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Fahrrad-GPS-Navigation

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Satelliten-Navigation für Fahrradfahrer ist ein Thema für sich. In den letzten Jahren hat die Popularität von GPS- Navigation stark zugenommen, nicht zuletzt weil immer mehr preiswerte Geräte auf den Markt gekommen sind. Informationen zu diesem Thema findet man reichlich im Internet. Eine ausführliche Behandlung würde den Inhalt dieser Seiten sprengen, die sich ja im wesentlichen mit Bahntrassenradwegen beschäftigt.

Wer mehr wissen will: Neu erschienen ist Ende 2008 das Buch GPS für Biker von Thomas Froitzheim (Bruckmann Verlag, 19,95 €, ISBN 978-3-7654-5016-7), hierin findet man alles Wichtige über GPS beim Radeln - Einführung, Geräte, Anwendungen.

Auf dieser Seite sollen nur meine eigenen Erfahrungen mit Fahrrad-GPS beschrieben werden. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen bei der Entscheidungsfindung zu diesem etwas schwierigen und unübersichtlichen Thema.

Da viele der von mir abgefahrenen Strecken mit dem GPS dokumentiert wurden, stehen inzwischen auch etliche GPS-Tracks der Strecken zur Verfügung, die zum Download bereitgestellt werden (Alle Tracks im GARMIN ® - Format *.gbd Vers.3 – Konvertierungs- und Bearbeitungstools gibt es kostenfrei im Internet).

Zum Beispiel:
GPSBABEL: Kostenloses Konvertierungstool für *.gdb zu *.gpx (und viele andere, gleichzeitig Upload und Download-Tool für das GPS- Gerät:

RouteConverter: schnelles kostenloses Konvertierungstool für viele Formate mit Kartendarstellung des Tracks (Google Maps)

Inzwischen stehen auf einigen Seiten die Tracks auch als kml-Datei zur Darstellung mit Google Earth: einfach das Logo anklicken (Google Earth muss installiert sein) [GoogleBild.png]


GPS und Bahntrassenradwege

Wer nur auf den Bahntrassenwegen unterwegs ist, braucht hierzu natürlich nicht unbedingt GPS. Zwar ist die eine oder andere Beschilderung nicht immer optimal und eindeutig, aber auch eine „normale“ Karte reicht meist aus, um wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Ohnehin hat die alte Papierkarte noch lange nicht ausgedient, denn die Übersicht über die gesamte Region oder die Orientierung bei Ausfall des Gerätes (z.B. leerer Akku) legen es nahe, nicht ganz auf Kartenmaterial zu verzichten.

Wir haben es auf den Touren immer wieder erlebt, dass der Einstieg in den Radweg schlecht beschildert war und besonders in den dünn besiedelten Regionen Spaniens ist die Möglichkeit - nach dem Weg fragen zuweilen stark eingeschränkt.

Wer die Bahntrassenradwege nur als „Zubringer“ zu ausgedehnten Touren oder Abstecher mit dem MTB ins Gelände benutzt, wird auf GPS ohnehin nicht verzichten wollen (?).

Für die Dokumentation der gefahrenen Strecke ist das GPS-Gerät optimal, sowohl genaue Streckenführung, als auch brauchbare Höhenprofile können leicht erfasst werden.Wer nur seine Daten aufzeichnen will, kann auch zu einem GPS-Datenlogger greifen, zum Beispiel von Holux(M 241) oder Navilock (Easylogger NL-456DL). Die Preise liegen so um die 100 Euro. Eventuell wichtig: braucht man einen GPS-Logger mit Display (bessere Kontrolle der Aufzeichnungsdaten)? Inzwischen erhält man allerdings für ca. 150-200 Euro bereits ein brauchbares GPS-Navigationsgerät mit Kartenanzeige (z.B. Garmin Etrex Vista HC und andere)

 

Vor- und Nachteile von Fahrrad-GPS

Die Vor- und Nachteile von GPS am Fahrrad, so wie ich sie empfinde, kurz zusammengefasst:

Plus:
  • - Gute Vorbereitung der Strecke und weniger Blicke auf die (Papier-)Karte, kein mühsames Herauskramen der Kartenblätter (ich habe mich nie an die Lenker-Kartenhalter gewöhnen können).
  • - leichtes Auffinden von Wegpunkten u.a. auch Gaststätten, Übernachtungsmöglichkeit usw.
  • - gute Dokumentation der gefahrenen Tracks / Routen
  • - Sicherheit besonders bei großen Touren, da genaue Lokalisation des eigenen Standpunkts und Berechnung der Rückfahrt
Minus:
  • - zunächst teure Anschaffung von Gerät und digitalen Karten (obwohl in letzter Zeit erschwinglicher geworden)
  • - zunächst aufwändige Einarbeitung in die Materie und Bedienung
  • - in bestimmten Bereichen (dichter Wald, enge Schluchten, Großstadt) kein Satellitenempfang (besser mit den neueren Chipsätzen der GPS-Empfänger)

