Inlineskater, Familien mit kleinen Kindern oder untrainierte Radler gut geeignet (
An den Staßenkreuzungen ist natürlich Vorsicht geboten!). Vom Stadtpark Neukirchen aus erreicht man den Parkplatz in Treysa am Hasehügel nach  12,7 km, bis zum Bahnhof Schwalmstadt -Treysa und den Anschluss an den regionalen Bahnverkehr der Main-Weser Bahn sind es nur 600 m weiter.

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Wir verlassen Neukirchen in nordwestlicher Richtung, man kann hier noch der Beschilderung des R17 Richtung Loshausen folgen.

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Die Strecke führt am Waldrand oberhalb des Rückershäuser Fischteichs vorbei.

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Die Gemarkungsgrenze von Riebelsdorf ist schnell erreicht. Eine rostige, alte Brücke überquert die Trasse bei der Sängermühle

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Rechts neben dem Radweg steht eine bunte "Fischbank". Das Bahnhofsgelände von Riebelsdorf kommt in Sicht.

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Das Bahnhofsgebäude (Wohnhaus) versteckt sich hinter den Bäumen, hier beginnt neueste Abschnitt des Radwegs. Eine Infotafel steht schon auf dem Bahnhofsgelände.

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Beim Blick zurück erkennt man am Horizont gerade noch die Berge, die wir auf unserer Fahrt überquert haben. Weiter geht's über eine neue Brücke.

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Die Kreuzung mit der Kreisstraße 111 wurde in schon bekannter Weise ohne Sperren gestaltet. An Geländern hat man nicht gespart!

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Schnurgerade geht es zum Haltepunkt Zella. Die alten Silos und Verladeeinrichtung stehen noch neben der Trasse (Blick zurück), ein Bahnhofsgebäude gabt es nicht, nur eine Bahnhofsgaststätte 100 m weiter südlich.

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Ene Bedarfsampel regelt die gefährliche Kreuzung mit der Bundesstraße 254. Jenseits der Lagerhäuser führt die Strecke durch die Felder am Rande der Schwalm. Zwei flache Senken befinden sich an den Stellen, an denen sich früher zwei eiserne Flutbrücken befanden.

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Am Ortsrand von Loshausen muss der vielbefahrene Zubringer zur Bundesstraße überquert werden. Dann erreicht man die Brücke über die Schwalm. Von hier aus hat man einen schönen Blick in den Schlosspark und auf einen eisernen Steg. Und hier mündet auch die Grenff, die uns so lange begleitet hat, in die Alte Schwalm.

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Nach kurzer Fahrt erreicht man einen Rastplatz. Dort hat man eine alte Ampelanlage zur Erinnerung an die Bahnstrecke aufgestellt. Eine Tafel informiert über die Geschichte des Bahnradwegs. Hier kreuzt auch der Schwalmradweg unseren Weg.

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Eine Märchenskulptur wacht über den Radweg. Der Bahnhof Loshausen versteckt sich hiner einer Hecke.

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Völlig eben erscheint die Strecke Richtung Ziegenhain, nur dort, wo sich eine kleine Flutbrücke befand durchquert man nun eine Senke.

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Noch eine Straßenüberquerung in Ziegenhain, dann erreicht man den ehemaligen Südbahnhof. Zeit für eine Rast im Biergarten? 

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An den riesigen Silos eines Lagerhauses vorbei und wieder über eine Straße. Vor Treysa dann noch einmal ein tiefer Einschnitt.

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Und wieder kerzengerade durch die Landschaft bei Ascherode. An der nächsten Straßenkreuzung ist der Ortsrand von Treysa erreicht. Dichte Vegetation begleitet die Trasse in einer Linkskurve Richtung Bahnhof.

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Noch eine Brücke, dann ist das Ende des Radwegs am Parkplatz Hasehügel erreicht. Ein kurzes Stück Fahrradstraße, dann über die Brücke zum Bahnhof - oder in die Altstadt von Treysa.
 


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