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Kegelspielradweg 2 - Von Steinbach nach Wenigentaft

 

Bilddokumentation der Strecke:

 

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Dann folgt die erste Umfahrung: der Einschnitt wurde aus Naturschutzgründen nicht in den Radweg eingebunden. Freude für die Naturschützer, etwas anstrengend für die Radler. Insbesondere für Kinder und Rollstuhlfahrer ist etwas mühsam. Dafür folgt bald die Belohnung in einer flotten Abfahrt Richtung Großentaft!

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An der Straße nach Körnbach geht es wieder auf die Trasse. Der Blick zurück zeigt die Umgehung des Einschnitts und die Steigung.

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Leicht abwärts fahrend erreicht man die neu gebaute Brücke an der L3171 Richtung Leimbach. Ein Stück verläuft die Trasse parallel zur Landstraße.

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Dann wieder eine kurze Umfahrung mit kräftiger Steigung (Naturschutz). Als “Belohnung” zwei Ruhebänke mit herrlicher Aussicht ins Tal. Die K145 (Malges-Leimbach) unterkreuzt die alte Trasse, dann noch eine kurze Umfahrung. Durch einen breiten Einschnitt führt der Radweg weiter aufwärts Richtung Leibolz.

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Der Bahnhof Leibolz, ehemaliger Scheitelpunkt der Strecke, ist erreicht: 359,860 m über NN! Wieder ein Rastplatz mit Schutzhütte.

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Nach dem Bahnhofsgelände müssen die Zufahrt zum Raiffeisen-Lager und die Großentafter Straße überquert werden. Auch der folgende Einschnitt wurde nicht als Radweg ausgebaut, die Umfahrung führt ein kurzes Stück recht kräftig aufwärts parallel zur alten Trasse. Dann erreicht man den jetzigen Scheitelpunkt der Strecke bei rund 370 m über NN.

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Nach der Kreuzung mit der K147 nach Ufhausen geht es bergab, zunächst neben, nach dem Einschnitt wieder auf der Trasse. Vorbei an den Löwenzahn-Wiesen mit Blick auf die “Kegel”. Aufpassen bei der Überquerung der L3170 (Leibolz - Großentaft)!

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An einem Einschnitt bei Großentaft ist ein kleiner Rastplatz entstanden. Hier verlief die alte Reichsstraße “Antsanvia” von Frankfurt nach Leipzig. Danach kreuzt der Radweg auf einer neu gebauten Brücke die L3173

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Ein kleiner Einschnitt, dann muss die L3170 (Rasdorfer Straße) überquert werden.

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Vorbei am Bahnhof Großentaft, der vom jetzigen Besitzer sehr schön renoviert wurde und einem Waggon, der noch renovierungsbedürftig ist.

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Nach dem Bahnhofsgelände verlässt der Radweg die alte Trasse wieder und folgt ihr parallel Richtung Treischfeld

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Noch einmal wechselt der Radweg die Seite, dann knickt er vor dem Bahnhof Treischfeld links ab. Sofort wieder rechts abbiegen, am Bahnhof vorbei. (hier fehlt noch ein Wegweiser)

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Nur ein ganz kurzes Stück geht es nochmal auf die Trasse, dann links davon durch die Felder. Der Soisberg, der höchste der Hessischen Kegel mit 630 m Höhe, grüßt herüber. Der Aussichtsturm ist weithin zu erkennen.

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Die K159 nach Grüsselbach wird überquert. Rechts neben der Trasse geht es abwärts Richtung Buchenmühle. An der Abzweigung nach Soisdorf und zur Buchenmühle (Privathaus) nutzt der Radweg wieder die Bahntrasse.

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Noch einmal geht es durch einen Einschnitt, dann die letzte Straßenkreuzung. Die Brücke über den Grüsselbach ist erreicht. Wir befinden uns an der Landesgrenze Hessen/Thüringen.

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Während die zugewucherte Trasse geradeaus weiter nach Wenigentaft verläuft, verlässt der Radweg über eine Rampe die alte Bahnstrecke. Hier ist ebenfalls ein Rastplatz mit Schutzhütte entstanden. Unter der Brücke hindurch führt der Radweg nach Grüsselbach und Rasdorf ("Point Alpha"). Dieser Abschnitt wurde ebenfalls erneuert und (bis auf einen kurzen sensiblen Bereich) asphaltiert. Was noch fehlt ist eine Anbindung über Rasdorf zurück nach Hünfeld.

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Ende des Bahntrassenradwegs! Noch 1 km bis Wenigentaft und zum Ulstertal/Rhönradweg und zum Oechsenradweg. Den Wegweisern folgen, dann am Ortseingang links abbiegen durch den Ort und an der markanten Kirche vorbei zum alten Bahnhofsgelände.


Das Konzept des Kegelspielradwegs erscheint insgesamt schlüssig. Aufgrund des Asphaltbelages auf der gesamten Strecke ist die Benutzung auch für Inlineskater möglich. Die Sperren sind gut passierbar, unfallträchtige Pfostensperren, wie an den älteren Bahntrassenradwegen in Hessen, gibt es keine.

Kritikpunkte sind die offenbar nicht vermeidbaren Umgehungsstrecken an den beschrieben Einschnitten, die doch zu nennenswerten Steigungen geführt haben und für einige Benutzer problematisch sein könnten. Der Alltagsradler wird aber keine Probleme mit diesen Abschnitten haben.

Wenig romantisch ist auch die Streckenführung zwischen Großentaft und Treischfeld, wo zusätzlich ein Wirtschaftsweg entlang des Radwegs angelegt wurde. Offensichtlich waren die zu schaffenden Ausgleichsflächen für die Bahntrassennutzung finanziell nicht vertretbar.

Bedauerlich ist auch, dass kein einziges Bahnhofsgebäude für die Öffentlichkeit nutzbar ist, sei es als “Kneipe” oder als “Fahrradhotel”. Es gibt bis auf den alten Waggon bei Burghaun keine Bewirtschaftung/Biergarten direkt am Radweg. Vielleicht gibt es in Zukunft durch rege Nutzung des Radwegs noch Initiativen?

Eine bessere Anbindung bundesland-übergreifend zum Bahnhof Wenigentaft abseits der Autostraße wäre wünschenswert. (Die Beschilderung ist zwischenzeitlich vorhanden, die Wegweiser sind stellenweise etwas klein). Man könnte sich die Nutzung des alten Bahnhofsgeländes und des Gebäudes der Oechsenbahn für die Gastronomie vorstellen, bevor dieses originelle Bauwerk komplett zerfällt.



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