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Vía Verde del Río Oja: Casalarreina - Ezcaray ca. 30 km


Allgemeines zur Strecke

Im Herzen der für seine Weine bekannten Region Rioja im Nordosten Spaniens liegt dieser unspektakuläre Radweg auf einer alten Eisenbahntrasse zwischen Casalarreina und Ezcaray. Aus den Ebenen nahe dem Ebro geht es hinauf in die Berge am Rande der Sierra de la Demanda. Ezcaray, in über 800 m Höhe gelegen, ist ein beliebter Touristen- und Ausflugsort, Santo Domingo da la Calzada (650 m) ist als Station des Jakobswegs bekannt. Casalarreina, nur 7 km von Haro (Ebro), dem Zentrum der Weinindustrie entfernt, liegt auf ca. 500 m Höhe.

Obwohl der eigenliche Startpunkt in Casalarreina liegt, bietet sich Santo Domingo de la Calzada, das in der Mitte der Strecke liegt, als Ausgangspunkt für die Befahrung an (Übernachtungsmöglichkeiten). Von hier aus kann man die Via Verde in beide Richtungen befahren. Man braucht allerdings eine gehörige Portion Hartnäckigkeit, um den Einstieg in die Trasse zu finden, 2010 war im Ort keine Beschilderung vorhanden.

Durch den Ausbau der Wasserversorgung war der erste Teil der Strecke stark in Mitleidenschaft gezogen, zumal der Radweg schon vorhern nicht in bestem Zustand war. Die ebene Landschaft in diesem Abschnitt ist durch intensive landwirtschaftliche Nutzung geprägt. Der zweite Abschnitt führt von Santo Domingo zu den Ausläufern der Sierra de la Demanda. 2010 war die Strecke nach den Bauarbeiten zwar noch nicht vollständig wieder hergestellt, der Asphaltbelag war jedoch schon aufgebracht. Es fehlte auch noch die Beschilderung.

Stationen:

Casalarreina- Castañares del Rioja - Bañares - Sto. Domingo de la Calzada - Santurde - Ojacastro - Ezcaray


Steckbrief der Vía Verde del Río Oja

Geographische Lage: Rioja
Start/Ziel: Casalarreina - Santo Domingo de la Calzada - Ezcaray
Anfahrt/öffentliche Verkehrsmittel: In Haro (Eisenbahnlinie Logroño - Miranda del Ebro), 6,5 km vom Casalarreina
Länge
: 27
km
Höhendifferenz: Ausgangspunkt Casalarreina 500 m ü.NN - Sto. Domingo 650 m
ü.NN - Ezcaray 810 m ü.NN
Beschilderung: als Vía Verde, Beschilderung (2010) durch Bauarbeiten beschädigt oder fehlend. Kilometer Null in
Casalarreina.
Oberfläche: verfestigte Erde, Asphalt ab Sto. Domingo (2010), evtl. zerstörte Fahrbahn durch Bauarbeiten.
Bauwerke: 1 Steinbrücke, 2 Metallbrücken
Schwierigkeitsgrad: leicht
Eignung: alle Fahrräder außer Rennräder
ehemalige Bahnstrecke: Schmalspurstrecke Haro-Ezcaray, Eröffnung 1916, Stilllegung 1964
Besonderheiten: Der erste Abschnitt der Vía Verde zwischen Casalarreina und Sto. Domingo war 2010 durch Bauarbeiten an der Wasserversorgung stark beeinträchtigt (Schotter, schlechte Wegstrecke). Dieser Abschnitt führt durch landwirtschaftlich intensiv genutztes Gebiet und war schon zuvor in keinem guten Zustand. Der 2. Abschnitt Richtung Ezcaray war im Herbst 2010 fast wieder fertiggestellt und asphaltiert.

Umgebung
weitere Radwege: Vía Verde de la Sierra de la Demanda
Sehenswürdigkeiten: Santo Domingo de la Calzada (Jakobsweg), Berglandschaft der Sierra de la Demanda, Haro (Bodegas, Weinanbaugebiet La Rioja)
Unterkunft:
In den Ortschaften: Casalarreina,
Sto.Domingo, Ezcaray


GPS-Track:
Riojagesamt.gpx
(Download mit Rechtsklick, Ziel speichern unter..)

Mit Google Earth ansehen und GPS-Track (gpx) Download:

 

[GoogleBild.jpg]

[GPSLogo.jpg]

(Download mit Rechtsklick, Ziel speichern unter..)

[Domingo05a.jpg]



Karte und Höhenprofil:

 

Hinweis: Auf dem kleinen Höhenprofil links oben einen Abschnitt mit der Maus markieren, dadurch wird dieser Abschnitt des Tracks auf der Karte angezeigt.

[ProfilRiojaGesamt.png]

Von Casalarreina über Santo Domingo de la Calzada nach Casalarreina ( 27 km)

 

Bilddokumentation und Beschreibung:

Die folgenden Bilder des ersten Abschnitts stammen aus dem Jahr 2006, die des zweiten Abschnitts aus dem Jahr 2010.

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In Casalarreina ist der offizielle Beginn der Vía Verde, im Ort gibt es auch Übernachtungsmöglichkeiten. Sehenswert ist die mächtige Kirche "St. Martin".

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Auf holpriger Piste verlässt man die Stadt in südlicher Richtung, eine Beschilderung war 2006 nicht vorhanden. Am auffallenden Wasserturm kann man sich orientieren. Die LR -311 muss überquert werden.

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Ebenfalls recht holprig ist der teilweise Asphaltbelag. Der Weg führt durch landwirtschaftliche Anbaugebiete und durch einen kleinen Wald

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Etwas öde ist die lange Gerade an den Feldern entlang. Auch der Rastplatz bei Castañares ist nicht besonders einladend.

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Bei Kilometer 5 hat sich die Fahrbahn vollständig aufgelöst, immerhin ist eine Kilometrierung vorhanden. Auf schlechter Wegstrecke geht es Richtung Santo Domingo de la Calzada (hier Blick zurück nach Norden).

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Ein großes Wasserrohr versperrt den Weg. Die Ruinen eines alten Bahnhofs tauchen auf.

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Die Ruinen des Bahnhofs von Bañares, gespenstisch vor einem Gewitterhimmel - kein Unterschlupf weit und breit, falls es losgeht!

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Zuerst über die LR-203, dann weiter durch die Felder.

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Die N-120 wird unterquert (Vorsicht, Überflung möglich!). Geschwindigkeitsberenzung 10 kmh!? Mit gelegentlichen Autos muss gerechnet werden.

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Santo Domingo liegt vor uns. Die (spärliche) Beschilderung hat etwas gelitten.

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Wir ereichen Santo Domingo de la Calzada an der Stierkampfarena. Die Stadt wird von der Vía Verde nur nur am östlichen Rand gestreift. Jegliche Beschilderung fehlte 2006 und 2010. Ein Abstecher in die Innenstadt ist in jedem Fall lohnenswert. Vom 70 m hohen Glockenturm der Kathedrale hat man einen herrlichen Blick über die Stadt und in die Sierra de la Demanda.

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Nicht nur der atemberaubende Blick über die alte Stadt am Jakobsweg lohnt die Mühe des Aufstiegs, auch der Glockenstuhl und das alte mechanische Uhrwerk sind sehenswert.

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