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Werratal-Radweg Teil 3: Von Mihla nach Schwebda und Eschwege




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Am Wehr in Mihla

In mehreren großen Schleifen folgt der Radweg dem Verlauf der Werra. Über die Brücke in Mihla auf die andere Flussseite und ein kurzes Stück neben der L 1017 entlang (beschildert), dann biegt man rechts ab. Vorbei am Freibad und der Kiesgrube führt der Radweg abseits der Straße nach Ebenshausen. Dort, an der markanten Fahrradbrücke, erreicht wieder die alte Bahntrasse. Richtung Frankenroda beginnt der asphaltierte neue Radweg auf der Trasse.

 

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Blick auf Ebenshausen, die neue Strecke führt nicht über die Brücke , sondern bleibt am linken Flussufer. Die Wegweiser in Ebenshausen auf der anderen Seite sind schon veraltet.

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Die asphaltierte Strecke Richtung Frankenroda - im März liegen noch die Schneereste auf den Feldern. Vor uns erscheint die neue Brücke über die Werra  - auf den alten Fundamenten.

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Gut gemacht, ein tolles Bauwerk!

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Weniger gut sind die Sperren, kaum fertig, schon Umfahrungsspuren! Vorbei am Bahnhof Frankenroda (Privathaus), weit außerhalb des Ortes.

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Eine langezogene Kurve - dann ist die Ausbaustrecke leider schon wieder zu Ende.

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Durch eine eindrucksvolle Landschaft an den Falkner Klippen entlang, eng an der Werra entlang, erreicht man das Ausflugsziel Probstei-Zella, ein guter Platz für eine Rast. Vom Kanu aus blickt man auf die Felshänge. Dann geht es weiter in den Ort Falken, am Ortsende die Pfeiler einer Werrabrücke und die alte Trasse der Eisenbahn am Ortsausgang.

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Etwas weiter Richtung Treffurt kommt man am Bahnhof Falken vorbei, dann benutzt der Radweg wieder die ehemalige Bahnstrecke: links halten, frei für Radler!

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Vorbei an Schrebergärten erreicht kommt Treffurt in Sicht, hoch über der Stadt die Burg Normannstein. Ein Blick in die Gassen der alten Fachwerkstadt lohnt sich, Gelegenheit zu einer Pause.



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Bild oben: der alte Bahnhof, hübsch restauriert.

Rechtes Bild: das alte Rathaus mit Gaststätte.

 

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 Ab Treffurt folgen wir ein kurzes Stück bis kurz vor Heldra dem Bahntrassenradweg der Linie Treffurt-Mühlhausen, der einen Abstecher bis Heyerode auf jeden Fall wert ist. Der Radweg überquert bald nach dem Ort die hessisch-thüringische Grenze. Die alte Bahnstrecke nach Mühlhausen wird unterquert.
 

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Geradeaus weiterfahren nach Heldra! Rechts geht es auf der Bahntrasse nach Heyerode.

In Heldra knickt die Strecke wie der Fluss fast rechtwinklig nach Norden ab, durch die Felder erreicht man den Bahnhof Großburschla.

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An der Einmündung rechts auf die L 2110, dann gleich wieder links entlang der alten Bahntrasse nach Altenburschla (der Beschilderung folgen). Das Schotterbett und die alten Kilometersteine sind noch gut zu sehen.

Durch Altenburschla der Beschilderung folgen, am nördlichen Ortsende beginnt ein weiterer kurzer Abschnitt auf der Bahntrasse ....

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.... leider recht nahe an der viel befahrenen Bundesstraße 250. Kurz vor Wanfried endet der Bahntrassenradweg, die Weiterfahrt nach Frieda ist gut beschildert.

Vorbei an dem Radlerdenkmal am Hafen in Wanfried und weiter entlang der Werra kann man abseits vom Verkehr die Landschaft genießen.

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Der alte Bahnhof Frieda ist heute Wohnhaus, der Gleisbereich aber noch gut erkennbar.

In Frieda muss man sich entscheiden: Wer nach Eschwege will, kann hier auf die linke Werraseite wechseln und der Beschilderung nach über die Felder weitab vom Autoverkehr nach Eschwege fahren. Wer mit der Deutschen Bahn weiter fahren will, hat am neuen Bahnhof Eschwege (Stadt) oder am Haltepunkt Eschwege-Niederhone Anschluss an die Regionalzüge nach Göttingen oder Bebra (zur Bahnstrecke Fulda-Kassel). Der ehemalige Bahnhof Eschwege-West (Oberhone) ist nicht mehr in Betrieb.

Wer weiter an der Werra entlang Richtung Norden will, sollte in Frieda der alten Bahnstrecke nach Schwebda folgen: Die B 249 muss überquert werden, dort beginnt wieder ein kurzer Bahntrassenradweg.

 

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Am alten Schotterbett entlang führt der Radweg nach Meinhard-Schwebda

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Der Zug der Zeit”, ein Denkmal für die Eisenbahn in Schwebda. Teilweise liegen noch die alten Schienen.

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Noch besser versteckt sind die Relikte der alten Bahntrasse, die direkt unterhalb des Schlosses vorbeiführt. Folgt man der K11 Richtung Kella, stößt man auf die Lager einer alten Bahnbrücke, kurz vor dem alten Bahnhof Schwebda. Nach der Brücke rechts den Feldweg in den Wald folgen, bald vor dem imposanten burgartigen Tunneleingang des Friedatunnels. Diese ehemalige Bahnlinie gehörte zur so genannten Kanonenbahn durch das Eichsfeld.

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Halb versteckt im Wald liegt Schloss Wolfsbrunnen, kein Original aus dem Mittelalter, sondern erst vor etwa 100 Jahren erbaut und heute als Hotel genutzt.

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Das Westportal des Friedatunnel oder auch Dachsbergtunnel. GPS: N51 12.343 E10 06.300

Der Tunnel ist verschlossen und teilweise verschüttet, eine Begehung ist nicht möglich, es gibt keine Wartungstüre, lediglich Öffnungen für die Fledermäuse und Entwässerungskanäle!

 


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