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Wilsdruffer Schmalspurnetz (2): Von Polenz nach Wilsdruff


Neben der alten Bahntrasse führt die beschilderte Fahrradstrecke kräftig den Berg hinauf Richtung Ullendorf und Taubenheim. Der alte Bahndamm ist weitgehend zugewachsen, ein schmaler Saumpfad ist auf dem Gleisbett zu sehen. Der aufgeschüttete Damm ist zunächst noch am Hang zu sehen, dann verschwinden die Strukturen in einem großen Feld. Noch vor der Kuppe bei Ullendorf (ca. 1 km) knickt der Radweg scharf nach rechts ab und man ist wieder auf der ausgebauten Bahntrasse. Dieser schöne Abschnitt führt am alten Klinkerwerk vorbei zum Ortsrand von Taubenheim. Die restliche Strecke bis Wilsdruff verläuft nicht auf der alten Bahntrasse.

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Wir verlassen das Tal der Kleinen Triebisch und fahren unterhalb der Trasse entlang kräftig den Berg hinauf. Linker Hand erkennt man den Damm der ehemaligen Bahnstrecke, der in einem weiten Feld verschwindet.

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Dort biegt der beschilderte Radweg nach rechts ab. Auf glattem Asphaltbelag rollt man Richtung Taubenheim.

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Entspannte Fahrt durch einen flachen Einschnitt. Der Rastplatz am alten Klinkerwerk bietet noch Verbesserungspotential (keine Bänke, dafür Fahrradständer und Papierkorb).

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Nach knapp einem Kilometer ist dann ist schon wieder Schluss mit der Bahntrasse! Durch den Ort Taubenheim geht es den Berg hinab. Im Ort links abbiegen, den Berg hinauf und dann in langen Wellen über die Felder. Von der Bahntrasse, die über Ullendorf-Röhrsdorf führte und wohl großteils in den Feldern aufgegangen ist, sind wir nun weit entfernt.

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In Sora begegnet uns eine alte Lok der Reichsbahn.  In Klipphausen trifft man wieder auf die alte Bahnstrecke (Bahnhofsstraße), der Radweg führt aber nicht direkt am ehemaligen Bahnhofsgelände vorbei. Über Sachsdorf und unter der Autobahn  A4 hindurch erreicht man schließlich Wilsdruff.

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 Der ehemalige Kleinbahnhof wurde restauriert und der Lokschuppen ist seit 2009 Eisenbahn-Museum. Auf den Gleisanlagen vor dem Gebäude kann man einmal das Draisinenfahren mit einer Handhebeldraisine üben.

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Die Anlagen werden ebenso wie das Museum mit den Fahrzeugen von der IG Verkehrsgeschichte Wilsdruff gepflegt. Die Trasse vom Bahnhof Wilsdruff zum nur 880 Bahnmeter entfernten Haltepunkt Wilsdruff über die Saubachtalbrücke ist leider nicht ausgebaut und eine weitere Brücke wurde abgebaut. So folgt man der Beschilderung durch den Ort.

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Am Haltepunkt Wilsdruff stehen die alten Wagen vor dem restaurierten Gebäude.

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Nach nur 400 m erreicht man den asphaltierten neuen Radweg und die Verzweigung Richtung Freital-Potschappel oder Nossen. Hier ist ein kleiner Rastplatz entstanden.

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Die Fahrt auf dem neuen Radweg nach Helbigsdorf und Nossen kann beginnen, ....

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...sie führt uns hinab ins Tal der Kleinen Triebisch, die hier zwischen Grumbach, Herzogswalde und Helbigsdorf entspringt.

 
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