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Langensalzaer Kleinbahn (Bad Langensalza - Haussömmern) 26,9 km

 

Allgemeines zur Strecke:

In Bad Langensalza (Thüringen) beginnt ein weiterer Radweg auf einer “vergessenen Bahnlinie”, der Trasse der Langensalzaer Kleinbahn, nach Kirchheilingen und Haussömmern. Die Strecke wurde 1913 (Bad Langensalza – Kirchheilingen) bzw.1923 (Kirchheilingen – Haussömmern) eröffnet und  1967 bis 1969 abschnittsweise stillgelegt.

Die gesamte Trasse von etwa 26,9 km ist befahrbar, mit Ausnahme der überbauten Abschnitte in den Ortschaften. Der Radweg besteht seit 1995, die Oberfläche hat meist Feldwegcharakter, teils mit Kies und Schotter ausgebessert. Der erste Abschnitt von Langensalza nach Thamsbrück (ca. 3,5 km), der Teil des Unstrutradwegs ist, wurde asphaltiert (2009). Insgesamt machte der Weg - bis auf den kurzen ersten Abschnitt -  einen vergessenen Eindruck. Im Sommer 2007 fanden wir den Abschnitt wenigstens gemäht vor, die Wegweiser waren überwiegen noch vorhanden. Auch der Abschnitt vor Kirchheilingen und von dort nach Tottleben wurde inzwischen asphaltiert, allerding ist die Fahrbahn relativ schmal. Der Rundkurs von Bad Langensalza über Haussömmern und zurück über Bad Tennstedt und dann an der Unstrut entlang ist jedenfalls empfehlenswert, denn er vermittelt einen Eindruck von dieser Thüringer Landschaft abseits der großen Touristenwege. Der Abschnitt durch das Naturschutzgebiet vor Nägelstedt gehört zu den landschaftlich schönsten Strecken an der Unstrut.

Der Bahntrassenradweg bietet sich auch für die Radler an, die von Bad Langensalza weiter nach Sömmerda fahren wollen. Der Abschnitt der Bahnstrecke von Haussömmern zum Anschluss an die Bahnlinie in Greussen wurde jedoch nie gebaut.

Von Bad Langensalza aus verläuft der Unstrut- Radweg auf der alten Trasse bis Thamsbrück, dann biegt die Route vom Fluss ab Richtung Großwelsbach.

Inzwischen wurde auch die Beschilderung durch normgerechte Wegweiser verbessert. Von der Innenstadt folgt man der B 84 Richtung Sondershausen und biegt noch vor dem Ortsende in die Gutbierstr. rechts ab (am Jüdenhügel). Am Badewäldchen erreicht man den Unstrutradweg, dort stehen Wegweiser nach Thamsbrück und Mühlhausen. Markanter Richtungsweiser sind die Türme der Heyl-Mühlen, die auf der anderen Seite der Trasse liegen. Hier befindet sich der Prellbock, hinter dem die abgebaute Strecke beginnt.

Streckenverlauf :

Bad Langensalza– ehem. Bhf. Merxleben – Thamsbrück – Großwelsbach – Kleinwelsbach – Kirchheilingen – Tottleben - Bruchstedt - Haussömmern
 

  Übersichtskarte

 

Hinweis: Auf dem kleinen Höhenprofil links oben einen Abschnitt mit der Maus markieren, dadurch wird dieser Abschnitt des Tracks auf der Karte angezeigt.

Höhenprofil:

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Streckenprofil von Langensalza bis Haussömmern: Als Bahntrassenradweg natürlich ein flaches Profil ohne nennenswerte Steigungen. Von Bruchstedt nach Haussömmern ca. 2,5 % Steigung

 Strecke mit Google Earth ansehen und Trackdownload (Rundkurs):

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Die Strecke:

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Bad Langensalza hat eine Jahrhunderte alte Geschichte und eine bemerkenswerte Altstadt, die aufwändig saniert wurde.

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Das Logo des Unstrutradwegs. Versteckt hinter den Blättern: die früheren Wegweiser der Strecke. Badewäldchen 1,7 km

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Die neuen, normgerechten Wegweiser, hier nahe des Badewäldchens am Umstrutradweg. Hier beginnt die asphaltierte Strecke bis nach Thamsbrück. Auch die Pfostensperren hat man nicht vergessen, leider.

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Der Prellbock (im Sommer nicht zu sehen da zugewachsen) markiert das Ende der noch bestehenden Bahnstrecke, die zu den Heyl-Mühlen führt.

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Die neu asphaltierte Strecke führt durch den Wald, eine Brücke überspannt den Einschnitt der Trasse.

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Noch hält das alte Bauwerk. Die Landschaft öffnet sich.

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Die Bundesstraße 84 (Sondershäuser Straße) muss überquert werden, der Radweg versetzt nach rechts.

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Nach der Straßenüberquerung geht es am Gelände des ehemaligen Bahnhofs von Merxleben vorbei, die Ruine des Bahnhofgebäudes wurde inzwischen abgerissen.

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Vorbei an einem alten Denkmal zur Erinnerung an die Schlacht bei Langensalza 1866 - und vorbei am alten Mühlenspeicher.

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Die schön asphaltierte Trasse des Unstrutradwegs, kerzengerade in Richtung auf den Fluss. Und die lästigen Auffahrsperren mit Markierung auf der Fahrbahn.

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Brücke über einen Entwässerungsgraben. Wir nähern und der neuen Unstrut-Brücke.

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Eine moderne Metallkonstruktion.

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Die alten Brückenlager sind rechts noch zu erkennen. Vor Thamsbrück mündet der Radweg auf eine asphaltierte Straße.

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Die zugewachsene alte Bahntrasse verläuft daneben, kaum noch als solche erkennbar. Die neuen Wegweiser sind aber nicht zu übersehen.

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Die kleinen Schilder am Ortseingang von Thamsbrück übersieht man leicht zwischen Bäumen. Besser ist da der alte Kilometerstein: Es geht rechts ab!

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Am alten Bahnhof Thamsbrück liegen noch Gleise. Wir folgen nicht den Wegweisern des Unstrutradwegs, sondern der Trasse entlang der L 1031.



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