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Von Hanau nach Wächtersbach auf dem R3 (42,5 km)

 

Hanau ist der Ausgangspunkt für die Fahrt auf der südlichen Schleife des "BahnradwegHessen" zum südlichen Ende des Vogelsberger Südbahnradweg in Wächtersbach. Beide Einstiegspunkte bieten gute Möglichkeiten zur Anreise mit der Bahn. Die Regionalbahn begleitet die gesamte Strecke, so dass müde Radler in den größeren Orten auf den Zug umsteigen können. Die gesamte Strecke von 42,5 km ist Teil des Hessischen Radfernweg R3. Die Beschilderung ist sehr gut, nur wenige Schilder sind etwas ungünstig plaziert. Trotz einer abschnittweise etwas "zackigen" Wegführung ist die Strecke nur unwesentlich länger als die Fahrt über die Fernstraßen (Autobahn A66, 39 km). Die Strecke ist flach, ohne Steigungen und führt immer im Kinzigtal durch Wälder, Auen und Wiesen. Streckenweise kommt man der Autobahn etwas nahe, dann geht es wieder durch reine Naturlandschaften. Bis auf wenige kurze Abschnitte ist die Route frei von Autoverkehr, auf landwirtschaftliche Fahrzeuge ist manchmal zu achten! Leider sind einige nicht asphaltierte Abschnitte vorhanden, so dass keine durchgängige Inliner-Eignung gegeben ist (evtl.. Umfahrung möglich).

Hinweis: Auf dem kleinen Höhenprofil links oben einen Abschnitt mit der Maus markieren, dadurch wird dieser Abschnitt des Tracks auf der Karte angezeigt.

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Übersichtskarte und Höhenprofil des Abschnitts Hanau - Wächtersbach

Strecke mit Google Earth ansehen und Trackdownload:

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Streckenbeschreibung und Bilddokumentation:

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Das Logo des BahnradwegHessen befindet sich sowohl auf den Schildern mit den Höhenangaben als auch als Einschub an den Wegweisern

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Der Empfang in Hanau Hbf. ist nicht gerade fahrradfreundlich. In der Unterführung fehlt ein Wegweiser zum Beginn des Radwegs. Wählt man die Richtung zur Innenstadt, trifft man auf die Infotafel und Beschilderung des BahnradwegHessen. Man muss zurück auf die südwestliche Seite der Unterführung (Auheimer Straße).

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Dort ist die Strecke zum R3 sehr gut beschildert, die Wegweisung entlang der Auheimer Straße und durch das Wohngebiet Richtung Hafen führt zur Steinheimer Brücke.

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Vor der Brücke geht es rechts ab und unter der Brücke durch....

...dann erreicht man den Uferweg entlang des Mains.

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Bei Kilometer 241,9 trennt sich der R3 von der Strecke zum Vulkanradweg. Dieser Knotenpunkt ist leicht zu übersehen, die Schilder sind etwas ungünstig angebracht: Nicht nach links, sonder rechts abbiegen Richtung Gelnhausen (Am Mainkanal)

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Vorbei am Westbahnhof, dann wird die Kinzig überquert.

Dann unter der Bahnlinie durch, entlang der Kinzig am Schloss vorbei.

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In östlicher Richtung geht es nochmal über die Kinzig.

Nochmal unter der Eisenbahn durch führt der asphaltierte Weg bis zur Lamboy-Brücke.

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Nach der Brücke biegt der Radweg nach Gelnhausen links ab. Die Beschilderung (R3) ist weiterhin sehr gut. Auf einer ehemaligen Straße folgt man der B8 Richtung Erlensee. In der Mitte des Kreisel Erinnerungen an den Limes, der hier entlang führte.

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Der Radweg führt um den Ort herum. An einem Spielplatz kann man die Reste des Römerkastells Rückingen (110-125 n.Chr.) besichtigen. Wieder wird die Kinzig überquert.

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In Rückingen gibt es zwei Alternativrouten: Links ab die Strecke bei Hochwasser, rechts die Strecke zum Kinzigsee. Wir fahren rechts, der Weg führt durch den Wald, bald endet der Asphaltbelag.

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Bei Nässe wird es hier matschig! Weiter Richtung Langenselbold.

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Etwas Zickzack am Rande des Ortes, dann entlang der Autobahn A66 Richtung Rothenbergen. Einschränkungen bei Hochwasser, aber hier ist die Strecke wieder schön asphaltiert.

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Durch die Felder nach Gründau-Lieblos, wieder ist ein kurzer Abschnitt nicht asphaltiert. Beschilderung zum Vulkanradweg und Anschluss an die Regionalbahn.

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Dieses Schild bei Roth hat etwas Schieflage bekommen. Nach kurzer Fahrt entlang der Straße ist Gelnhausen erreicht.

Ein Abstecher in die Innenstadt von Gelnhausen ist in jedem Fall lohnenswert. Die Stadt aus dem 12. Jahrhundert mit der Kaiserpfalz von Kaiser Barbarossa und ihrer romanisch/gotischen Marienkirche hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.

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Das Denkmal von Philipp Reis, dem Erfinder des Telefons

Bauarbeiten an der Barbarossaburg (Bedachung)

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Wir verlassen die Stadt entlang der Bahnlinie Richtung Nordosten - die Beschilderung entsprcht weiter dem "R3". Die asphaltierte Strecke führt durch die Wiesen entlang der Kinzig.

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Die gut 10 Kilometer bis nach Wächtersbach (Bahnanschluss!) sind schnell und ohne Schwierigkeiten bewältigt. Dort trifft man auf die Beschilderung zum Vogelsberger Südbahnradweg. Am schnellsten errreicht man den Abzweig ins Brachttal Richtung Birstein auf dem Radweg entlang der B 276.

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In Neudorf muss man vom "R3" links abbiegen, wenn man den Südbahnradweg hinauf fahren will.

Rechts ab führt der "R3" Richtung Schlüchtern und Fulda.

Die Strecke des Vogelberger Südbahnradwegs ist auf einer anderen Seite beschrieben. Wer der Kinzig und dem R3 weiter aufwärts Richtung Fulda folgt, erreicht dort den Anschluss an den R1 oder den Haunetalradweg nach Bad Hersfeld.




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