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Haunetalradweg (2): Von Hünfeld nach Bad Hersfeld (30 km)

 

Allgemeines zur Strecke:

In Hünfeld setzt sich der Haunetalradweg als Teilabschnitt des Hessischen Regionalradweges "Waldhessen R12" fort. Die Beschilderung "Haunetalradweg" findet man noch bis zur Kreisgrenze Hünfeld/Bad Hersfeld bei Rothenkirchen. Danach ist nur noch der R12  beschildert.

Für die Durchfahrt durch die Stadt Hünfeld gibt es zwei Optionen: Entweder entlang der B84 und stadtauswärts Richtung Kegelspielradweg (für die Weiterfahrt auf dem Kegelspielradweg empfohlen), oder entlang der haune über Hünhan nach Burghaun landschaftlich reizvoller).

Die Beschilderung ist meist gut und entspricht der Norm. Wer an der Haune entlangfahren will und Hünfeld umgehen will, muss  nach den Tankstellen und vor der Eisenbahnbrücke die B84 nach links überqueren (Vorsicht,viel Verkehr). Man fährt auf asphaltiertem Weg/Straße an der Bahnstrecke entlang. Der Straße bis zur Brücke am Raiffeisengebäude folgen, ab dort ist es gut beschildert. Richtung Hünhan/Burghaun fahren.

In die Stadt geht es am geradeaus an der Straße entlang bis zum "Kegelspiel-Kreisel", immer geradeaus der Beschilderung folgen bis zum Ortsausgang.

Streckenverlauf dieses Abschnitts:

Hünfeld (Anschluss Kegelspielradweg) – Gruben - Burghaun – Rothenkirchen – Rhina (Neukirchen) – Mauers – Müsenbach – Odensachsen – Hermannsspiegel – Oberhaun – Hauneck – Bad Hersfeld.

Streckenlänge dieses Abschnitts: 30 km

Höhenprofil:

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Bilddokumentation und Streckenbeschreibung:

 

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Die innerörtlichen Radwege haben ihre Tücken: Vorsicht an den Straßenkreuzungen (hier der Abzweig der B84 nach Rasdorf), man wird schnell von Rechtsabbiegern übersehen. Die Radwege an der Hersfelder Straße sind auf dem Gehweg angelegt, zu eng und zusätzlich durch Hindernisse und Parkbuchten gefährlich. Parkometer und Straßenlaternen stehen auf dem Radweg.

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Am Industriegebiet wird es besser, es geht auf glattem Asphaltbelag vorbei am Abzweig zum Kegelspielradweg.

Achtung: Streckenänderung wegen der neuen Umgehungsstraße! (Bilder folgen)

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Nach Gruben geht es auf der wenig befahrenen  Straße bergab: kleiner Wegweiser R12

Von Gruben nach Burghaun ist der Radweg auf dem Gehsteig beschildert. Die Strecke ist recht holprig ashaltiert. An der B27 rechts abbiegen.

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Entlang der Bundesstraße nach Rothenkirchen. Vorsicht vor Rechtsabbiegern zum Parkplatz und  Supermartkt!

Die Beschilderung ist recht unorthodox angebracht. Auch ein alter Wegweiser des ehemaligen Kegelspielradwegs ist noch vorhanden.

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Ordentliche Beschilderung bei Rothenkirchen.  Die "Inlinerstrecke" beginnt.

Auf einer breiten Trasse geht es am Salzborn vorbei.

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An der Sennhütte rechts Richtung Unterstoppel (K47) .....

...und gleich wieder links auf den Waldweg. Ein leichter Anstieg liegt vor uns.

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Wenn es nicht nass ist, kann man hier gut langfahren, für Rennräder ist das nichts!

Hier fehlt ein Schild: links abwärts wieder neben die B27

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Wirklich schön ist der Radweg entlang der B27 nicht. Besser wäre es an der Haune entlang, aber da gibt es keinen Weg.

Ein alter Stein an der B27 Cassel/Fulda

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Am Rastplatz bei Rhina muss die B27 überquert werden: reichlich Lasterverkehr nachdem die Sperrung wieder aufgehoben wurde - gefährlich!

Die Haune ist hier schon recht breit.

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Hier gibt es mögliche Routen: vor der Brücke rechts nach Neukirchen oder über die Brücke nach Rhina und dort rechts abbiegen. Die letztere Variante führt über einen nicht asphaltierten Weg.

 

Wir fahren die zweite Variante: der Wegweiser ist vom Baum verdeckt, rechts abbiegen.

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Der nächste Wegweiser ist verdreht: links abbiegen auf den Feldweg.

Etwas holpriger Radweg mit etlichen Schlaglöchern durch die Felder

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An der Haunebrücke treffen wir wieder auf die Variante des Radwegs über Neukirchen.

Den Wegweisern nach Mauers folgen, am Sportplatz vorbei

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Auf der wenig befahrenen Straße geht es nach Mauers und Müsenbach.

An der Bahnbrücke vor Odensachsen gibt es wieder zwei Varianten: rechts durch den Ort (asphaltiert) oder links der Haune am waldrand entlang (Feldweg, schöne Landschaft).

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Nach Odensachsen  muss man über die Haune: die Holzbrücke wurde repariert, die Rampe ist ebenfalls neu.

Zusammentreffen mit der zweiten Variante, der Durchgang ist manchmal überflutet.

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Vor Hermannspiegel muss man in einer Schleife über die Bahnbrücke....

....da der alte Übergang beseitigt wurde.

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Nach Hermannspiegel folgt eine schöne Strecke auf dem ruppigen Feldweg mit Splittbelag.

Vor Oberhaun ist der Weg wieder geteert. Auf der Nebenstraße geht es weiter nach Hauneck.

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An der Schranke in Hauneck links abbiegen. Im  Ort Pflasterstraße!

Im nächsten Abschnitt etwas mehr Berufsverkehr der Anwohner.

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Dann rechts ab den Schildern nach, wir sind kurz vor Bad Hersfeld.

Dieses Loch unter der Autobahn durch erspart uns den Anstieg nach Johannesberg.

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Durch eine alte Allee vorbei an Lagern der Internethändler. Die Wurzeln der Bäume haben den Teer angehoben, aufpassen!

Über die Straße, rechts halten und dann links  unter der Brücke durch an der Fulda entlang

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Hier teilt sich der Weg: Der R12 biegt in die Innenstadt ab, der R1 und R7 führt geradeaus an der Fulda entlang.

Wer den Abzweig verpasst hat, kann noch hier über den Steg in die Innenstadt von Bad Hersfeld fahren.

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Die Haunemündung in die Fulda ist erreicht.

Der R1 führt weiter Richtung Norden.  Der Anschluss vom Bahnhof Bad Hersfeld zum Solztalradweg ist fertiggestellt. Wer diesen Abschnitt nutzen will, muss zum R1 über die Sondershäuser Brücke abbiegen oder den Umweg durch eine schöne Landschaft zum Gut Oberrode und von dort nach Ludwigsau-Friedlos fahren (siehe Solztalradweg).

Fazit: Dieser Abschnitt des R12/Haunetalradwegs verläuft überwiegend  auf bereits vorhandenen Wegen. Die Beschilderung "Haunetalradweg" endet an der Kreisgrenze nach Bad Hersfeld. Die Qualität und Streckenführung bieten noch erhebliches Verbesserungspotential, wenn die schöne Landschaft entlang der Haune für die Radler erschlossen werden soll.



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