 

GPS - Geräte

Wenn man sich für GPS entscheidet, steht man vor der Qual der Wahl einer Menge von Geräten und Systemen. Ich selbst habe bisher Erfahrungen mit Pocket-PCs und GARMIN(c)- Geräten sammeln können. Einige Hersteller haben inzwischen die Zielgruppe des Radlers erkannt und passen ihre Geräte entsprechend an. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen der Nutzung im PKW (aber auch zur Nutzung als Wanderer). Die Anforderungen an ein GPS-Gerät für das Fahrrad möchte ich wie folgt formulieren:


  • - Möglichst wasserdichtes und robustes Gehäuse.
  • - gut ablesbares (Farb)-display, möglichst bei Sonnenlicht auch ohne Beleuchtung lesbar (spart Batterieladung)
  • - übersichtliche und leichte Bedienung auch unter widrigen Bedingungen (z.B. Regen, klamme Finger usw.)
  • - leistungsfähiger Empfängerchip, damit man auch im Wald und in Schluchten noch Satellitenkontakt hat
  • - eine robuste, sichere Halterung muss verfügbar sein.
  • - die Betriebsdauer des Akkus muss lange genug sein, damit das Gerät auch bis zum Ende eines Fahrradtages durchhält.
  • - Ausreichend großer Speicher für digitale Karten und eine USB Schnittstelle zum PC sollte vorhanden sein.
  • - Die Speicherung von Tracks und das Hochladen von (mehreren) Tracks oder Routen ist wünschenswert.
  • - Ein Update von Firmware und digitalen Karten sollten regelmäßig verfügbar sein.

 


Eigene Erfahrungen mit GPS-Geräten

 

Nachdem ich zwei Jahre lang einen GARMIN-Quest benutzt hatte (wird inzwischen nicht mehr hergestellt),entschied ich mich für einen Umstieg auf einen GPSmap 60CSx ebenfalls von GARMIN®

Kurzzeitig hatte ich auch einen PDA (Fujitsu-Siemens Pocket-Loox) in Gebrauch, die Standzeiten mit der SysOn Empfänger-Steckkarte waren jedoch zu kurz.

In der Anschaffung ist das GPSmap Gerät recht teuer (obwohl Garmin die Preise erheblich gesenkt hat, angeblich um Reimporte zu vermeiden. Die etwas günstiger Version ohne Kompass (GPSmap 60cx) ist für die meisten Radler sicher auch ausreichend. Bisher habe ich den Umstieg nicht bereut, das Gerät ist seit Juni 2007 im Einsatz.

Inzwischen gibt es schon zwei "Nachfolger", den "Colorado" und den "Oregon". Beide Geräte haben wohl deutlich kürzere Standzeiten mit einem Akkusatz als das Map60CSx und ein schlechteres Display bei Sonnenlicht. Der "Oregon" hat einen Touchscreen, der "Colorado" ein Scollrad zur Bedienung. Die beiden Geräte haben gegenüber dem Map 60 CSx den Vorteil größerer Speichermöglichkeiten und dem Wegfall der Datenreduktion auf 500 Trackpunkte bei den gespeicherten Tracks (10.000 TrackPunkte!). Ein weitere Vorteil ist die etwas handlichere Größe der Geräte.

 

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Das GARMIN® GPSmap 60csx und die Halterung von Touratech® für Fahrradlenker (Oversize Adapter)

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Vorteile des GPSmap 60CSx:

  • Robustes, wasserdichtes Gehäuse (überlebt auch einmal einen Sturz)
  • gute Ablesbarkeit des Displays auch bei Sonnenlicht (ohne Hintergrundbeleuchtung)
  • Normale Mignon AA Akkus oder Batterien verwendbar (das Gerät ist wegen der unterschiedlichen Spannung von Akkus und Batterien eigens darauf einstellbar)
  • sehr lange Betriebsdauer mit einer Akkuladung
  • Micro-SD-Speicherkartenslot für Kartendaten (im wasserdichten Gehäuse untergebracht)
  • USB-Schnittstelle
  • Sirfstar III Empfängerchip mit sehr guter Empfangsleistung
  • umfangreiche Speicherungs- und Lademöglichkeiten (z.B. Tracks)

Nachteile des GPSmap 60CSx:

  • etwas schwammige Wipptaste
  • kleine Bedientasten
  • klobiges Gehäuse (auch wegen der AA-Akkus)
  • recht teures Gerät
  • Reduzierung der gespeicherten Tracks auf 500 Trackpunkte (wie bei vielen anderen GPS-Geräten -außer bei Speicherung auf Micro-SD Karte = am Gerät einstellbar, gpx-Format!)

