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Von Fürstenhagen nach Großtöpfer

     
 

In Fürstenhagen verlief die Trasse in einer Spitzkehre. Hier befand sich die höchst gelegene Station mit 491 m über NN, danach ging es mit 5% Gefälle abwärts nach Dieterode und Krombach.

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Der alte Bahndamm“: Nach dem Abzweig von der L 2023 ist der Weg wieder gut befahrbar und beschildert, eine Hinweistafel informiert zur alten Bahnlinie.

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Der alte Bahnhof von Fürstenhagen mit seinem charakteristischen Wasserturm taucht auf

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Hier befindet sich heute ein Informationszentrum zur Bahnlinie und zum Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal. Vom Turmmuseum aus hat man einen herrlichen Blick über die Landschaft.

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Zurück auf dem Bahndamm zweigt die Strecke rechts ab (Spitzkehre)- Blick zurück zum Bahnhof.

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Talwärts mit 5% Gefälle.

Wem das zu ruppig ist, der kann auch auf der Straße abwärts fahren und an der nächsten Brücke wieder auf die Trasse abbiegen: aufpassen, Schranke!

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Unter der Brücke durch erreicht man bald den alten Bahnhof Dieterode, schön renoviert und als Wohnhaus genutzt

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Dann wird die Oberfläche sehr ruppig. Von einer kleinen Brücke kann man weit ins Tal hinunter schauen.

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Der ausgefahrene Weg zeigt, dass hier bisweilen auch Autos lang fahren

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Der Raum unter der Brücke dient als Grillplatz

Bald stößt man auf eine Brücke über die L 2026. Hier ist die Trasse nicht fahrbar und man biegt kurz links ab, dann gleich wieder rechts auf einen geteerten Weg zum Bahnhof Krombach.

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Nach dem Bahnhof Krombach wird es abenteuerlich: Eine verschüttete Brücke, die in einem Einschnitt verlaufende Trasse ist zugewachsen.

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Mit etwas Mühe entlang der Trasse und über ein Feld kommt man schließlich wieder auf die alte Bahnstrecke, hier mehr ein Saumpfad.

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Viel Gestrüpp, einsame Landschaft, kein Weg, keine Straße in der Nähe. Kurz vor Ershausen verbreitert sich der Pfad zum Feldweg auf der Trasse.

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Die zugewachsene Bahnlinie führt geradeaus weiter, wir umfahren die Strecke durch den Ort. Der Durchlass in Ershausen ist erhalten geblieben.

Der renovierte Bahnhof Ershausen.

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Dahinter fristen einige Trimmgeräte und ein altes Schienenpaar ihr trauriges Dasein. Die Handläufe sind aus Edelstahl, hier soll sich der gesundheitsbewußte Bürger fit halten, eine Übungsanleitung steht auf der verblichenen Tafel.

Noch ein kurzes Stück, dann endet die Trasse an der L 1007 .

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Ein asphaltierter Weg führt Richtung Großtöpfer.

Nur ein kurzes Stück auf der Straße, dann ist der Bahnhof Großtöpfer erreicht.

Hier endete die Bahnlinie, nachdem das Frieda-Viadukt 1945 gesprengt war. Für die Rückfahrt nach Heiligenstadt kann man die Straße (L1007 und 1006) über Martinfeld und Flinsberg benutzen. Nach meiner Erfahrung war nicht viel Autoverkehr, allerdings ist die Steigung hinter Martinfeld nicht ganz ohne. Belohnt wird man durch eine tolle Abfahrt vom Scheitelpunkt hinter Flinsberg bis zum Ausgangspunkt.



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