Routing speziell für Radler: bis jetzt noch nicht zufriedenstellend

Was der Radler eigentlich von einem Navigationsgerät erwartet, steht für den Autofahrer schon lange zur Verfügung: Man gibt den Start - und Zielort ein, und das Gerät berechnet die optimale Route je nach eingestellten Präferenzen wie Autobahn oder Landstraßen. Auf den "normalen Straßen" funktioniert das auch für den Radler, aber routingfähige Karten, die alle fahrbaren Radwege beinhalten, gibt es bis heute noch nicht. So ist Routing auf der so beliebten Topo-Deutschland (Vers. 2) von Garmin nicht möglich. Natürlich können auch nicht alle Feld- und Waldwege, die evtl. für den Radler geeignet sind, zum Routing verwendet werden. Meist ist die Einstellung "Fahrrad" statt "Auto/Motorrad" im Menue einiger GPS-Geräte nur wenig hilfreich (Ich habe jedenfalls bei der Verwendung am GPS-Map 60 CSX kaum Unterschiede bemerkt).

Einen kleinen Lichtblick gibt es allerdings - das Routing auf den offiziellen Radwegen zum Beispiel des ADFC oder der einzelnen Bundesländer. Beim Radroutenplaner Hessen zum Beispiel sind alle Radwege in Hessen zu finden und man kann die geplanten Touren auf das GPS-Gerät exportieren. Die Benutzung ist für den persönlichen Gebrauch kostenlos, rechtliche Hinweise beachten! Ebenfalls hilfreich zum Erstellen von Radtouren fand ich den Planer (DVD-Software) Radrouting 4.0 von BVA. Schade ist allerdings, dass die vorgegebenen Radfernwege nicht exportiert werden können, sondern nur individuell erstellte Touren (freies Routing). Wie weiter unten erwähnt, hat MagicMaps inzwischen auch einen Tourenplaner mit Routing herausgebracht, den Tourexplorer, den ich allerdings noch nicht ausprobieren konnte.


Bleibt zu hoffen, dass die Hersteller von Outdoor-GPS-Geräten endlich den Markt erkennen und schnell bessere Routingfunktionen für Radler in ihre Karten integrieren.


 


MagicMaps Scout® - GPS-Navigation mit dem Straßennavi von Falk®

Es scheint logisch: Wer schon ein Straßennavi hat, muss ja nicht nochmal Geld für ein Off-Road-Fahrradnavi ausgeben - oder? Das Problem für die Radler ist ja ohnehin, dass das Routing - das heißt man gibt Anfangs- und Zielpunkt einer Tour ein und das GPS-Gerät sucht die beste Strecke - für Fahrradwege noch nicht funktioniert (Hier sind aber neue Entwicklungen im Gange). So bleibt das Ausarbeiten einer Route am PC und die Übertragung auf das mobile Gerät oder der Download von Routen oder Tracks.

Da ich schon einige Zeit mit den Karten der Firma MagicMaps arbeite, startete ich kürzlich den Versuch mit dem Programm Scout® und einem Falk F5 Straßennavi. Die Karten von MagicMaps basieren auf den topografischen Karten der Landesvermessungsämter, das mitgelieferte PC-Programm bietet reichlich Zusatzfunktionen für die Routenplanung inklusive 3D-Flug (wer`s denn braucht). Praktisch ist die Errechnung von Höhenprofilen für die geplanten Routen.

 

Meine bisherigen persönlichen Erfahrungen in Kürze:

Im Kfz läuft der Falk F5 mit dem Navigator 6 sehr stabil, allerdings muss man recht kurze Standzeiten ohne Anschluss an das Bordnetz in Kauf nehmen. MagicMaps liefert ein Batteriekästchen für 4 Mignonzellen mit, das an die USB-Buchse des Geräte angeschlossen werden kann und die Ausdauer des F5 erheblich verlängert. 12 Stunden Fahrradfahren dürften kein Problem sein, auch wenn das Display auf volle Helligkeit eingestellt ist. Im Vergleich zu meinen GPSMap 60CSx von Garmin ist diese Prozedur allerdings etwas umständlich, auch der Garmin schluckt ja normale Mignon-Zellen oder -Akkus.

Das Display des F5 ist deutlich schlechter als das des GPSMap 60, es spiegelt etwas und bei voller Sonneneinstrahlung fällt das Ablesen schon etwas schwer. Der Garmin ist in dieser Situation auch bei ausgeschalteter Hintergrundbeleuchtung gut ablesbar.

Wasserdicht ist der F5 natürlich nicht, im Gegensatz zum GPSMap 60, wer es gerne feucht mag, muss hier andere Lösungen finden, z.B. eine wasserdichte Box (Otterbox?, bei MagicMaps auf der Seite nachsehen!))

Die Übertragung der Karten auf den F5 ist eine zeitraubende Prozedur, wenn man mit Active-Sync arbeitet. Besser klappt schon der Kartenexport direkt auf die SD-Speicherkarte am PC. Der zu übertragende Kartenausschnitt kann aber nicht so genau festgelegt werden, da nur der am PC eingestellte Bildausschnitt übertragen wird und bei entsprechend großer Karte kaum noch etwas am Bildschirm erkennbar ist.

Die Kartendarstellung auf dem F5 ist gut, besser als die Darstellung der Topo-Karten auf dem Garmin. Die Größe des Positionszeigers ist einstellbar.

Die Funktion bei der Positionsbestimmung und die Aufzeichnung der Tracks ist einwandfrei. Gewöhnungsbedürftig ist, dass nach Abfrage der Speicherung des Tracks weiter die Eieruhr läuft, obwohl die Speicherung schon bestätigt ist. Man muss mit der „Zurück-Taste“ fortfahren! Der Fehler ist bisher (Februar 2009) nicht behoben.

Die Stabilität des Programms Scout war bisher noch nicht zufriedenstellend, ein Update (Mitte Mai 2008) sollte dieses Problem beheben. Bisher scheint das zu funktionieren, weitere Erfahrungen müssen noch abgewartet werden.

Die Nachfrage beim Support per email war eine eher zähe Angelegenheit, 11 Tage hat die Beantwortung meiner Anfrage gedauert . Eine Bestätigung des Eingangs der Email kam schnell, die Lösungsvorschläge ließen länger auf sich warten.

Die Halterung des F5 am Fahrrad scheint problematisch, weil das Gerät nur mit einem Magnet befestigt ist (Dafür kann MagicMaps natürlich nichts!). Eine zusätzliche Sicherung ist angeraten (z.B. Silikongummiband)!

Die Bedienung des F5 erfolgt über den Touchscreen. Dadurch kann es während der Fahrt leicht zu unerwünschten Eingaben kommen, wenn man Display berührt. Gerade beim Tracking kann das nervig sein, nicht von der Fahrt ablenken lassen!

Überhaupt kann ich jedem nur raten, das Gerät nicht während des Fahrens zu bedienen, Unfallgefahr!

Vor- und Nachteile für mich bisher:

  • kostengünstige Lösung, falls Falk-Gerät bereits vorhanden

  • gute Topographische Karten

  • großes Display des Autonavis nutzbar

  • normale SD-Speicherkarten verwendbar

  • auch Kompass® Karten mit kostenlosem Zusatzprogramm nutzbar

  • nicht so robust und anwendungsstabil wie ein Outdoor-Gerät

  • nicht wasserdicht

  • bisher kein Routing am Mobilgerät

  • kurze Standzeit ohne Zusatzbatterien

  • mäßiges Display (Falk F5)

  • Fehlbedienung durch Touchscreen möglich (Falk F5)

Fazit für mich:

Bisher würde ich ein Offroad GPS vorziehen. Falls das Programm in Zukunft stabil läuft und eine Routigfunktion implementiert ist, kann es eine kostengünstige GPS-Lösung sein. Vor allem für Gelegenheitsfahrer im Touringbereich und wenn es nicht allzu ruppig zugeht (z.B. MTB-Bereich) kann ich mir den Einsatz vorstellen.. Die Karten und PC-Programme von MagicMaps sind nach wie vor eine sehr gute Hilfe bei der Tourenplanung und Nachbereitung .

Inzwischen steht der MagicMaps-Tourexplorer mit Fahrradrouting für ganz Deutschland zur Verfügung. Ob hier ein stabiles und funktionsfähiges Programm geschaffen wurde, konnte ich noch nicht testen.


GPS-Datenlogger

 

Seit einigen Wochen benutze ich zusätzlich einen GPS-Datenlogger zur Orientierung und zur Aufzeichnung der Touren. Der Vorteil dieser kleinen Geräte ist, dass man über einen sehr guten Empfang mit den neuen Chipsätzen verfügt und dass man eine riesige Datenmenge aufzeichnen kann. Einige der Geräte haben auch relativ große Displays oder Solarzellen zur Verlängerung der Akkulaufzeit.

Ich hatte mich für einen Empfänger im USB-Format entschieden, den Navilock® Easylogger NL-456DL, da ich ohnehin meist noch mein Garmin® GpsMap 60 CSX dabei habe, falls ich Kartendarstellung oder Routing brauche. Der Preis liegt offiziell bei 99.- € incl. Tasche.

Das kompakte Teil funktioniert mit 2 AAA Batterien (oder Akkus), die man im Notfall an jeder Ecke bekommt. Die Auslesesoftware für die Tracks ist auf dem Stick vorhanden, so dass man kein zusätzliches Programm auf dem Rechner benötigt - allerdings offiziell nur für Windows® XP oder Vista. Allerdings soll es bereits auch Treiber für Linux geben.

Der Hersteller gibt an, man könne bis zu 94000 Trackpunkte aufzeichnen, der Batteriesatz reicht bis zu 15 Std. Genauere Daten auf der recht übersichlichen und gut gepflegten Herstellerseite (Firmwareupdate, Handbuch usw.)
Eine kleine Schutzhüle mit Befestigungsmöglichkeit wird mitgeliefert, ich stecke das Gerät aber meist in die Ausentasche meines Rucksacks.

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Erfahrungen: Das Gerät hat einen ausgezeichneten Empfang (Chipsatz: u-blox ANTARIS®4 SuperSense® ), die Bedienung mit 3 Tasten ist schnell im Griff. Die Batterieausdauer hat sich bei mir in etwa bestätigt, je nach dem, wie hell man das kleine Display einstellt (Kontrast).

Die Bedienung am Rechner mit Windows XP ist echtes Plug and Play, die Tracks können mit dem Tool in verschiedene Formatekonvertiert und gespeichert werden, z.B. kml und gpx und andere.

In einem Forum habe ich gelesen, das Gerät habe keine Uhrzeitangabe im Display, das stimmt nicht. Selbstverständlich wird Satellitengenaue Uhrzeit angezeigt, die Zeitzone muss bei der ersten Inbetriebnahme mittels Computertool eingestellt werden.

Im Vergleich mit meinen Map 60 CSX konnte ich nur sehr geringe Unterschiede bei den Aufzeichnungen der Tracks feststellen, allerdings sind die barometrischen Höhendaten des Garmin-Gerätes konstanter als die im Track gespeicherten Höhendaten des Easylogger.


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Das von den Satellitendaten übernommene Höhenprofil vom "Carlsbahn-Radweg" des Navilock Easylogger

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Das barometrische Höhenprofil des Garmin GPSMap 60CSx der gleichen Strecke (Filter beide ca. 250 WP)

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Das barometrische Höhenprofil des KWH Ciclomaster CM 436M der gleichen Strecke

Fazit: Ich habe die Anschaffung des Easylogger noch nicht bereut, wer keine Kartendarstellung braucht ist meiner Meinung nach mit dem kompakten Gerät gut bedient. Wenn der Easylogger noch über eine barometrische Messung und Aufzeichnung der Höhendaten verfügen würde, wäre für mich das Gerät perfekt.

Alle Angaben sind meine persönliche Erfahrung und persönliche Meinung. Alle Angaben nach bestem Wissen und ohne Gewähr! Andere Erfahrungen nehme ich gerne zur Kenntnis (email an webmaster) und gebe sie gerne weiter, falls sie stichhaltig sind.

Der rasche Fortschritt auf dem Elektoniksektor wird uns sicherlich in kurzer Zeit weitere Entwicklungen bescheren und durch sinkende Preise wird sich die Verwendung von GPS auch am Fahrrad weiter verbreiten. Wer heute schon über ein Gerät verfügt oder GPS-Daten für die Tourenplanung am PC verwendet, kann sich Trackdaten der Bahntrassenradwege, soweit vorhanden, aus der GPS- Trackdatenbank kostenfrei zur privaten Nutzung auf diesen Seiten herunterladen und an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

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